Content

Levent Günes, Inhaltsverzeichnis in:

Levent Günes

Europäischer Ausweisungsschutz, page 9 - 18

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4003-4, ISBN online: 978-3-8452-1312-5 https://doi.org/10.5771/9783845213125

Bibliographic information
9 Inhaltsverzeichnis Vorwort von Herrn Klaus Barwig 5 Danksagung 7 Abbildungsverzeichnis 19 Abkürzungsverzeichnis 23 Kurzzusammenfassung 27 Abstract 29 1. Einleitung 31 2. Ausländer in Deutschland 34 2.1 Historische Aspekte 34 2.1.1 Anwerbeabkommen 34 2.1.1.1 Anwerbestopp 36 2.1.1.2 Familienzusammenführung 36 2.1.1.3 Stagnation und Anstieg 37 2.1.1.4 Gastarbeiter – Ausländer – Migrant 37 2.2 Aufenthaltsdauer der ausländischen Bevölkerung in Deutschland 39 2.2.1 Aufenthaltsdauer von Unionsbürgern 41 2.2.2 Aufenthaltsdauer von türkischen Staatsangehörigen 43 2.3 Aufenthaltsstatus von Unionsbürgern und türkischen Staatsangehörigen in Deutschland 44 2.3.1 Aufenthaltsstatus 44 2.3.2 Aufenthaltsstatus von Unionsbürgern 48 2.3.3 Aufenthaltsstatus von türkischen Staatsangehörigen 49 2.4 Integrationsstand 51 10 2.4.1 Ausländische Schüler an allgemeinbildenden Schulen nach Schularten 52 2.4.1.1 Ausländische Schüler nach ausgewählten Staatsangehörigkeiten 54 2.4.1.2 Ausländische Schüler nach Abschlussarten und beruflicher Qualifizierung 56 2.4.1.3 PISA – Soziokulturelle Herkunft und schulischer Erfolg 57 2.4.1.4 Determinanten für die schlechte Bildungsbeteiligung von ausländischen Schülern 58 2.4.2 Berufsausbildung 61 2.4.3 Erwerbsbeteiligung und Arbeitslosigkeit 61 2.5 Integrationshindernisse 63 2.5.1 Armut 63 2.5.2 Ausländerkriminalität 64 2.5.2.1 Aussagekraft der Polizeilichen Kriminalstatistik 64 2.5.2.2 Anteil aller ausländischen Tatverdächtigen an der jeweiligen Gesamtzahl der Tatverdächtigen bei den Straftaten(gruppen) 65 2.5.2.3 Aufenthaltsstatus der ausländischen Tatverdächtigen 68 2.5.2.4 Tatverdächtige mit türkischer Staatsangehörigkeit 70 2.5.2.4.1 Tatverdächtige türkische Staatsangehörige nach Aufenthaltsdauer 71 2.5.2.5 Tatverdächtige Unionsbürger 72 2.6 Kriminalitätstheorien: Erklärungsansätze zur Ausländerkriminalität 74 2.6.1 Systematische Einordnung von Kriminalitätstheorien 74 2.6.1.1 Ätiologisch-individualisierende Erklärungsansätze 75 2.6.1.1.1 Kritik und Relevanz 76 2.6.1.2 Ätiologisch-sozialstrukturelle Ansätze 76 2.6.1.2.1 Anomietheorie 76 2.6.1.2.2 Kritik und Relevanz 78 2.6.1.2.3 Subkulturtheorie 78 2.6.1.2.4 Kritik und Relevanz 80 2.6.1.2.5 Kulturkonfliktstheorie 80 2.6.1.2.6 Kritik und Relevanz 81 2.6.1.3 Individualisierende Definitions- bzw. Labeling- Ansätze 82 2.6.1.4 Gesellschaftstheoretisch orientierte Labeling-Ansätze 83 2.6.1.5 Kritik und Relevanz 83 11 2.6.2 Kriminologische Erklärungsmodelle 84 2.7 Sucht und Migration 85 2.7.1 Belastungssituationen der ersten Ausländergeneration 85 2.7.2 Belastungssituationen der zweiten und dritten Ausländergenerationen 86 2.8 Zusammenfassung 88 