Content

Fabian Sösemann, Titelei/Inhaltsverzeichnis in:

Fabian Sösemann

Umweltverträgliche Energienetze, page 2 - 16

Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten der Zweckbestimmung des EnWG

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4142-0, ISBN online: 978-3-8452-1469-6 https://doi.org/10.5771/9783845214696

Series: Schriftenreihe Institut für Energie- und Wettbewerbsrecht in der Kommunalen Wirtschaft e.V. (EWeRK) an der Humboldt-Universität zu Berlin, vol. 33

Bibliographic information
Schriftenreihe Institut für Energie- und Wettbewerbsrecht in der Kommunalen Wirtschaft e.V. an der Humboldt-Universität zu Berlin vertreten durch Professor Dr. Alexander Blankenagel Professor Dr. Ingolf Pernice Professor Dr. Hans-Peter Schwintowski Band 33 BUT_So?semann_4142-0.indd 2 18.12.2008 9:47:05 Uhr Fabian Sösemann Umweltverträgliche Energienetze Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten der Zweckbestimmung des EnWG Nomos BUT_So?semann_4142-0.indd 3 18.12.2008 9:47:05 Uhr Diese Arbeit hat dem Promotionsausschuß Dr. jur. der Universität Bremen als Dissertation vorgelegen. Gutachter waren Herr Prof. Dr. Ralf Dreier, Göttingen, und Herr Prof. Dr. Ullrich K. Preuß, Bremen, jetzt Freie Universität Berlin. Das Colloquium hat am 28.5.1997 stattgefunden. 1. Auflage 2009 © Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2009. Printed in Germany. Alle Rechte, auch die des Nachdrucks von Auszügen, der fotomechanischen Wiedergabe und der Übersetzung, vorbehalten. Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar. Zugl.: Berlin, Humboldt-Univ., Diss., 2008 ISBN 978-3-8329-4142-0 BUT_So?semann_4142-0.indd 4 18.12.2008 9:47:05 Uhr Meinen Eltern Vorwort Diese Arbeit wurde im Sommersemester 2008 von der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin als Dissertation angenommen. An erster Stelle möchte ich Herrn Professor Dr. Schwintowski danken, der mir beim Verfassen der Arbeit nicht nur freundlich beistand, sondern trotz aller Widrigkeiten das Erstgutachten ausgesprochen zügig erstellte. Auch für die Aufnahme in die Schriftenreihe des EWeRKs und den großzügigen Druckkostenzuschuss bin ich sehr dankbar. Herrn Professor Dr. Dr. h.c. Battis gebührt aufrichtiger Dank für die rasche Erstellung des Zweitgutachtens. Dass ich eine Dissertation gerade im Energierecht geschrieben habe, verdanke ich vor allem Frau Dr. Dörte Fouquet. Sie hat meine Begeisterung für die Materie geweckt und ist seit dem Sommer 2002 stets herzliche Ansprechpartnerin. Im gleichen Atemzug danke ich Herrn Dr. Volker Oschmann, der mich auf so vielfältige Art und Weise gefördert hat. Nima Ghaeni hat mir mit klaren Worten die Praxis - insbesondere die der Gaswirtschaft - näher gebracht; mit Alexander Morell lassen sich vorzüglich Gedanken sortieren. Beiden sei herzlich gedankt. Meinen Eltern Britta und Dr. Bernd Sösemann möchte ich für die vielfältige Unterstützung während meines Studiums und der Arbeit an der Dissertation danken. Insbesondere gilt dies für meine Mutter, die trotz vieler anderer Verpflichtungen noch Zeit für das Korrekturlesen gefunden hat. Besonders glücklich bin ich darüber, dass meine Frau Kamila mein Leben bei der Entstehung der Arbeit, nicht nur während unserer Hochzeit und der Hochzeitsreise, um ein ganz anderes aber nicht weniger energiereiches Element bereichert hat. Berlin, 5. September 2008 Fabian Sösemann 7 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 17 1. Kapitel: Einleitung 21 A. Gegenstand und Ziel der Untersuchung 22 B. Zentrale Fragestellungen 23 C. Gang der Untersuchung 24 2. Kapitel: Netzstruktur, Netzanschluss und Netzzugang 25 A. Stromnetze 25 