Claudia Frank, Die Migrationsgesellschaft in pädagogischen Arbeitsfeldern anerkennen in:

BdW Blätter der Wohlfahrtspflege, page 143 - 147

BdW, Volume 166 (2019), Issue 4, ISSN: 0340-8574, ISSN online: 0340-8574, https://doi.org/10.5771/0340-8574-2019-4-143

Browse Volumes and Issues: BdW Blätter der Wohlfahrtspflege

Bibliographic information
PDF download Citation download Share
143 THEMA 4 | 2019Blätter der WohlfahrtspflegeDOI: 10.5771/0340-8574-2019-4-143 Die Migrationsgesellschaft in pädagogischen Arbeitsfeldern anerkennen Von der Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels CL AUDIA FRANK Ethnologin, Psychologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sozialpädagogischen Institut des SOS- Kinderdorf e.V. Migration ist Normalität und gleichzeitig Bezugspunkt hitziger Debatten. Von dieser Widersprüchlichkeit sind pädagogische Arbeitsfelder nicht gänzlich frei. Dabei können von der Kinder- und Jugendhilfe, der Frühpädagogik, aber natürlich auch von der Schule wichtige Impulse zur Etablierung einer teilhabegerechten und anerkennungsorientierten Praxis in der Migrationsgesellschaft ausgehen. Diversitätsbewusst zu Handeln ist hier ein wichtiger aber voraussetzungsreicher Ansatzpunkt: »gut gemeint« führt nicht automatisch zu »gut gemacht«. Um einen nachhaltigen Wandel in pädagogischen Institutionen herbeizuführen, müssen (Lern-)Prozesse auf oberster Ebene initiiert und von allen Beteiligten mitgegangen werden. Die Haltung von Fachkräften, die Zusammensetzung der Teams und nicht zuletzt die Konzeptionen müssen dem Anspruch eines Miteinanders auf Augenhöhe gerecht werden (vgl. Sozialpädagogisches Institut des SOS- Kinderdorf e. V. 2019). Diese Begegnungen können auch ungelenk geraten. Andreas Foitzik und Axel Pohl entlasten uns hier von einem handlungshemmenden Druck und empfehlen, sich auf einen »fehlerfreundlichen und kreativen Lernprozess einzulassen, der geprägt ist von einem gelassenenen Mut zu handeln und Fehler zu machen« (Foitzik & Pohl 2011, S. 71). Thomas Kunz stellt ein »Gefallenfinden an der Irritation« heraus (Kunz 2011, S. 104). Migration als gesellschaftliche Realität Rund ein Viertel aller in Deutschland lebenden Menschen hat einen sogenannten Migrationshintergrund (vgl. Statistisches Bundesamt 2017). In Diskursen, statistischen Erhebungen und persönlichen Überlegungen wird diese Referenz verwendet. Hilft uns die Herausstellung eines Migrationshintergrundes weiter oder konstruieren wir durch ihn erst etwas, was wir dann als etwas Spezifisches zu erkennen glauben?  Diskurse und Lebenspraxis Mobilitätserfahrungen sind Normalität in Europa – vor allem in den Großstädten. Empirisch lässt sich die Aufregung um Parallelgesellschaften nicht erhärten, einzig zwei Prozent der türkischstämmigen Bevölkerung lebe freiwillig segregiert (Uslucan 2012, S. 26). »Bei der einheimischen Bevölkerung werden Phänomene wie Mobilität, Individualisierung und Pluralisierung als Zeichen der (Post)modernität gelobt, bei Migranten oder Flüchtlingen, die ja eigentlich 144 THEMA 4 | 2019Blätter der Wohlfahrtspflege die mobilste Bevölkerungsgruppe sind, im Gegensatz dazu eher als Nachteil bzw. Problem wahrgenommen« (Yildiz 2015, S. 298). Bereits in der zweiten Generation mit Migrationshintergrund kommt es in wesentlichen Lebensbereichen zu erheblichen Angleichungen zur Mehrheitsbevölkerung. Sinus-Milieustudien zeigen: es sind weniger die kulturelle, ethnische oder religiöse Verortung, denn die soziale Lage, die auf die Werte und Lebensweisen von Menschen wirkt (Sinus Sociovision 2007; Icken 