3. Ausweisungsrecht 90 3.1 Staatsangehörigkeitsanknüpfungen 90 3.1.1 Ius sanguinis 90 3.1.2 Ius soli 90 3.1.3 Einbürgerung der ausländischen Bevölkerung 91 3.1.3.1 Einbürgerungsvoraussetzungen 91 3.1.3.2 Einbürgerung bei Straffälligkeit 96 3.1.3.3 Deutsch durch Geburt 98 3.1.3.4 Ausschluss von Einbürgerung 99 3.1.4 Einbürgerungsstatistik 102 3.2. Ausweisungszweck 104 3.2.1 Begriff und Zweck der Ausweisung 104 3.2.2 Spezialpräventiver Zweck 105 3.2.3 Generalpräventiver Zweck 105 3.2.4 Die Rechtsfolgen der Ausweisung 105 3.3 Rechtsgrundlagen 106 3.3.1 Das Entstehen des Aufenthaltsgesetzes 106 3.3.1.1 Die Ausländerpolizeiverordnung vom 22. August 1938 107 3.3.1.2 Das Ausländergesetz vom 28. April 1965 107 3.3.1.2.1 Die Ausweisungsbestimmungen nach § 10 AuslG vom 28. April 1965 108 3.3.1.2.2 Der Ausweisungsschutz nach § 11 AuslG vom 28. April 1965 110 3.3.1.3 Das Ausländergesetz vom 1. Januar 1991 111 3.3.1.3.1 Sicherung der Integration 112 3.3.1.3.2 Förderung grenzüberschreitender Beziehungen 112 12 3.3.1.3.3 Zuwanderungsbegrenzung 113 3.3.1.3.4 Rechtsposition von Unionsbürgern im alten Ausländergesetz 113 3.3.1.3.5 Stellungnahme von Verbänden und Organisationen zum Ausländergesetz 113 3.3.1.3.6 Die Ausweisungsbestimmungen im Ausländergesetz 114 3.3.1.4 Das Aufenthaltsgesetz vom 1.1.2005 115 3.3.1.5 Das Änderungsgesetz 2007 zum Aufenthaltsrecht 115 3.3.2 Ausweisungsgründe 116 3.3.2.1 Öffentliche Sicherheit und Ordnung 116 3.3.2.2 Sonstige erhebliche Interessen der Bundesrepublik 117 3.3.2.3 Abwägung zwischen dem Interesse des Staates und des Individuums 117 3.3.3 Die Ermessensausweisung gemäß § 55 AufenthG (§§ 45, 46 AuslG) 118 3.3.3.1 Neuerungen des Aufenthaltsgesetzes im Bereich der Ermessensausweisung gemäß § 55 AufenthG 120 3.3.3.2 Neuerungen des Aufenthaltsgesetzes im Bereich der Ermessensausweisung gemäß § 55 AufenthG in der Fassung des Änderungsgesetzes zum Ausländerrecht 120 3.3.4 Die Regel-Ausweisung gemäß § 54 AufenthG (§ 47 Abs. 2 AuslG) 123 3.3.4.1 Neuerungen des Aufenthaltsgesetzes im Bereich der Regel-Ausweisung gemäß § 54 AufenthG 125 3.3.4.2 Neuerungen des Aufenthaltsgesetzes im Bereich der Regel-Ausweisung gemäß § 54 AufenthG in der Fassung des Änderungsgesetzes zum Ausländerrecht 126 3.3.5 Die Zwingende Ausweisung gemäß § 53 AufenthG (§ 47 Abs. 1 AuslG) 126 3.3.5.1 Neuerungen des Aufenthaltsgesetzes im Bereich der zwingenden Ausweisung gemäß § 53 AufenthG 127 3.3.5.2 Neuerungen des Aufenthaltsgesetzes im Bereich der zwingenden Ausweisung gemäß § 53 AufenthG in der Fassung des Änderungsgesetzes zum Ausländerrecht 127 3.3.6 Einführung der Abschiebungsanordnung gemäß § 58a AufenthG 127 3.3.7 Die Rechtswirkung einer Ausweisung oder Abschiebung 128 3.3.7.1 Befristung der Sperrwirkung einer Ausweisung oder Abschiebung 130 13 3.3.7.1.1 Unterschiedliche Regelfristen in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Hamburg 132 3.3.7.2 Das Schengener Durchführungsübereinkommen