I. Netzebenen 26 II. Netzverbund 27 III. (n-1)-Kriterium 28 IV. Regelzonen und Regelleistung 28 V. Bilanzkreise, Ausgleichsenergie 29 VI. Systemverantwortung des Übertragungsnetzbetreibers 30 VII.Netzanschluss 32 1. Netzanschluss nach EnWG 32 2. Netzanschluss im Anwendungsbereich von EEG und KWK-G 33 VIII. Netzzugang 34 1. Netzzugang nach EnWG 34 2. Netzzugang im Anwendungsbereich des EEG 36 3. Netzzugang im Anwendungsbereich des KWK-G 37 IX. Speicher 38 B. Gasnetze 39 I. Ebenen und Speicher 40 II. Gasqualitäten 40 III. Gasnetzanschluss 41 IV. Gasnetzzugang 41 V. Anschluss und Zugang für Gas aus erneuerbaren Energien (Biomethan) 42 3. Kapitel: Grundlagen der Planung und Regulierung 45 A. Planungsrecht 45 9 I. Grundzüge der Planung 45 1. Ausweisung transeuropäischer Netze 45 2. Nationale Planung 46 3. Planung der Länder 46 a) Raumordnungspläne 46 b) Raumordnungsverfahren 47 4. Planung der Gemeinden 47 II. Zulassungsrecht 48 1. Bundesimmissionsschutzgesetz 48 2. Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung 48 3. Bundesnaturschutzgesetz 49 III. Planfeststellung oder -genehmigung 49 1. Planrechtfertigung 50 2. Planfeststellungsbeschluss 51 3. Plangenehmigung 52 B. Regulierung 52 I. Netzentgeltregulierung 52 II. Anreizregulierung 52 1. Grundlagen 52 2. Referenznetzanalyse 54 4. Kapitel: Umweltverträglichkeit als Rechtsbegriff 55 A. Der Umweltbegriff 55 I. Der Umweltbegriff im deutschen Recht 55 1. Extensiver Umweltbegriff 55 2. Restriktiver Umweltbegriff 56 3. Modifizierter restriktiver Umweltbegriff 56 4. Normative Umweltbegriffe 56 5. Diskussion 57 6. Ergebnis 58 II. Der Umweltbegriff im europäischen Recht 58 1. Primärrecht 58 2. Sekundärrecht 59 3. Auslegung des Primärrechts 60 III. Ergebnis – Umweltbegriff im deutschen wie europäischen Recht 61 B. Die Definition von „Umweltverträglichkeit“ in § 3 Nr. 33 EnWG 61 I. Einsparungsgrundsatz 62 1. Energie 62 2. Nachhaltig 62 a) Begriff 62 b) Nachhaltigkeit als Rechtsbegriff 64 3. Rationell und sparsam 65 10 II. Grundsatz des Ressourcenerhalts 66 1. Ressourcen 66 2. Schonende Nutzung 66 3. Dauerhafte Nutzung 67 4. Abgrenzung zum Einsparungsgrundsatz 68 III. Belastungsminimierungsgrundsatz 68 IV. Die besondere Bedeutung erneuerbarer Energien und KWK-Anlagen 69 1. Fiktion 69 2. Regelvermutung 70 V. Ergebnis der Bestimmung des § 3 Nr. 33 EnWG 70 C. Verankerung im deutschen Verfassungsrecht 71 D. Verankerung im europäischen Recht 72 I. Primärrecht 73 1. Umweltschutz als Ziel europäischer Umweltpolitik 73 2. Umweltschutz als Querschnittsaufgabe 74 3. Ziel des hohen Schutzniveaus 75 4. Transeuropäische Netze 76 5. Heterogene Ziele des EG Vertrags 76 6. Art. 176a des Vertrags von Lissabon 77 II. Sekundärrecht 78 1. Beschleunigungsrichtlinien für Strom und Gas 78 2. EE-Richtlinie 80 3. KWK-Richtlinie 80 III. Ergebnis – Verankerung im europäischen Energiewirtschaftsrecht 80 E. Exkurs: Umweltverträglichkeit erneuerbarer Energien und der KWK 81 I. Erneuerbare Energien 81 1. Windkraft 83 2. Wasserkraft 86 3. Biomasse 88 4. Solare Strahlungsenergie 89 5. Ergebnis – Umweltverträglichkeit erneuerbarer Energien 90 II. Umweltverträglichkeit der Kraft-Wärme-Kopplung 91 III. Ergebnis 92 F. Ergebnis der Untersuchung des Umweltverträglichkeitsbegriffs 92 5. Kapitel: Direkte Umweltauswirkungen durch Energienetze 93 A. Stromnetze 93 I. Elektromagnetische Felder 94 II. Wärmewirkung 95 III. Flächenverbrauch 95 IV. Akustische Auswirkungen 96 V. Ergebnis – direkte Umweltauswirkungen von Stromleitern 96 11 B. Gasnetze 97 I. Emissionen 97 II. Flächenverbrauch 97 III. Ergebnis – direkte Umwelteinwirkungen von Gasnetzen 97 6. Kapitel: Einfluss von Umweltverträglichkeitsaspekten