2010). Dennoch ist die Erhebung und Herausstellung eines Migrationshintergrundes auch in pädagogischen Institutionen unhinterfragter Standard, der zumeist nicht weiter inhaltlich begründet oder gerechtfertigt wird. »Deutschland postmigrantisch« Einwanderung und Pluralität sind Teil unseres gesellschaftlichen Alltags. Die Studien »Deutschland postmigrantisch« des Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität widmen sich der Einwanderungsgesellschaft aus einer neuen und überfälligen Perspektive: Sie fragen nach der gesellschaftlichen und individuellen Entwicklung in der Migrationsgesellschaft unabhängig von eigener Migrationserfahrung oder -geschichte. Diese Studien zeigen eine fast identisch hohe Zustimmung der hier Lebenden sowohl mit wie ohne Migrationshintergrund zu Fragen wie »Es ist wichtig für mich, dass mich die anderen als Deutsche oder Deutscher sehen« oder »Ich liebe Deutschland« (Foroutan 2015, S. 8). Gleichzeitig fehle aber ein »Metanarrativ«, eine geteilte Erzählung von nationaler Identität in Deutschland (ebd., S. 5). In der Studie »Deutschland postmigrantisch« wird die Migrationsgesellschaft als anerkannte Realität verstanden, an die nun  »Strukturen, Institutionen und politische Kulturen nachholend (also postmigrantisch)« (ebd., S. 2; Hervorhebung im Original) angepasst werden müssen. Das verbreitete Sprechen von Identität im Zusammenhang mit Migration soll Eindeutigkeit suggerieren, wo doch Uneindeutigkeit bestimmend sei. Die Migrationsforschung offenbart »hybride Identitäten« vor allem unter den Nachkommen von Migranten, d.h. Identitäten, die spielerisch und situativ mehrere kulturelle Bezüge aufnehmen und austarieren (Foroutan & Schäfer 2009). Diese Sicht entspricht einem sich in der Soziologie auch allgemeiner etablierenden Verständnis von Identität nicht länger als beständige Beschaffenheit einer Persönlichkeit sondern als »prozessual und situationsabhängig« (Hormel & Scherr 2005, S. 207). Anforderungen an Integration und Teilhabe in der Migrationsgesellschaft Integration im Sinne von gesellschaftlicher Teilhabe und dem Sich-Einlassen auf neue Praktiken und Wertemuster nach der Zuwanderung ist eine komplexe, auch riskante Herausforderung. Dabei können Entwicklungen in unterschiedlichen Lebensbereichen (Familie, Arbeitsplatz, Nachbarschaft...) durchaus uneinheitlich verlaufen. Dabei sind Konflikte oder die aktuell vorgetragenen populistischen Positionen als Teil einer wichtigen gesellschaft lichen Debatte zu verstehen: »Die Zuwanderung und das multikulturelle, urbane Zusammenleben verlaufen in keinem Einwanderungsland konfliktfrei. Dieser Prozess löst in der Aufnahmegesellschaft meist heftige Debatten aus.« (Ceylan 2010, S. 344 f.) Zuschreibungen und Machtgefälle als Integrationsbarrieren Die Erfahrungen und die wahrgenommenen Chancen, Barrieren sowie die erlebte kulturelle Distanz bestimmen den Prozess der Integration stark mit (Sökefeld 2004; Uslucan 2012). Zudem führt ein gesellschaftliches Machtgefälle dazu, dass Minderheiten ihre Zugehörigkeit beweisen müssen; Mitgliedern der Mehrheitsgesellschaft werde dagegen selbst beim Rückzug in geschlossene Milieus keine mangelnde Integration unterstellt, betont die Migrationssoziologen Annette Treibel (2015, S. 9). Mit dem »Minimalgruppen-Paradigma« erklärt die Sozialpsychologie die starke Neigung zur sozialen Kategorisierung und damit zu Vorurteilen. Aus einer heterogenen Gruppe wird damit eine definierte Einheit, ein konkret vorstellbares Gegenüber.  