und das Einreise- und Aufenthaltsverbot nach einer Ausweisung oder Abschiebung 133 3.3.7.2.1 Die Unzulässigkeit eines Eintrags im Schengener Informationssystems zur Einreiseverweigerung bei Unionsbürgern 134 3.3.7.2.2 Folgewirkungen eines Eintrags im Schengener Informationssystem zur Einreiseverweigerung für türkische Staatsangehörige 135 3.4 Nationaler Ausweisungsschutz 135 3.4.1 Besonderer Ausweisungsschutz gemäß § 56 AufenthG 136 3.4.1.1 Besonderer Ausweisungsschutz gemäß § 56 AufenthG – Herabstufung des Entscheidungsrahmens 137 3.4.1.1.1 Ausländer mit einer Niederlassungserlaubnis gemäß § 56 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AufenthG (§ 48 Abs. 1 Nr. 1 AuslG) 137 3.4.1.1.2 Ausländer der zweiten und dritten Generation gemäß § 56 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AufenthG (§ 48 Abs. 1 Nr. 2 AuslG) 138 3.4.1.1.3 Ausländer in ehelicher bzw. lebenspartnerschaftlicher Gemeinschaft gemäß § 56 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AufenthG (§ 48 Abs. 1 Nr. 3 AuslG) 138 3.4.1.1.4 Ausländer mit deutschen Familienangehörigen oder Lebenspartnern gemäß § 56 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 AufenthG (§ 48 Abs. 1 Nr. 4 AuslG) 138 3.4.1.1.5 Minderjährige und Heranwachsende gemäß § 56 Abs. 2 AufenthG (§ 48 Abs. 2 AuslG) 139 3.4.1.1.6 Neuerungen des Aufenthaltsgesetzes im Bereich des geschützten Personenkreises gemäß § 56 AufenthG gegenüber § 48 AuslG 139 3.4.2 Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit 140 3.5 Europarechtlicher Ausweisungsschutz 140 3.5.1 Besonderer Ausweisungsschutz für Unionsbürger nach dem alten AufenthG/EWG 141 3.5.1.1 Unionsbürger mit einer befristeten Aufenthaltserlaubnis-EG 142 3.5.1.2 Unionsbürger mit einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis-EG (§ 7a AufenthG/EWG) 142 14 3.5.2 Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen Ausweisungspraxis gegenüber Unionsbürger 142 3.5.3 Besonderer Ausweisungsschutz für Unionsbürger gemäß Freizügigkeitsgesetz/EU 144 3.5.4 Besonderer Ausweisungsschutz für assoziationsberechtigte türkische Staatsangehörige 148 3.5.4.1 Das Assoziationsverhältnis EWG-Türkei – Rückblick 148 3.5.4.2 Rechtsnatur des ARB 1/80 – Europarechtlicher Vorrang 149 3.5.4.2.1 ARB 1/80 – Außerhalb des Kompetenzbereichs der Gemeinschaft? 150 3.5.4.2.2 ARB 1/80 – Integrierender Bestandteil des Gemeinschaftsrecht 150 3.5.4.2.3 Bedeutung der Art. 6 und 7 ARB 1/80 für türkische Staatsangehörige 151 3.5.4.2.3.1 Beschäftigung und Freizügigkeit für türkische Arbeitnehmer nach Art. 6 ARB 1/80 152 3.5.4.2.3.2 Begriffsbestimmung: Arbeitnehmer, regulärer Arbeitsmarkt, ordnungsgemäße Beschäftigung 153 3.5.4.2.3.3 Beschäftigung und Freizügigkeit für Familienangehörige türkischer Arbeitnehmer nach Art. 7 ARB 1/80 155 3.5.4.3 Aufenthaltsbeendigung – Artikel 14 – Ordre public im ARB 1/80 156 3.5.4.4 Der Fall »Mehmet« – Abschiebung eines Minderjährigen