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Boris Eitel, Abkürzungsverzeichnis in:

Boris Eitel

Die Konkretisierung der abfallrechtlichen Produktverantwortung für Reifen in Deutschland, page 12 - 12

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4090-4, ISBN online: 978-3-8452-1275-3 https://doi.org/10.5771/9783845212753

Series: Lüneburger Schriften zum Wirtschaftsrecht, vol. 11

Bibliographic information
12 Abkürzungsverzeichnis aF alter Fassung; also die Fassung eines Gesetzes vor seiner Novellierung AVV Verordnung über das europäische Abfallverzeichnis BestüVAbfV Verordnung zur Bestimmung von überwachungsbedürftigen Abfällen zur Verwertung BLIC Vormalige Bezeichnung für die ETRMA (siehe auch dort); bedeutet: Bureau de Liaison des Industries du Caoutchouc de l´Union Européenne (also der EU-Europäische Verband der Reifenindustrie) BRV Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V. ETRMA European Tyre & Rubber Manufacturers´ Association (also der EU25-Europäische Verband der Reifenindustrie); früher BLIC (siehe auch dort) GAVS Gesellschaft für Altgummi-Verwertungs-Systeme m.b.H., Frankfurt am Main; ist dem wdk angegliedert ISO Internationale Standardisierungs-Organisation iwd Institut der deutschen Wirtschaft Köln KrW-/AbfG Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen (Satorius I Nr. 298) Lkw Lastkraftwagen LLkw Leichtlastkraftwagen Pkw Personenkraftwagen Remix für die Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA eingetragene und zur Bezeichnung von Lkw-Runderneuerungen genutzte Marke Tkm 1.000 Kilometer wdk Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V., Frankfurt am Main

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Zusammenfassung

Wie kann abfallrechtliche Produktverantwortung dazu beitragen, das in Reifen verborgene Abfallvermeidungspotential auszuschöpfen? Welche Regelungen sind hierfür sinnvoll und rechtmäßig?

Das moderne Abfallrecht verfolgt das Ziel, den Stoffeinsatz bei der Produktherstellung durch ressourcensparendes Produktdesign möglichst zu minimieren und Stoffe durch lange Benutzungsdauer und mehrfache Verwendung über große Zeiträume im Umlauf zu halten. Die Entstehung von Abfall soll vermieden werden.

Bei Reifen lässt sich dies im Wesentlichen auf drei Arten erreichen. So kann zunächst die Kilometerlaufleistung erhöht werden, so dass ein Reifenwechsel und damit ein Altreifenanfall verzögert werden. Weiterhin können Reifen durch die Anwendung der Verfahren des Nachschneidens und der Runderneuerung „weitere Leben“ gegeben werden, so dass die aus dem Verkehr auszusondernde Zahl von Reifen erheblich verringert werden kann.

Das Buch zeigt auf, wie Reifenhersteller zur Anwendung dieser Verfahren und damit zur Wahrnehmung ihrer abfallrechtlichen Produktverantwortung gebracht werden können. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Berücksichtigung von Vorsorgeprinzip und Lebenszykluskonzept gelegt.