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Bernadette Bord, Inhaltsverzeichnis in:

Bernadette Bord

Das Erbrecht der Kanalinseln von den normannischen Wurzeln bis zum heutigen Rechtszustand, page 7 - 18

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4219-9, ISBN online: 978-3-8452-1602-7 https://doi.org/10.5771/9783845216027

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7 Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 Inhaltsverzeichnis 7 Abkürzungsverzeichnis 19 Einleitung 21 1. Teil: Einführung in das Rechtssystem der Kanalinseln 25 A. Geschichte 25 I. Die Frühzeit 25 II. Die Kanalinseln unter den ersten Herzögen der Normandie, von Rollo bis Wilhelm dem Eroberer 27 III. Die Kanalinseln unter den englischen Monarchen als Herzöge der Normandie, von Wilhelm dem Eroberer bis Richard I. Löwenherz 29 IV. Die Kanalinseln unter den Königen von England, von König Johann ohne Land bis zu Richard II, dem letzten der Plantagenêts 32 V. Die Kanalinseln unter den Häusern Lancaster und York, von Heinrich IV. bis Richard III. 36 VI. Die Kanalinseln in der Tudorzeit, von Heinrich VII. bis Elisabeth I. 37 VII. Die Kanalinseln unter dem Hause Stuart und der Cromwell-Herrschaft 39 VIII.Neuere Geschichte 41 B. Rechtsquellen: Das normannische Recht 43 I. Volksrechte und Kapitularien der fränkischen Zeit 44 II. Entwicklung der Coutumes 44 III. Die privatschriftlichen Coutumiers des 13. Jahrhunderts 47 1. Die Établissements et Coutumes de Normandie 47 2. Der Grand Coutumier du Pays et Duché de Normandie 48 a. Entstehung des Grand Coutumier 48 b. Heranziehung des Grand Coutumier auf den Kanalinseln 49 c. Spätere Elemente und Bearbeitungen des Grand Coutumier 50 IV. Die Coutume Réformée des 16. Jahrhunderts 51 V. Weitere rechtliche Einfl üsse von außen aus späterer Zeit 52 8 Inhalt C. Entwicklung und heutige Ausformung der Staatsorganisation 54 I. Der Bailiwick Jersey 58 1. Kommunalebene 58 2. Judikative 58 3. Legislative 61 4. Exekutive 65 II. Der Bailiwick Guernsey 67 1. Guernsey 67 a. Kommunalebene 67 b. Judikative 68 c. Legislative 69 d. Exekutive 71 2. Alderney 71 a. Kommunalebene 72 b. Judikative 72 c. Legislative 72 d. Exekutive 73 3. Sark 73 D. Internationale Beziehungen 77 I. Geltung internationaler Abkommen 77 II. Europarecht 78 III. Verhältnis zu internationalen Organisationen 81 2. Teil: Das Erbrecht der Bailiwicks Jersey und Guernsey 83 Kapitel 1: Jersey 83 A. Allgemeines 83 I. Die Unterscheidung zwischen immeubles / immovables und meubles / movables 83 1. Immovables / propriété foncière 84 2. Movables 86 3. Tenancy in common, joint tenancy und die rights of survivorship 86 II. Internationale Zuständigkeit und Internationales Privatrecht 87 1. Internationale Zuständigkeit 88 a. Zuständigkeit ausländischer Gerichte 88 b. Zuständigkeit der Gerichte Jerseys 88 2. Internationales Privatrecht 89 9Inhalt a. Erbstatut 89 (1) Bewegliches Vermögen 89 (2) Unbewegliches Vermögen 90 (3) Rückverweisung 90 b. Besonderheiten bei testamentarischer Erbfolge 91 (1) Grundsatz 91 (2) Testierfähigkeit 91 (a) Bewegliches Vermögen 91 (b) Unbewegliches Vermögen 92 (3) Persönliche Voraussetzungen seitens des testamentarisch Bedachten 92 (4) Formgültigkeit des Testaments 92 (5) Inhaltliche Gültigkeit des Testaments 93 (6) Testamentsauslegung 93 (7) Widerruf des Testaments 93 c. Nachlassverwaltung 94 B. Gesetzliche Erbfolge 96 I. Einleitung 96 1. Terminologie 96 2. Historischer Hintergrund 96 3. Das Wills and Successions (Jersey) Law 1993 99 