türkischen Staatsangehörigen 157 3.5.4.4.1 Das Sozialprofil von »Mehmet« 157 3.5.4.4.2 Chronologie der Verfügungen und Beschlüsse 159 3.5.4.4.3 Das Leben nach der Abschiebung in der Türkei 162 3.5.4.4.4 Gerichtlicher Beschluss zur Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis 163 3.5.4.4.5 Der Fall »Mehmet« – Die politische Dimension 166 3.5.4.4.6 Konsequenzen aus dem Fall »Mehmet« 168 3.6 Leitentscheidungen des Europäischen Gerichtshofes 170 3.6.1 Bindungswirkung 170 3.6.1.1 Leitentscheidungen zum Ausweisungsschutz – Die Vorabentscheidungsverfahren Orfanopoulos & Oliveri 171 3.6.1.1.1 Die Rechtssache Orfanopoulos (C-482/01) 171 3.6.1.1.1.1 Die Vorlagefragen des VG Stuttgart und das Vorbringen der Beteiligten 173 15 3.6.1.1.1.2 Die Antworten des EuGH zur Rechtssache Orfanopoulos 175 3.6.1.1.2 Die Rechtssache Oliveri (C-493/01) 176 3.6.1.1.2.1 Die Vorlagefragen des VG Stuttgart und das Vorbringen der Beteiligten 177 3.6.1.1.2.2 Die Antworten des EuGH zur Rechtssache Oliveri 178 3.6.1.1.2.3 Bedeutung der Fälle Orfanopoulos & Oliveri für Unionsbürger 179 3.6.1.1.2.4 Bedeutung der Fälle Orfanopoulos & Oliveri für assoziationsbegünstigte türkische Staatsangehörige – Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3.8.2004 180 3.6.1.1.3 Der Fall »Nazl?« 181 3.6.1.1.4 Der Fall »Çetinkaya« 182 3.6.1.1.5 Der Fall »Dörr & Ünal« 182 3.6.1.1.5.1 Bedeutung des Falls »Dörr & Ünal« für assoziationsbegünstigte türkische Staatsangehörige – Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13.9.2005 183 3.6.1.2 Leitentscheidungen zum Anspruch auf Aufenthaltserlaubnis 184 3.6.1.2.1 Der Fall »Sevince« 184 3.6.1.2.2 Der Fall »Bozkurt« 185 3.6.1.2.3 Der Fall »Tetik« 186 3.6.1.2.4 Der Fall »Eker« 186 3.6.1.2.5 Der Fall »Eyüp« 187 3.6.1.3 Leitentscheidungen zum Familienschutz 187 3.6.1.3.1 Der Fall »Demirel« 187 3.6.1.3.2 Der Fall »Ero?lu« 189 3.6.1.3.3 Der Fall »Kad?man« 189 3.6.1.3.4 Der Fall »Akman« 190 3.6.2 Die kontinuierliche Modifikation des ARB 1/80 durch den EuGH 191 3.6.3 Besonderer Ausweisungsschutz für assoziationsbegünstigte türkische Staatsangehörige durch den ARB 1/80 192 3.7. Leitentscheidungen des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte 193 3.7.1 Bindungswirkung 193 3.7.2 Einzelfälle des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zu Art. 8 EMRK 197 3.7.2.1 Der Fall »Moustaquim« – Ausweisungsschutz der 2. Generation 197 3.7.2.2 Der Fall »Beldjoudi« – Ausweisungsschutz für Eheleute der 2. Generation 197 16 3.7.2.3 Der Fall »Boultif« – Ausweisungsschutz für »Nachzügler« 198 3.7.2.4 Der Fall »Kele?