Diese Zuschreibungen haben für Stigmatisierte psychosoziale Folgen wie Stress, Angst und eine Erschöpfung der Selbstregulationsfähigkeit (Kunz 2011, S. 93 f.).  Im Kontext von Migration ist viel von Kultur die Rede, wodurch zugeschriebene Probleme kollektiviert werden (Sökefeld 2004, S. 22), dies führt zum Ausschluss der »Anderen« (»othering«). Kultur markiert Individuen dann »als anders different […], und zwar unabhängig davon, ob sich diese Differenz tatsächlich in jedem einzelnen Fall nachweisen lässt« (ebd., S. 24). Eine interessante Studie von Miriam Yildiz zur Identitätsbildung von weiblichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund in einem marginalisierten Stadtteil macht diesen Prozess sichtbar: Ihr Umfeld erleben die jungen Frauen gleichzeitig als riskant und wenig unterstützend, gleichzeitig solidarisieren sie sich stark mit ihm, was ihnen wenig Raum für positive Selbstbilder lässt (2017, S. 38ff.). Angehörige diskriminierter Gruppen rutschen so leicht in klischeebestätigendes Verhalten (»Selbstethnisierung«). »Besonders unter muslimischen Migrantinnen und Migranten der zweiten und dritten Generation ist ein gewisses Identifikationsdilemma durch die Nichtanerkennung ihres hybriden Identitätsstatus zu beobachten« (Foroutan & Schäfer 2009).  Das Miteinander auf Augenhöhe braucht einen verlässlichen Rahmen Die Migrationsgesellschaft ist angewiesen auf politisches Handeln: Der Rat für Migration fordert in seinem 2017 veröffentlichten Manifest die Politik zu mehr Gleichberechtigung von Einheimischen und Zugewanderten in den Bereichen Bildung, Arbeit, Medien, Wohnen und politischer Mitbestimmung auf (Rat für Migration 2017, S. 8). Vergleichbar argumentiert der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (MiGAZIN 2014).  Der Diskriminierungsforscher Albert Scherr (2016) nimmt unterschiedliche Ebenen in den Blick, die ein gesellschaftliches Miteinander unterstützen können, diese reichen von rechtlichen Sanktionen bei Diskriminierungen über die Verankerungen von diskriminierungskritischen Perspektiven im Unterricht, Antidiskriminierungskonzepten in Institutionen bis zum Empowerment von Betroffenen auch bezüglich ihrer Rechte. (Pädagogische) Wege zu Integration und Teilhabe Ein echtes Miteinander ist angewiesen auf Wertschätzung, Interesse und gleichen Status. An möglichst vielen Orten und auf allen Machtebenen sind Debatten, Begegnungen, gemeinsames Tun förderlich, um ein neues Wir in der 145 THEMA 4 | 2019Blätter der Wohlfahrtspflege Migrationsgesellschaft zu stärken und zwar nicht als Begegnung der Mehrheitsmit der Minderheitenkultur, sondern von Mensch zu Mensch, Mitbürgerin zu Mitbürgerin. Gelingende interkulturelle Begegnungen sind von einigen Faktoren abhängig: ein befürwortendes soziales Klima im weiteren Umfeld, die beteiligten Menschen müssen sich als statusgleich ansehen, gemeinsame Zielen haben und ihre Begegnung als angenehm erleben (Hormel & Scherr 2005, S. 221).  Es gibt bereits einige beispielgebende Initiativen, die Begegnungen auf Augenhöhe und aufgeklärte Debatten über Integration initiieren, wie die InteGreater, die Neuen Deutschen Organisationen, die Junge Islam Konferenz oder etwa die Initiative DeutschPlus. »DeutschPlus will dazu beitragen, die große Lücke zwischen der Bevölkerungsstruktur in Deutschland und der Repräsentation von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in sichtbaren Positionen in der Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Medien und Zivilgesellschaft zu schließen« (Graefe & Kalogeropoulos 2017, S. 50). Die Initiative will außerdem im Migrationsdiskurs die Chancen durch Vielfalt stärker bewusst machen (ebd., S. 51). Die genannten Initiativen entsprechen stark den Empfehlungen der Studie »Deutschland postmigrantisch II«, die Kontakträumen eine wichtige Bedeutung zuweist, um sich in der persönlichen Begegnung Wissen anzueignen und eigenen stereotypen Vorstellungen zu begegnen (Foroutan, Canan, Schwarze, Beigang & Kalkum 2015, S. 84).  