II. Umstände, unter denen die gesetzliche Erbfolge eintritt 100 III. Generelle Prinzipien 100 1. Vollbürtig- und Halbbürtigkeit 100 2. Erbfolge in gerader Linie und in der Seitenlinie; Abstammungsregeln (canons of descent) 100 3. Errechnung des Grades 102 4. Propres und acquêts 104 a. Bedeutung von propres 105 (1) Anfall infolge gesetzlicher Erbfolge 105 (2) Anfall infolge vorweggenommener Erbfolge 105 (a) Schenkung 106 (b) Kaufvertrag 106 (c) Miet-/Pachtvertrag 106 (3) „Fußfassen“ der propres 107 (4) Vermutung zugunsten von propres 107 b. Unterscheidung zwischen propres paternels und propres maternels 107 c. Bestimmung, wann ein propre paternel oder maternel ist 107 (1) Damit ein propre bestimmt werden kann, muss es bis zum Erwerber zurückverfolgt werden 107 10 Inhalt (2) La côté paternel l’emporte par dignité 108 d. Bedeutung von acquêt 109 5. Représentation 109 a. Defi nition 109 b. Wirkung der représentation 110 c. Wirkung einer Erbablehnung 110 6. Par tête / par souche 111 a. Par tête 111 b. Par souche 111 IV. Bestimmung der Erben bei überlebendem Ehegatten 113 1. Ansprüche der unmittelbaren Familie 113 a. Einleitung 113 b. Keine Geltung der Surviving Spouse Provisions bei Eingreifen von Art. 8 113 2. Die Surviving Spouse Provisions im Einzelnen 114 a. Immovables 114 (1) Art. 6 Wills and Successions (Jersey) Law 1993 114 (2) Art. 5 Wills and Successions (Jersey) Law 1993 115 b. Movables, Art. 7 Wills and Successions (Jersey) Law 1993 117 V. Bestimmung des Erben ohne überlebenden Ehegatten oder bei Anwendbarkeit von Art. 8 119 1. Erbfolge in gerader Linie 123 2. Erbfolge in der Seitenlinie 124 a. Propres 124 (1) Die Grundregel 124 (2) Modifi kationen 125 (a) „L’héritage ne remonte pas tant qu’il peut descendre.“ 125 (b) Représentation 127 (c) Nachlassteilung nach Stämmen 129 b. Acquêts und movables 129 (1) Die Grundregel 129 (2) Modifi kationen 130 (a) Das Deszendentenprivileg 130 (b) Représentation 130 (c) „Si je devance celui qui vous devance, a plus forte raison, vous devancerai-je.“ 133 (d) Nachlassteilung nach Stämmen oder nach Köpfen? 136 3. Zusätzliche Regeln 137 a. Die Regel aus Le Geyt v. Aubin, procureur de Carteret 137 b. Doppelter Anteil für germains (privilège du double lien) (nur hinsichtlich propres und acquêts, nicht movables) 138 c. Représentation de genre / de sexe (Vertretung im Geschlecht) 138 11Inhalt VI. Der Haupterbe (principal heir) 139 1. Bestimmung des Haupterben 139 a. Erbfolge in gerader Linie 139 b. Erbfolge in der Seitenlinie 140 2. Stellung des Haupterben 141 a. Vorrechte 141 b. Pfl ichten 142 VII. Anspruchshindernisse 142 1. Ausländer 143 2. Nichteheliche Kinder 143 a. Defi nition der Ehelichkeit 143 (1) Legitimität kraft Geburt 143 (2) Vermeintlich rechtlich bestehende Ehe 144 (3) Vermutung der Legitimität 144 (4) Legitimation par subsequens matrimonium 144 (5) Nichteheliche Kinder 145 b. Erbrechtliche Stellung 145 3. Zum Zeitpunkt des Todes des Erblassers gezeugte, aber noch ungeborene Kinder (en ventre sa mère) 146 4. Adoptierte Kinder 146 a. Art. 23 Adoption (Jersey) Law 1961 146 b. Adoptionen unter fremdem Recht 147 5. Ehegatten 148 VIII. Nachlässe ohne Erben (successions vacantes) 148 1. Grundsatz 148 2. Unbewegliches Vermögen 149 3. Bewegliches Vermögen 149 C. Testamentarische Erbfolge 150 I. Geschichtlicher Hintergrund 150 1. Bewegliches Vermögen 150 2. Unbewegliches Vermögen 151 a. Männer und unverheiratete Frauen 151 b. Verheiratete Frauen 154 3. Zusammenfassung 155 II. Grundsätzliches zu Testamenten