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Anke Neuber, Danksagung in:

Anke Neuber

Die Demonstration kein Opfer zu sein, page 7 - 8

Biographische Fallstudien zu Gewalt und Männlichkeitskonflikten

1. Edition 2008, ISBN print: 978-3-8329-4056-0, ISBN online: 978-3-8452-1251-7 https://doi.org/10.5771/9783845212517

Series: Interdisziplinäre Beiträge zur Kriminologischen Forschung, vol. 35

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7 Danksagung Ohne die vielen helfenden Hände und Köpfe, die mich unterstützt haben, wäre diese Arbeit nicht möglich gewesen. An dieser Stelle möchte ich allen herzlich dafür danken. Der erste Dank gilt den jungen Männern, die in den Interviews über ihre Erfahrung, inhaftiert zu sein, gesprochen haben und bereit waren, ihre Lebensgeschichten zu erzählen. Dass aus dem Exposé eine Dissertation geworden ist, verdanke ich der ausdauernden Unterstützung von Prof. Dr. Barbara Duden und Prof. Dr. Mechthild Bereswill, die meine Arbeit betreuten. Mechthild Bereswill danke ich für die langjährige Begleitung, die Eröffnung immer neuer Denkräume und die ausgewogene Balance aus fördern und fordern, die mich immer neu motiviert hat. Barbara Duden war auf vielerlei Weise eine zuverlässige Wegbereiterin des Promotionsprojekts. Ich danke ihr für ihre jederzeit solidarische Unterstützung. Zudem Danke ich Gisela Losseff-Tillmanns für ihr Interesse an meinem Vorhaben, sie unterstützte meine Arbeit als Vertrauensdozentin der Hans-Böckler-Stiftung. Bedanken möchte ich mich auch bei der Hans-Böckler-Stiftung, die die Promotion durch ein Stipendium gefördert hat. Die ideelle und finanzielle Unterstützung und die hervorragenden Netzwerke haben diese Arbeit erst möglich gemacht. Darüber hinaus gilt mein Dank dem Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen, an das die Promotion angebunden war. Der großzügige institutionelle Rahmen und kollegiale Austausch waren wichtige Stützen im sonst eher einsamen Prozess des Promovierens. Mein besonderer Dank gilt Almut Koesling, Thomas Markert und Susanne Gerner, die als Mitglieder der Arbeitsgruppe „Interpretationsgruppe qualitative Forschung in Institutionen“ der Hans-Böckler-Stiftung die Promotion mit kritischem Feedback, offenen Ohren und konstruktiven Ideen vom Anfang bis zum Ende begleitet haben. Mit Almut Koesling verbindet mich darüber hinaus eine langjährige und enge Zusammenarbeit, die einzigartig ist. Ferner möchte ich mich bei den Menschen bedanken, die die Arbeit in ganz unterschiedlicher Weise unterstützt haben, besonders bei Claudia Neuber, Hella von Unger und Adrian Steinmetz sowie meinen Eltern. Daneben gilt mein Dank Andreas Drinkuth, Carolin Fuchs, Marga Günther, Susanne und Lara Kammer, Sabine Könninger, Marlies Kroetsch, Vivien Kurz, Heidrun, Hagen und Hanna Meyer, Dorothee Noeres, Angela Poppitz und Annette Probst. Vor allem dankbar bin ich Thomas Schleifnecker für das Halten und Aushalten im nicht immer einfachen Prozess des Promovierens. Vielen Dank für die Bestärkungen, Ermunterungen und die Unterstützung. Zum Schluss möchte ich meinem Opa danken, der mich mit seiner freudigen Anteilnahme und seinem Stolz immer angespornt hat. Am Ende haben uns vier Monate gefehlt, um uns gemeinsam freuen zu können. Ihm widme ich diese Arbeit.

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Zusammenfassung

Zwischen Männlichkeit und Gewalt wird sowohl in den kollektiven Deutungsmustern junger Männer als auch in vielen wissenschaftlichen Ansätzen der Jugendgewalt- und Männlichkeitsforschung ein direkter Zusammenhang vorausgesetzt.

In der vorliegenden Studie werden kollektive Deutungsmuster von Gewalt in Beziehung gesetzt zu der subjektiven Bedeutung von Gewalt im Kontext biographischer Konflikterfahrungen. Unterliegt Gewalt einem biographischen Eigensinn? Dieser Frage wird anhand fünf biographischer Fallinterpretationen auf Basis qualitativer Längsschnittinterviews mit inhaftierten jungen Männern nachgegegangen.

Das Verhältnis von Gewalt und Geschlecht wird aus einer soziologischen und sozialpsychologischen Perspektive untersucht. Dabei rücken die Opfer-Täter-Ambivalenzen von Gewalthandeln in den Blick. Es zeigt sich eine enge Verbindung zwischen der Bedeutung von Gewalt und den biographischen Konflikterfahrungen junger Männer: Gewalt steht in enger Beziehung zu ihren Autonomiekonflikten und ein komplexes und vielschichtiges Verhältnis zwischen Autonomie, Geschlecht und Gewalt wird sichtbar.