Selbstreflexion und Anerkennung als Ausgangspunkt von gesellschaftlichem Miteinander Verbriefte Rahmenbedingungen stützen solche Prozesse, sie werden aber erst lebendig, wenn sich der Einzelne, die Einzelne hier selbst auf den Weg macht. Anerkennung ist eine grundsätzliche Haltung für ein tragfähiges Zusammenleben und umfasst »zum einen die Anerkennung des Anderen als gleichwertig und zum anderen die Anerkennung des Anderen als Subjekt mit dem Recht auf andere – auch kollektive – Identitätsentwürfe « (Foitzik & Pohl 2011, S. 71). Integration übersteigt damit das Bild vom Sich-Einpassens, Sich- Einlassens, muss Raum lassen für Vielfalt und Austausch, wie dies auf Basis einer Wertebasis wie dem Grundgesetzt und der Erklärung der Menschenrechte ausreichend möglich ist. Jeder Einzelne, jede Einzelne muss dabei das Recht haben als Individuum wahrgenommen zu werden, da er/ sie zunächst ein besonderer Einzelner ist und nicht auf kulturelle, sprachliche und politische Bezüge reduziert werden kann (Kourabas & Mecheril 2015). Migration als gesellschaftliche Normalität anzuerkennen ist auf gesellschaftliche Debatten angewiesen, in denen die Sprecherrollen ausgewogen besetzt werden müssen und wir alle uns mit Selbst- und Fremdzuschreibungen auseinandersetzten müssen. Bereits 1999 plädierte Franz Hamburger (1999) dafür, weniger auf Interkulturalität, denn auf die kulturelle Selbstreflexion zu setzen. Sich mit der eigenen Kulturgebundenheit zu beschäftigen heißt dann auch eigene Vorurteilsneigungen und die gesellschaftlich getragenen Machtgefälle kritisch in den Blick zu nehmen.  Beispielhafte pädagogische Ansätze  Einen interessanten Ansatz stellt die Ethnologin und Sozialpädagogin Lilo Schmitz vor: »Beheimatung als Arbeitsprinzip in der Migrationsgesellschaft« (so der gleichlautende Titel ihres Aufsatzes von 2016). Überlegungen der Psychologin Beate Mitzscherlich werden darin verbunden mit Gedanken der Salutogenese und des Empowerment, um sich an dem gegenwärtigen Ort und unter den Menschen des Lebensumfeldes zugehörig zu fühlen sowie Geborgenheit aber auch Handlungsfähigkeit und Sinnhaftigkeit zu erfahren. Die vorurteilsbewusste Pädagogik bzw. der Anti-Bias-Ansatz ist ein weiterer gut nutzbarer Baustein – der Ansatz ist theoretisch fundiert und international vielfach erprobt. In Deutschland wird er vor allem in Einrichtungen der Frühpädagogik genutzt, um Diskriminierung entgegenzuarbeiten (siehe: http:// situationsansatz.de/Downloads_kiwe. html, Wagner & Sulzer 2011). Die gut ausgearbeiteten Umsetzungsschritte lassen sich auch auf andere pädagogische Arbeitsbereiche übertragen und durch Organisationsentwicklungen verstetigen. Diese Haltung kann durch eine Re-Politisierung der Sozialen Arbeit unterstützt werden, jedoch nur wenn »marginalisierte Jugendliche in ihren Anliegen ernst genommen, ihre Probleme im gesellschaftspolitischen Kontext gesehen, ihre Ressourcen angemessen berücksichtigt bzw. erkundigt und die politische Partizipation der Jugendlichen gefördert werden« (Ottersbach 2013, S. 158). Die Gemeinwesenarbeit (ebd., S. 153 f.) ist ein guter Ausgangspunkt hierfür: Die Verbindung von Anerkennung und Partizipation kann marginalisierte Menschen darin unterstützten in ihrer eigenen Lebenswelt handlungsfähig zu werden.  