und ihrer Gültigkeit 156 1. Defi nition von will und codicil 156 2. Gültigkeit 156 a. Testament 156 b. Testamentsnachtrag 157 12 Inhalt III. Testierfähigkeit 157 1. Keine Unterscheidung zwischen Testamenten bezüglich beweglichen und unbeweglichen Vermögens 157 2. Elemente der Testierfähigkeit 157 a. Alter 158 b. Geistige Voraussetzungen 158 c. Vertretungsverhältnisse 159 3. Testamente auf dem Totenbett 160 4. Aubains (Nicht-Britische Staatsangehörige) 160 5. Faktoren, die den Erblasserwillen beeinträchtigen 161 IV. Einschränkungen der Testierfreiheit 161 1. Grundsätzliche Dispositionsfreiheit von unverheirateten Personen 161 2. Einschränkungen der Dispositionsfreiheit durch Familienansprüche 162 a. Bewegliches Vermögen und das Recht auf die légitime 162 (1) Grundsätzliches zu Anspruchsberechtigung und Umfang 162 (2) Bedingungen für die légitime des überlebenden Ehegatten 164 (3) Die Stellung von nichtehelichen, adoptierten und noch ungeborenen Kindern 165 (4) Berechnung des disponiblen Drittels 166 (a) Zeitpunkt der Berechnung 166 (b) Kosten, die vom gesamten beweglichen Vermögen getragen werden müssen 166 (c) Kosten, die nur vom disponiblen Teil getragen werden müssen 167 (5) Reform der légitime? 167 b. Unbewegliches Vermögen und das Recht auf dower / viduité 170 (1) Der dower und viduité zugrunde liegende usufruit 171 (a) Rechte und Pfl ichten des usufruitier 171 (b) Rechte und Pfl ichten des nu-propriétaire 172 (c) Beendigung 173 (2) Dower 173 (a) Inhalt des (Jersey) dower 174 (b) Anspruch 176 (c) Ausschlussgründe 176 (d) Durchsetzung des Anspruchs 178 (e) Sicherheit 178 (f) Rechte und Pfl ichten der Witwe im Hinblick auf das Jersey dower 180 (g) Douaire Conventionnel (douaire préfi x) 183 13Inhalt (3) Viduité 183 (a) Inhalt der viduité 183 (b) Anspruch 184 (c) Verlust 185 (d) Rechte und Pfl ichten des Witwers im Hinblick auf die viduité 186 (e) Zusammenfassung der Unterschiede zum dower 186 (4) Reform der Rechtsinstitute dower und viduité? 187 3. Inhaltliche Einschränkungen der Dispositionsfreiheit 187 a. Trust 187 b. Substitution (Nacherbschaft) 192 4. Einschränkungen der Dispositionsfreiheit aufgrund persönlicher Merkmale des Begünstigten 194 a. Grundsatz 194 b. Konkubinen 194 c. Nicht-Britische Staatsangehörige (aubains) 195 d. Verfügungen zugunsten von religiösen Einrichtungen 196 5. Anhang zu Ziffer IV: Recht vor dem 1.9.1993 196 V. Formgültigkeit 198 1. Einleitung 198 a. Testamentseigenschaft 198 b. Unterscheidung zwischen Testamenten über unbewegliches und solchen über bewegliches Vermögen 198 c. Gemischte Testamente 199 2. Nuncupative Wills 199 3. Eigenhändig geschriebene (holograph) und nicht-eigenhändig geschriebene (non- holograph) Testamente 200 4. Die formalen Anforderungen im Einzelnen 200 a. Abgrenzung hinsichtlich der Eigenhändigkeit der Niederschrift durch den Testierenden 200 b. Datierung 201 c. Eigenhändige Unterschrift des Testierenden 202 d. Erfordernis von Zeugen 203 (1) Anforderungen an die Zeugen 203 (2) Art und Weise der Bescheinigung der Unterschrift durch die Zeugen 205 (3) Besondere Anforderungen an Testamente über unbewegliches Vermögen 205 e. Verlesen von nicht-eigenhändigen Testamenten über unbewegliches Vermögen 206 14 Inhalt 5. Registrierung 206 a. Registrierungserfordernis 206 b. Registrierungsverfahren 206 c. Auswirkungen auf gutgläubigen entgeltlichen Erwerb 208 VI. Vermächtnisse (legacies) 208 1. Identifi kation des Legatars 208 a. Bestimmbarkeitserfordernis 208 b. Secret trust 210 c. Charitable