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Moritz Peter Eichner, Titelei/Inhaltsverzeichnis in:

Moritz Peter Eichner

Insiderrecht und Ad-hoc-Publizität nach dem Anlegerschutzverbesserungsgesetz, page 2 - 14

1. Edition 2008, ISBN print: 978-3-8329-4044-7, ISBN online: 978-3-8452-1242-5 https://doi.org/10.5771/9783845212425

Series: Nomos Universitätsschriften - Recht, vol. 602

Bibliographic information
Nomos Universitätsschriften Recht Band 602 Moritz Peter Eichner Insiderrecht und Ad-hoc-Publizität nach dem Anlegerschutzverbesserungsgesetz Nomos D 21 1. Auflage 2009 © Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2009. Printed in Germany. Alle Rechte, auch die des Nachdrucks von Auszügen, der photomechanischen Wiedergabe und der Übersetzung, vorbehalten. Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar. Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 2008 ISBN 978-3-8329-4044-7 ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! "#$%#%!&'(#)%! *#(#)!+,-./0!1%2!3'0#!4$56''#!&$7,%#)!! $%!8/%95/)9#$(!:#;$2.#(! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! 1)$0($07,#! ?/91'(@(! 2#)! A%$B#)0$(@(! +C5$%:#%! ,/(! 2$#! B-)'$#:#%2#! 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Herstellung eines europäischen „level playing field“ 32 2. Schutz des Vermögens der ohne Insiderinformationen handelnden Anleger 35 3. Schutz der Vertraulichkeitssphäre von Unternehmen 38 4. Gewährleistung von Chancengleichheit unter den Anlegern 38 5. Schutz der Funktionsfähigkeit der europäischen Kapitalmärkte 39 6. Gewährleistung der internationalen Konkurrenzfähigkeit 43 7. Zusammenfassung 43 B. Die Reichweite der Verbotstatbestände 44 1. Insiderpapiere 44 a) Finanzinstrumente nach § 12 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 WpHG 44 b) Finanzinstrumente nach § 12 Satz 1 Nr. 3 WpHG (Derivate) 46 2. Normadressaten 47 3. Insiderinformationen 48 a) Konkrete Information 49 aa) Behandlung unspezifischer Informationen 49 bb) Behandlung ungesicherter Informationen 51 (1) Zukünftige Umstände (Pläne, Absichten und Vorhaben) 51 (2) Werturteile (Meinungen, Ansichten und Empfehlungen) 53 (3) Gerüchte 54 (4) Prognosen 56 10 cc) Zwischenergebnis 56 b) Fehlende öffentliche Bekanntheit 57 c) Emittenten- oder Insiderpapierbezug 58 d) Eignung zur erheblichen Kursbeeinflussung 59 aa) Prognoseentscheidung über die Kursbeeinflussung 59 bb) Erheblichkeit der Kursbeeinflussung 61 cc) Beurteilung von ungesicherten Informationen 63 (1) Zukünftige Umstände (Pläne, Absichten und Vorhaben) 63 (2) Werturteile (Meinungen, Ansichten und Empfehlungen) 64 (3) Gerüchte 64 dd) Bestimmung der Kurserheblichkeit bei Derivaten 65 ee) Zusammenfassung 65 e) Einzelne gesetzliche Konkretisierungen 65 aa) § 13 Abs.1 Satz 4 Nr. 1 WpHG (Frontrunning) 66 bb) § 13 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 WpHG (Insiderinformationen beim Derivatenhandel) 67 cc) § 13 Abs. 2 WpHG (Bewertungen aufgrund öffentlich bekannter Umstände) 67 4) Insiderhandlungen 67 a) Verwertungsverbot, § 14 Abs. 1 Nr. 1 WpHG 67 aa) Erwerb oder Veräußerung 68 bb) Verwendung von Insiderinformationen 68 (1) Umsetzung einer eigenen (Des-) Investitionsentscheidung 68 (2) Ursächlichkeit von Insiderwissen für eine (Des-) Investitionsentscheidung 70 (a) Streitstand vor dem Inkrafttreten des AnSVG 70 (b) Streitstand nach dem Inkrafttreten des AnSVG 71 (c) Bewertung der Gesetzestexte und -materialien 71 (d) Abgleich mit den Zielsetzungen des Insiderrechts 73 (e) Auswirkungen des Strafnormcharakters 74 (f) Zusammenfassung 76 b) Weitergabeverbot, § 14 Abs. 1 Nr. 2 WpHG 76 aa) Weitergabe einer Insiderinformation 76 bb) Befugnis zur Weitergabe einer Insiderinformation 77 cc) Alternative legale Möglichkeiten zur Verbreitung einer Insiderinformation 80 c) Verleitungsverbot, § 14 Abs. 1 Nr. 3 WpHG 80 C. Die strafrechtlichen Folgen von Verbotsverstößen 81 1. Die Strafbarkeit von Verstößen als Entscheidung des nationalen Gesetzgebers 81 2. Verstöße gegen das Verwertungsverbot 82 3. Verstöße gegen das Weitergabeverbot 83 4. Verstöße gegen das Verleitungsverbot 85 11 D. Überwachung der Märkte und Verfolgung von Verstößen 86 1. Meldepflicht nach § 9 WpHG 86 2. Anzeigepflicht nach § 10 WpHG 87 3. Aufzeichnungspflicht nach § 16 WpHG 87 4. Aufbewahrung von Verbindungsdaten nach § 16b WpHG 88 5. Insiderverzeichnisse nach § 15b WpHG 88 6. Ermittlungsbefugnisse der BaFin nach § 4 WpHG 89 7. Zusammenfassung und Bewertung 90 IV. Die Ad-hoc-Publizität nach dem AnSVG 91 A. Die Regelungsziele der Ad-hoc-Publizität nach dem AnSVG 91 1. Herstellung eines europäischen „level playing field“ 91 2. Bildung zutreffender Marktpreise 91 3. Prävention des Insiderhandels 93 4. Gewährleistung von Chancengleichheit unter den Anlegern 94 5. Schutz des Vermögens einzelner Anleger 94 6. Schutz berechtigter Unternehmensinteressen 96 7. Zusammenfassung 96 B. Der Anwendungsbereich der Ad-hoc-Publizitätspflicht 97 1. Adressaten der Ad-hoc-Publizitätspflicht 97 a) Organisierter Markt im Sinne des § 2 Abs. 5 WpHG 97 b) Zulassung oder Stellung eines Zulassungsantrags 99 c) Finanzinstrumente 100 2. Gegenstand der Ad-hoc-Publizitätspflicht 101 a) Insiderinformation im Sinne des § 13 Abs. 1 WpHG 101 b) Unmittelbare Betroffenheit des Emittenten 101 aa) Emittentenbezug 102 bb) Unmittelbare Betroffenheit 102 cc) Konzernsachverhalte 104 3. Befreiung von der Ad-hoc-Publizitätspflicht 106 a) Befreiungsvoraussetzungen 106 aa) Allgemeines 106 bb) Berechtigte Interessen des Emittenten 108 (1) Zu berücksichtigende Interessen der Emittenten 108 (2) Abwägung gegenüber den Interessen des Anlegerpublikums 109 (3) Regelbeispiele gemäß § 6 Satz 2 WpAIV 111 (a) § 6 Satz 2 Nr. 1 WpAIV 112 (b) § 6 Satz 2 Nr. 2 WpAIV 113 (4) Konzernsachverhalte 115 cc) Keine Irreführung der Öffentlichkeit 116 dd) Gewährleistung der Vertraulichkeit durch den Emittenten 116 ee) Erfoderlichkeit einer Entscheidung über die Befereiung 118 b) Nachholung der Ad-hoc-Mitteilung 120 12 c) Bewertung der Umstellung auf ein System der Legalausnahme 122 4. Berichtigungspflicht 123 5. Ad-hoc-Publizitätspflichten aufgrund selektiver Informationsweitergabe 123 6. Alternative Formen der Verbreitung von Insiderinformationen 125 7. Veröffentlichung der Ad-hoc-Mitteilung 128 a) Inhaltliche Anforderungen 128 b) Unverzüglichkeit der Veröffentlichung 129 c) Veröffentlichungsverfahren 129 d) Vorabmitteilungspflichten 130 C. Sanktionierung und Verfolgung von Verstößen 131 1. Erfassung als Ordnungswidrigkeit 131 2. Verfolgung durch die BaFin 133 D. Zivilrechtliche Haftung bei Verstößen gemäß §§ 37b, 37c WpHG 133 1. Begründung von Schadensersatzansprüchen 133 2. Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen 135 2. Teil: Praxisrelevante Problemfelder im Bereich des Insiderrechts und der Ad-hoc-Publizität nach dem AnSVG 137 I. Insiderrecht und Ad-hoc-Publizität bei M&A-Transaktionen 138 A. Überblick zum Problemfeld 138 B. Insiderrecht 139 1. Übernahmeangebote 140 a) Relevanz übernahmerechtlicher Besonderheiten 140 aa) Einordnung von Erwägungsgrund 29 der Marktmissbrauchsrichtlinie 140 bb) Interesse an einem Markt für Unternehmensübernahmen 141 cc) Konsequenzen 142 b) Die Zielgesellschaft betreffende Problemstellungen 143 aa) Relevanz übernahmerechtlicher Aspekte im Vorfeld einer Angebotsabgabe 143 bb) Weitergabe an einen potentiellen freundlichen Bieter 143 cc) Weitergabe an einen potentiellen feindlichen Bieter 147 dd) Weitergabe an mehrere potentielle Bieter und Bietergleichbehandlung 147 ee) Weitergabe bei Pflichtangeboten 149 c) Den Bieter betreffende Problemstellungen 150 aa) Beteiligungen Dritter an einem öffentlichen Übernahmeangebot 151 bb) Verwendung erhaltener Insiderinformationen 153 2. Einfache öffentliche Erwerbsangebote 157 a) Die Zielgesellschaft betreffende Problemstellungen 157 b) Den Bieter betreffende Problemstellungen 160 13 3. Pakethandel außerhalb der Börse 161 a) Den Verkäufer betreffende Problemstellungen 162 aa) § 14 Abs. 1 Nr. 2 WpHG betreffende Problemstellungen 162 bb) § 14 Abs. 1 Nr. 1 WpHG betreffende Problemstellungen 164 b) Den Emittenten der Wertpapiere betreffende Problemstellungen 165 c) Den Käufer betreffende Problemstellungen 167 C. Ad-hoc-Publizität 168 1. Ad-hoc-Publizität bei Übernahmeangeboten 168 a) Den Bieter betreffende Problemstellungen. 168 b) Die Zielgesellschaft betreffende Problemstellungen 171 c) Berichtigung und Aktualisierung von Ad-hoc-Meldungen 174 2. Ad-hoc-Publizität bei einfachen öffentlichen Erwerbsangeboten 175 3. Ad-hoc-Publizität beim Pakethandel außerhalb der Börse 176 D. Zusammenfassung 178 II. Weitere praxisrelevante Problembereiche 179 A. Aktienkursorientierte Vergütungsprogramme 179 1. Überblick zum Problemfeld 179 2. Insiderrecht 180 a) Teilnahme an aktienkursorientierten Vergütungsprogrammen 181 aa) Entscheidung zur Teilnahme an einem Aktienoptionsprogramm 181 bb) Entscheidung zur Teilnahme an einem Aktienincentiveprogramm 183 cc) Verhinderung von Verstößen 185 b) Ausübung von Aktienoptionen 186 c) Veräußerung erworbener Aktien 188 3. Ad-hoc-Publizität 189 4. Zusammenfassung 191 B. Der Erwerb eigener Aktien 192 1. Überblick zum Problemfeld 192 2. Insiderrecht 193 a) Bedeutung der Verordnung (EG) Nr. 2273/2003 193 b) Insiderrechtliche Problemstellungen 194 c) Strategien zur Vermeidung von Insiderverstößen 196 d) Zusammenfassung 197 3. Ad-hoc-Publizität 197 a) Bedeutung der Verordnung (EG) Nr. 2273/2003 197 b) Kurserheblichkeit des Erwerbs eigener Aktien 198 c) Aufschub einer Ad-hoc-Meldung beim Erwerb eigener Aktien 199 d) Zusammenfassung 200 14 Schlussteil 201 I. Zusammenfassung und Bewertung der wichtigsten Ergebnisse 201 II. Ausblick 203 Literaturverzeichnis 205

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References

Zusammenfassung

Die Arbeit stellt die Neuerungen, die das Anlegerschutzverbesserungsgesetz in den Bereichen des Insiderrechts und der Ad-hoc-Publizität gebracht hat, in ausführlicher Weise dar. Bei der Erörterung einzelner Fragestellungen wird auf die Dokumentation von Sinnzusammenhängen ebenso besonderer Wert gelegt wie auf ein rechtsdogmatisch fundiertes Vorgehen.

In einem gesonderten Teil zeigt der Autor praxisrelevante Problemfelder, denen in zunehmendem Maße öffentlicher Augenmerk zuteil wird, auf.

Das Werk ist damit nicht nur für Wissenschaftler oder Studenten, sondern auch für Praktiker interessant, um von einer fundierten Basis aus konkrete Lösungswege nachzuvollziehen und weiterzuentwickeln.