Anstehende Aufgaben und Perspektiven für die Kinder- und Jugendhilfe Der Anspruch, dem pädagogische Institutionen auf unterschiedlichen Ebenen genügen müssen, ist vielfältig und teilweise mit Ambivalenzen verbunden. Dies darf uns jedoch nicht daran hindern – strukturell wie im pädagogischen Handeln –, sofort aktiv zu werden: Die angesprochene Fehlerfreundlichkeit, die Bereitschaft, sich auf einen auch langfristigen und selbstreflexiven Lernprozess einzulassen, sind wichtige Perspektiven, die jedoch angewiesen sind auf »eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit und Wachsamkeit gegenüber häufig subtilen Mechanismen von Privilegien, ausgrenzenden Normalitätsvorstellungen und Diskriminierung« (Wagner & Sulzer 2011, S. 221). Diese Prozesse müssen auf oberster Ebene initiiert und in der gesamten Organisation mitgegangen werden, um einen nachhaltigen Wandel zu ermöglichen. Gerade die pädagogischen Fachkräfte sehen sich in der Migrationsgesellschaft einem hohen Anspruch gegenüber. Es geht darum besondere Bedürfnisse sowie Barrieren von Teilhabe zu erkennen sowie darauf zu reagieren und dabei nicht vorschnell in naheliegende oder gesellschaftlich nahegelegte Bilder (Zuschreibungen) zu verfallen. Auch gilt es die Rassismuserfahrungen der Kinder, Jugendlichen und Familien anzuerkennen und in das pädagogische Handeln einzubeziehen (Foitzik 2016, S. 102). Fazit »Eine Leugnung der Differenz würde der Lebensrealität der Einwanderungsfamilien nicht gerecht werden. Das Reden über die ‚Anderen‘ trägt selbst wiederum dazu bei, das Denken in ‚Wir‘ und die ‚Anderen‘ zu verfestigen. Ein Denken, in dem die ‚Anderen‘ nicht als ‚Wir‘ gedacht werden können.« (Foitzik & Pohl 2011, S. 66) Das Miteinander in unserer durch Vielfalt geprägten Gesellschaft muss organisiert werden; pädagogische Institutionen dabei ein wichtiger Akteur. »Miteinander« 146 THEMA 4 | 2019Blätter der Wohlfahrtspflege Rat für Migration (2017). Einwanderung gestalten, Flüchtlinge schützen. Manifest für eine zukunftsfähige Migrations-, Flüchtlings- und Integrationspolitik. September 2017. https:// ratfuermigration.files.wordpress.com/2017/09/ rfm_manifest_migrationspolitik_20172. pdf (2.11.2018). Scherr, Albert (2016): Diskriminierung/ Antidiskriminierung – Begriffe und Grundlagen. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung »Das Parlament«, 9, S. 3–10. Sozialpädagogisches Institut des SOS- Kinderdorf e.V. (Hrsg.) (2019): Das neue Wir in der Migrationsgesellschaft. Vielfalt gestalten in der Kinder- und Jugendhilfe. München: Eigenverlag. Schmitz, Lilo (2016): Beheimatung als Arbeitsprinzip in der Migrationsgesellschaft. In: Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit 1, S. 19–29. Sinus Sociovision (2007): Die Milieus der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Eine qualitative Untersuchung von Sinus Sociovision. Auszug aus dem Forschungsbericht. Heidelberg: Eigenverlag. Sökefeld, Martin (2004): Das Paradigma kultureller Differenz: Zur Forschung und Diskussion über Migranten aus der Türkei in Deutschland. In: M. Sökefeld (Hrsg.), Jenseits des Paradigmas kultureller Differenz. Neue Perspektiven auf Einwanderer aus der Türkei (S. 9–34). Bielefeld: Transcript. Statistisches Bundesamt (2017): Bevölkerung mit Migrationshintergrund um 8,5 % gestiegen. Pressemitteilung Nr. 261 vom 1.8.2017. https:// www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/ Pressemitteilungen/2017/08/PD17_261_12511.html;j sessionid=369F115AF098126DFE628979629D3DC6. cae2 (21.1.2018).  