auf Netze 99 A. Stromnetze 99 I. Übertragungsverluste 99 1. Gleichstromverbindungen 99 2. Netzfrequenz 100 3. Stromleiter 100 4. Ergebnis – Übertragungsverluste 101 II. Umweltverträgliche Schaffung von Übertragungskapazitäten 101 1. Freileitungs-Monitoring und saisonal unterschiedliche Bemessungswerte 102 2. Hochtemperatur-Leiterseile 103 III. Anschluss neuer Kraftwerke 103 IV. Nutzung dezentraler Optionen 104 1. Dezentrale Einspeisung 104 2. Lastmanagement 105 3. Speicher 105 4. Folgerung – Nutzung dezentraler Optionen 106 V. Regelleistung 107 1. Gegeneinanderregeln 107 2. Umweltverträgliche Regelleistung, virtuelle Kraftwerke 107 B. Gasnetze 108 I. Dezentrale Einspeisung 108 II. Einspeisung von Biomethan 109 C. Ergebnis – Einfluss von Umweltverträglichkeitsaspekten auf Netze 110 7. Kapitel: Konkretisierungen des Umweltverträglichkeitsziels 111 A. Anschlusspflicht bei Nutzung von erneuerbaren Energien und KWK 111 B. Effizienzmaßnahmen und dezentrale Erzeugung, § 14 Abs. 2 EnWG 112 C. Verpflichtung nach EEG und KWK bei Netzstörungen 112 D. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 113 I. Förderungsmechanismus 113 II. Erneuerbare Energien im Sinne des Gesetzes 114 III. Bezweckte Auswirkungen hinsichtlich Umweltverträglichkeit 114 IV. Exkurs: Auswirkungen des EEG auf das Stromnetz 115 V. Ergebnis – Umweltverträglichkeit des EEG 116 12 E. KWK-G 116 I. Förderungsmechanismus 116 II. Bezweckte Auswirkungen hinsichtlich Umweltverträglichkeit 117 III. Ergebnis – Umweltverträglichkeit des KWK-G 118 F. Entgelte für dezentrale Einspeiser 119 G. Vorrangiger Netzzugang neuer Kraftwerke 119 H. Vermeidung von Parallelleitungen 120 I. Vermeidung von Gas-Direktleitungen 120 J. Einspeisung von Biomethan 120 I. Differenzierung zwischen Gas aus Biomasse und Biomethan 121 II. Vorrangige Einspeisung in Verteilernetze 121 III. Vorrang bei Kapazitätsengpässen 122 IV. Erweiterter Bilanzausgleich 122 V. Ergebnis – Umweltverträglichkeit der GasNZV 122 K. Regulierung 123 I. Mehrkosten des Erdkabels als nicht beeinflussbare Kosten 123 II. Anschluss dezentraler Erzeuger als nicht beeinflussbarer Parameter 123 8. Kapitel: Rechtsqualität des Gesetzesziels Umweltverträglichkeit 125 A. Die Zielbestimmungen des § 1 EnWG 125 I. Geschichtliche Entwicklung 125 II. Sicherheit 126 III. Preisgünstigkeit 127 1. Abstrakte Eingrenzung von „Preiswertigkeit“ 127 2. Konkrete Bestimmung der Preisgünstigkeit 128 3. Preisgünstigkeit durch Wettbewerb und Regulierung 128 IV. Wettbewerb 129 1. Wettbewerb zwischen Netzbetreibern 130 2. Wettbewerb „auf“ den Netzen 131 3. Ergebnis – Wettbewerbsziel 132 V. Verbraucherschutz 132 VI. Effizienz 133 VII.Versorgung der Allgemeinheit 135 VIII. Langfristiger, leistungsfähiger und zuverlässiger Netzbetrieb 136 B. Rangverhältnis der einzelnen Ziele 137 I. Rangverhältnis der Ziele des § 1 Abs. 1 EnWG 137 II. Rangverhältnis zwischen den Zielen des § 1 Abs. 1 und des Abs. 2 EnWG 138 C. Die Zweckbestimmungen als Programmnormen 140 I. Politischer Programmsatz 141 1. Bestimmbarkeit 141 2. Rechtliche Unwirksamkeit wegen konfligierender Ziele 143 13 3. Ergebnis – politischer Programmsatz 144 II. Konditionalprogramme 144 1. Behörde 145 2. Private Adressaten 145 3. Ergebnis – Ziele des EnWG als Konditionalprogramm 146 III. Zweckprogramm 146 1. Einordnung als Zweckprogramm 146 2. Die Zweckbestimmung als Optimierungsgebot des EnWG 147 3. Verweis auf die Ziele des § 1 EnWG 149 4. Ergebnis – die Ziele des § 1 EnWG als Zweckprogramm 149 IV. Umweltverträglichkeit als Rechtsprinzip 149 1. Rechtstheoretische Einordnung von Rechtsprinzipien 149 2. Die Ziele des § 1 EnWG als Rechtsprinzipien 151 V. Ergebnis – Umweltverträglichkeit als Programmsatz 152 D. Rechtswirkung im Rahmen von Ermessensentscheidungen 152 I. Einfaches Verwaltungsermessen 152 1. Zweck der Ermächtigung 153 2. Gewichtung der Zielbestimmungen 154 a) Ermessensreduzierung bei Einklang der Ziele 154 b) Wesentlichkeit der Gewichtung 154 3. Gerichtliche Überprüfbarkeit 157 4. Ergebnis - Rechtswirkung im Rahmen von Ermessensentscheidungen 158 II. Ermessen im Planungsverfahren 158 1. Rechtsnatur des Planungsermessens 158 2. Berücksichtigung des Gesetzesziels Umweltverträglichkeit 159 a) Planrechtfertigung 159 b) Planfeststellung 159 c) Plangenehmigung 160 d) Gerichtliche Überprüfbarkeit 160 III. Verordnungsermessen 161 1. Gesetzeszweck als Verordnungsermächtigung 161 2. Adressaten von Verordnungsermächtigungen des EnWG 161 3. Auslegungsleitende Funktion der Zweckbestimmung 162 4. Gerichtliche Überprüfbarkeit 162 IV. Entscheidungen von Regulierungsbehörden 163 E. Rechtswirkungen für Private 164 I. Verbraucher 164 II. Netzbetreiber 165 F. Folgerungen aus der Rechtsqualität des Umweltverträglichkeitsziels 165 9. Kapitel: Auswirkungen des Umweltverträglichkeitsziels auf Netzstruktur und -steuerung 167 14 A. Privilegierung von Neuanlagen im Rahmen der KraftNAV 167 I. Wirksame Ermächtigungsgrundlage 167 II. Auslegung der Ermächtigungsgrundlage 168 1. Privilegierung gegenüber Bestandsanlagen 168 2. Privilegierung gegenüber nach 2012 angeschlossenen Anlagen 169 III. Verstoß gegen höherrangiges Recht 170 IV. Folgerung 170 B. Berücksichtigung dezentraler Erzeugungsoptionen 171 C. Entwurf des Referenznetzes für Übertragungsnetzbetreiber 173 D. Erzeugungsmanagement nach EEG 174 I. Kriterien, nach denen die Einspeiseleistung reduziert wird 174 II. Folgerungen 176 E. Freileitungs-Monitoring als Maßnahme des Netzausbaus 176 I. Bedarfsgerechtigkeit der Kapazitätserweiterung 177 II. Netzausbau 177 III. Sicherheit und Zuverlässigkeit 178 IV. Ergebnis – Freileitungs-Monitoring als Maßnahme des Netzausbaus 179 F. Zusammenarbeitspflicht der Übertragungsnetzbetreiber 179 I. Bundesweite Regelzone 180 II. Koordination des Regelleistungseinsatzes 181 III. Ergebnis – Zusammenarbeitspflicht der Übertragungsnetzbetreiber 181 G. Einspeisung von Biomethan 181 H. Planung durch Netzbetreiber 182 I. Erdkabel 182 II. Netzanschluss von Offshore-Windparks 183 III. Anschluss dezentraler Erzeugungsanlagen 183 I. Planungsentscheidungen durch Behörden 184 J. Ergebnis 185 10. Kapitel: Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse 187 Literaturverzeichnis 191 Stichwortverzeichnis 203 15

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Das Werk befasst sich mit dem Gesetzesziel „Umweltverträglichkeit“ des Energiewirtschaftsgesetzes. Der Autor reduziert das Gesetzesziel auf eine Definition mit wenigen Kriterien. Ferner wird die Rechtsqualität von Ziel- und Zweckbestimmungen untersucht. Umwelteinwirkungen der Energieversorgung werden aufgezeigt – insbesondere in welchem Umfang Netztechnik, Struktur und Steuerung der Netze Auswirkungen auf die Umwelt haben. Umweltverträglicher Netzbetrieb bedeutet so beispielsweise die möglichst weitgehende Einbindung dezentraler Erzeuger und eine effiziente Abstimmung von Angebot und Nachfrage. Schließlich werden Beispiele gebildet, um zu zeigen, inwieweit „Umweltverträglichkeit“ in Abwägung mit den anderen Zielbestimmungen des EnWG Auswirkung bei der Auslegung des Energiewirtschaftsrechts haben kann. So wird unter anderem deutlich, dass „Netzausbau“ unter Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit nicht nur den Bau neuer Leitungen, sondern auch das Überwachen der Temperatur der bestehenden Leitung bedeuten kann.