« – Ausweisungsschutz für den Familienvater 198 3.7.3. Grundlinien der EGMR – Rechtsprechung zur Ausweisung 199 4. Ausweisungspraxis 202 4.1 Probleme der Datenerhebung 204 4.1.1 Quantitative Probleme bei der Datenerhebung 205 4.1.2 Qualitative Probleme bei der Datenerhebung 206 4.2 Ausweisungsstatistiken 207 4.2.1 Das Ausländerzentralregister 207 4.2.1.1 Ausweisungs- und Abschiebungszahlen 207 4.2.1.2 AZR: Ausweisungs- und/oder Abschiebungsstatistiken zu Unionsbürgern 215 4.2.1.3 AZR: Ausweisungs- und/oder Abschiebungsstatistiken zu türkischen Staatsangehörigen 217 4.2.2 Innenministerium Baden Württemberg: Ausweisungs- und Abschiebungsstatistiken 219 4.2.3 Regierungspräsidium Stuttgart: Ausweisungs- und Abschiebungsstatistiken 223 4.2.3.1 Ausweisungen und Abschiebungen von Türken, Griechen und Italienern durch das Regierungspräsidium Stuttgart 224 4.2.3.2 Ausweisungen und Abschiebungen von Türken, Griechen und Italienern durch die unteren Ausländerbehörden im Regierungspräsidium Stuttgart 226 4.2.4 Ausweisungsstatistiken deutscher Großstädte 228 4.2.4.1 Ausweisungsstatistik der Stadt Stuttgart 228 4.2.4.2 Ausweisungsstatistik der Stadt Mannheim 231 4.2.4.3 Ausweisungsstatistik der Stadt Frankfurt 233 4.2.4.4 Ausweisungsstatistik der Stadt Duisburg (Zentrale) 234 4.2.4.5 Ausweisungsstatistik der Stadt Berlin 235 4.3 Die Befragung von Betroffenen anhand eines standardisierten Fragebogens 236 17 4.3.1 Konstruktion des Fragebogens 237 4.3.2 Die Ermittlung der Befragten 239 4.3.3 Fallbeispiele 240 4.3.3.1 Fallbeispiel 1: Der Fall A 240 4.3.3.2 Fallbeispiel 2: Der Fall B 243 4.3.3.3 Fallbeispiel 3: Der Fall C 245 4.3.3.4 Fallbeispiel 4: Der Fall D 246 4.3.3.5 Fallbeispiel 5: Der Fall E 247 4.3.3.6 Fallbeispiel 6: Der Fall F 248 4.3.3.7 Fallbeispiel 7: Der Fall G 250 4.3.3.8 Fallbeispiel 8: Der Fall H 252 4.3.3.9 Fallbeispiel 9: Der Fall I 253 4.3.3.10 Fallbeispiel 10: Der Fall J 254 4.3.4 Auswertung der Fallbeispiele 256 5. Thesen 260 Fragebogen Ausweisung 267 Kontaktliste zur Datenermittlung von Ausgewiesenen / Abgeschobenen 274 Literaturverzeichnis und Entscheidungsregister 279 Literatur 279 Entscheidungsregister 283 Zur besseren Lesbarkeit wird bei personenbezogenen Bezeichnungen auf eine parallele Darstellung der männlichen und weiblichen Form verzichtet 18

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Für straffällige Ausländer, die in Deutschland geboren oder im Kindesalter eingereist sind, stellt sich eine Ausweisung regelmäßig als „Doppelbestrafung“ dar. Auch die Verwurzelung im Bundesgebiet schützt nach nationalen Maßstäben hiervor nur begrenzt. Betrachtet man das sozioökonomische Profil der Ausgewiesenen, so zeigt sich, dass diese fast ausnahmslos der sog. Unterschicht angehören. Bildungsarmut, Arbeits- und Perspektivlosigkeit sowie der damit einhergehende unsichere Aufenthaltsstatus bestimmen ihr Leben. Im Gegensatz zum bisherigen nationalen Ausländerrecht stellt der Europäische Ausweisungsschutz nun insbesondere für Unionsbürger und assoziationsbegünstigte türkische Staatsangehörige stärker auf faktische Bindungen in der „Heimat“ ab. Aus sozialwissenschaftlicher Perspektive ist nachweisbar, dass er hierdurch ausgesprochen effektiv wirkt und die Ausweisungszahlen in der Ausländerpraxis deutlich reduziert hat.