Treibel, Annette (2015): Integriert Euch! Plädoyer für ein selbstbewusstes Einwanderungsland. Frankfurt am Main: Campus. Uslucan, Haci-Halil (2012): Psychologische Bedingungen gelingender Integrationsprozesse. In: C. Griese & H. Marburger (Hrsg.), Interkulturelle Öffnung. Ein Lehrbuch (S. 25–40). München: Oldenbourg. Wagner, Petra & Sulzer, Annika (2011): Kleine Rassisten? Konturen rassismuskritischer Pädagogik in Kindertagesstätten. In: W. Scharathow & R. Leiprecht (Hrsg.), Rassismuskritik. Band 2: Rassismuskritische Bildungsarbeit (S. 211–225). Schwalbach am Taunus: Wochenschau Verlag. Yildiz, Erol (2015): Vom Segregationsdiskurs zur urbanen Alltagspraxis. In: A. El-Mafaalani, S. Kurtenbach & K. P. Strohmeier (Hrsg.), Auf die Adresse kommt es an ... Segregierte Stadtteile als Problem- und Möglichkeitsräume begreifen (S. 294–305). Weinheim: Beltz. Yildiz, Miriam (2017). Hybride Alltagswelten und Zugehörigkeitsverhältnisse in einem marginalisierten Stadtteil. In: Migration und Soziale Arbeit 1, S. 37–43. Foroutan, Naika / Canan, Coşkun / Schwarze, Benjamin / Beigang, Steffen / Kalkum, Dorine (2015): Deutschland postmigrantisch II. Einstellungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Gesellschaft, Religion und Identität. Berlin: Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM).  https://www.projekte.hu-berlin.de/ de/junited/deutschland-postmigrantisch-2pdf (21.1.2018). Foroutan, Naika & Schäfer, Isabel (2009).  Hybride Identitäten – muslimische Migrantinnen und Migranten in Deutschland und Europa. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Heft 5: Lebenswelten von Migrantinnen und Migranten. http://www. bpb.de/apuz/32223/hybride-identitaetenmuslimische-migrantinnen-und-migranten-indeutschland-und-europa?p=all (24.7.2018). Graefe, Anna & Kalogeropoulos, Elena (2017): DeutschPlus. In: Migration und Soziale Arbeit 1, S. 50–53. Hamburger, Franz (1999): Abschied von der Interkulturellen Pädagogik. Plädoyer für einen Wandel sozialpädagogischer Konzepte. Weinheim: Juventa. Hormel, Ulrike & Scherr, Albert (2005): Bildung für die Einwanderungsgesellschaft. Perspektiven der Auseinandersetzung mit struktureller, institutioneller und interaktioneller Diskriminierung. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. Icken, Angela (2010). Die Entwicklung von Sinus- Migranten-Milieus. Ein neuer Diskussions- und Forschungsansatz zum Thema Integration. In: H. Prömper, M. M. Jansen, A. Ruffing & H. Nagel (Hrsg.), Was macht Migration mit Männlichkeit? Kontexte und Erfahrungen zur Bildung und zur Sozialen Arbeit mit Migranten (S. 37–50). Opladen: Barbara Budrich. Kourabas, Veronika & Mecheril, Paul (2015): Von differenzaffirmativer zu diversitätsreflexiver Sozialer Arbeit. In: Sozialmagazin 9/10, S. 22–29. Kunz, Thomas (2011):  Geschichten von »uns« und »ihnen«. Die Reflexion gesellschaftlicher Fremdheitsbilder als Bestandteil Interkultureller Kompetenz. In: T. Kunz & R. Puhl (Hrsg.), Arbeitsfeld Interkulturalität. Grundlagen, Methoden und Praxisansätze der Sozialen Arbeit in der Zuwanderungsgesellschaft (S. 90–106).  Weinheim: Juventa. MiGAZIN (2014): SVR Jahresgutachten. Integrationspolitik mit Licht und Schatten. Veröffentlicht am 30.4.2014. http://www. migazin.de/2014/04/30/svr-jahresgutachtenintegrationspolitik-licht-schatten (8.11.2018). Ottersbach, Markus (2013): Zivilgesellschaftliche Partizipation Jugendlicher – Eine Herausforderung für die Soziale Arbeit. In: W.