trust 211 d. Ungeborene Kinder 211 2. Wirksamkeit von Vermächtnissen 212 a. Fehlerbehaftete Motive des Erblassers 212 b. Bedingte Vermächtnisse 212 c. Vertretung im Willen 213 3. Vermächtnisarten 213 a. Stückvermächtnis (specifi c legacy) 213 b. Gattungsvermächtnis (general legacy) 214 c. Beschränktes Gattungsvermächtnis (demonstrative legacy) 214 d. Quasi-demonstrative legacy 214 e. Restlicher Nachlass (residue) 214 4. Umfang der Vermächtnisse 215 a. Zeitpunkt der Berechnung 215 b. Auswirkung von Belastungen 215 (1) Vermächtnisse über bewegliches Vermögen 215 (2) Vermächtnisse über unbewegliches Vermögen 216 5. Unwirksamkeit und Kürzung von Vermächtnissen 216 a. Folgen der Unwirksamkeit eines Vermächtnisses 216 b. Kürzung (abatement) von Vermächtnissen über bewegliches Vermögen 216 c. Aufhebung (revocation) eines einzelnen Vermächtnisses 217 (1) Ademption (Wegfall / Entziehung) eines Vermächtnisses 217 (2) Translation 218 d. Erlöschen (lapse) 219 e. Keine Verjährung 220 VII. Testamentsauslegung 220 1. Grundregel 220 2. Auslegung zugunsten des (gesetzlichen) Erben 221 3. Einschränkungen bei der Zulassung von Beweisen, die sich nicht aus der Urkunde ergeben (extrinsic evidence) 222 4. Bezugnahme auf andere Dokumente 223 5. Rectifi cation (Testamentsberichtigung) 224 15Inhalt VIII.Testamentsaufhebung 224 1. Bedeutung 224 2. Widerruf durch einen Rechtsakt des Erblassers 225 a. Verschiedene Widerrufsmöglichkeiten 225 b. Bedingter Widerruf und von der Wirksamkeit einer neuen Verfügung abhängiger relativer Widerruf 227 (1) Ausdrücklich bedingter Widerruf 227 (2) Von der Wirksamkeit einer neuen Verfügung abhängiger relativer Widerruf (dependant relative revocation) 228 c. Wirkung einer anschließenden Ehe oder Scheidung auf ein Testament 229 IX. Nichtigkeit oder Aufhebbarkeit von fehlerbehafteten Testamenten? 229 1. Die Entscheidung in Jackson (née Jackson) v. Jackson (née Hurst) 229 2. Unterscheidung je nach Art des Testamentsmangels? 230 X. Klagen zur Annullierung von Testamenten 232 1. Zuständigkeit 232 2. Parteien 232 3. Form 233 4. Klagefrist 234 5. Vorläufi ger Besitz 234 XI. Schenkungen und Testamente angesichts des nahen Todes 235 1. Schenkungen von Todes wegen (à cause de mort) 235 2. Kurz vor dem Tod errichtete Testamente 237 3. Donatio mortis causa 237 D. Einzelfragen zu gesetzlicher und gewillkürter Erbfolge 240 I. Rapport à la masse (Anrechnung und Ausgleichung) 240 1. Wirkung und Zweck 240 2. Anwendungsbereich 241 3. Möglichkeit, die Vorempfänge zu behalten (rester sur ses avances) 242 4. Durchführung des rapport à la masse 243 II. Erb- und Vermächtnisausschlagung 244 1. Nul n’est héritier qui ne veut / nul n’est légataire qui ne veut 244 a. (Gesetzliche) Erben 244 b. Legatar 245 2. Bénéfi ce d’inventaire (Haftungsbeschränkung durch Inventarerrichtung) 246 3. Acte d’héritier 247 16 Inhalt III. Todesvermutung und gleichzeitiges Versterben 249 1. Vermutung des Todes bei Verschollenen 249 2. Kommorienten (commorientes) 249 a. Vorrang einer testamentarischen Anordnung 249 b. Gerichtliche Klärung 249 c. Beweislast 250 d. Entscheidung des Gerichts 250 e. Wirkung des Beschlusses 250 E. Behandlung des Nachlasses 252 I. Erbanfall und Aufteilung des Nachlasses (le mort saisit le vif / saisine) 252 1. Altes Recht 252 a. Immovables 255 b. Movables 258 2. Die heutige Position 260 a. Immovables 260 b. Movables 261 (1) Erbanfall 261 (2) Auswirkungen auf die Nachlassverwaltung 262 3. Bei Erbfolge von immovables: confusion (Verschmelzung von Nachlässen) 263 a. Die Regel aus Le Geyt v. Aubin, procureur de Carteret 263 b. Nachlässe von mehreren Erblassern 263 II. Nachlasshaftung 265 1. Grundsätzliche Verteilung der Haftung 266 2. Instrumente zur Absicherung des Haupterben unter früherem Recht 267 3. Legalhypothek zugunsten ungesicherter Gläubiger des Erblassers 268 III. Verwaltung 269 1. Unbewegliches Vermögen 269 a. Gesetzliche Erbfolge 269 b. Gewillkürte Erbfolge 270 2. Bewegliches Vermögen 271 a. Die Erteilung von letters of administration und probate 271 b. Anspruch auf Ernennung als administrator / executor dative 272 c. Antrag auf Erteilung einer Bestallungsurkunde oder Testamentsbestätigung 273 d. Pfl ichten und Befugnisse des Nachlassverwalters/Testamentsvollstreckers 274 (1) Pfl ichten 274 (2) Année de jouissance und Herausgabeverlangen des Haupterben 275 17Inhalt (3) Abwendungsbefugnis der Erben 276 (4) Beschränkungen der Befugnisse des Testamentsvollstreckers 276 e. Tod des Nachlassverwalters / Testamentsvollstreckers 277 Kapitel 2: Guernsey, Alderney und Sark 279 A. Allgemeines 282 I. Die Unterscheidung zwischen immeubles / immovables und meubles / movables 282 II. Internationales Privatrecht 283 B. Gesetzliche Erbfolge 284 I. Propres und acquêts 284 II. Bestimmung der Erben 284 1. Guernsey 284 a. Unbewegliches Vermögen 284 b. Bewegliches Vermögen 287 2. Alderney 288 a. Unbewegliches Vermögen 288 b. Bewegliches Vermögen 290 3. Sark 290 a. Unbewegliches Vermögen 290 b. Bewegliches Vermögen 292 III. Anspruchshindernisse 293 C. Testamentarische Erbfolge 294 I. Testierfähigkeit 294 II. Einschränkungen der Testierfreiheit 294 1. Guernsey 294 a. Unbewegliches Vermögen 294 b. Bewegliches Vermögen 296 2. Alderney 297 a. Unbewegliches Vermögen 297 b. Bewegliches Vermögen 298 3. Sark 299 a. Unbewegliches Vermögen 299 b. Bewegliches Vermögen 300 III. Formgültigkeit 301 1. Guernsey 301 2. Alderney 304 18 Inhalt 3. Sark 304 IV. Vermächtnisse (legacies) 305 V. Testamentsauslegung 305 D. Einzelfragen zu gesetzlicher und gewillkürter Erbfolge 306 I. Rapport à la masse (Anrechnung und Ausgleichung) 306 II. Bénéfi ce d’inventaire 307 E. Behandlung des Nachlasses 308 I. Erbanfall und Aufteilung des Nachlasses (le mort saisit le vif) 308 II. Nachlasshaftung 309 III. Verwaltung 309 Zusammenfassung und Vorschau 311 Anhang A: Ausgewählte Urteile 315 Anhang B: Auswahl an relevanten Gesetzen der Kanalinseln 337 Literaturverzeichnis 341

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Zusammenfassung

Wer sich für fremde Rechte und ihre Wurzeln interessiert, wird hier genauso auf seine Kosten kommen wie der Praktiker, der als Richter, Rechtsanwalt oder Notar Antworten auf konkrete Fragen über die Erbrechte der Kanalinseln sucht, für die es in Deutschland bislang noch keine systematische Darstellung gab.

Die Arbeit behandelt nach einem historischen Abriss das Erbrecht Jerseys und die Unterschiede in den Rechten des Bailiwick Guernsey (inklusive Alderney und Sark). Mit der systematischen Darstellung erschließen sich die inhaltlichen Regelungen, die sich oftmals von dem im deutschen Recht Gewohnten unterscheiden, von einem ganz anderen Rechtsverständnis ausgehen und bei denen auch die Termini andere sind. Dabei wird auch untersucht, inwieweit normannische Grundzüge heute noch fortwirken und sich in modernen Zeiten bewähren. Für den Rechtsanwender hilfreich sind der Abdruck einer Auswahl grundlegender Gerichtsentscheidungen der Kanalinseln sowie eine Aufzählung der wichtigsten einschlägigen Gesetze.