-D. Bukow, M. Ottersbach, S. Preissing & B. Lösch, Partizipation in der Einwanderungsgesellschaft (S. 133–158). Wiesbaden: Springer VS. heißt für viele noch immer, dass Neuankommende sich fraglos in ein bestehendes Wir einzufinden haben. Wird es nicht angesichts der gesellschaftlichen Realität Zeit für einen Paradigmenwechsel? Migration als gegeben anzuerkennen, heißt dann: Das gemeinsame Wir formt sich beständig neu aus, und es wird für jede und jeden von uns normal, mit Irritationen und ungewohnten Erfahrungen umzugehen. Der Inklusionsgedanke unterstützt dies, indem er Augenhöhe, Teilhabe und Verständnis ins Zentrum rückt – unabhängig davon, ob eine Behinderung, ein Migrationshintergrund, Armut oder eine Kombination verschiedener Faktoren der Grund für eine Ausgrenzung ist.  Echtes Miteinander stützt sich auf unterschiedliche Aspekte: Wissen, die (Selbst-)Reflexion und das Tun eines jeden von uns sind angesprochen, wenn wir hier vorankommen wollen. n Literatur Ceylan, Rauf (2010): Muslime in Deutschland – Die Diskussion um »Parallelgesellschaften«. In: B. Ucar (Hrsg.), Die Rolle der Religion im Integrationsprozess. Die deutsche Islamdebatte. Reihe für Osnabrücker Islamstudien, Band 2 (S. 335–348). Frankfurt am Main: Peter Lang. Foitzik, Andreas (2016): Rassismuskritische Impulse für die Kinder- und Jugendarbeit. In: Blätter der Wohlfahrtspflege 3, S. 101–103. Foitzik, Andreas & Pohl, Axel (2011): Das Lob der Haare in der Suppe. Selbstreflexivität Interkultureller Öffnung. In: W. Scharathow & R. Leiprecht (Hrsg.), Rassismuskritik. Band 2: Rassismuskritische Bildungsarbeit (S. 61–78). Schwalbach am Taunus: Wochenschau Verlag. Foroutan, Naika (2015): Die Einheit der Verschiedenen: Integration in der postmigrantischen Gesellschaft. focus Migration, Kurzdossier Nr. 28 vom April 2015. Herausgegeben vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. http://www.bpb.de/gesellschaft/ migration/kurzdossiers/205183/integration-inder-postmigrantischen-gesellschaft (24.7.2018). 147 THEMA Blätter der Wohlfahrtspflege 4 | 2019 »Der Mensch ist vielerlei, aber vernünftig ist er nicht.« Oscar Wilde (irischer Schriftsteller, 1854–1900) »Vielfalt, die sich nicht zur Einheit ordnet, ist Verwirrung. Einheit, die sich nicht in Vielfalt gliedert, ist Tyrannei.« Blaise Pascal (französischer Mathematiker, Physiker und Literat, 1623–1662) »Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.« Ludwig Wittgenstein (österreichisch-britischer Philosoph, 1889–1951) »Fremd in der Fremde ist nur der Fremde.« Karl Valentin (Münchner Komiker, Volkssänger und Autor 1882–1948) »Das Wachstum der Kultur beruht auf einem Weitergeben der Arbeit von einem Volk auf ein anderes, auf einer Verpflanzung von einem Boden auf den anderen. Der geschichtliche Wert eines Volkes liegt daher zu einem großen Teil in dem, was es anderen zu geben im Stande ist.« Friedrich Ratzel (deutscher Zoologe und Geograf, 1844–1904)

Zusammenfassung

Migration ist Normalität und gleichzeitig Bezugspunkt hitziger Debatten. Von dieser Widersprüchlichkeit sind pädagogische Arbeitsfelder nicht gänzlich frei. Dabei können von der Kinder- und Jugendhilfe, der Frühpädagogik, aber natürlich auch von der Schule wichtige Impulse zur Etablierung einer teilhabegerechten und anerkennungsorientierten Praxis in der Migrationsgesellschaft ausgehen.

References
Ceylan, Rauf (2010): Muslime in Deutschland – Die Diskussion um »Parallelgesellschaften«. In: B. Ucar (Hrsg.), Die Rolle der Religion im Integrationsprozess. Die deutsche Islamdebatte. Reihe für Osnabrücker Islamstudien, Band 2 (S. 335–348). Frankfurt am Main: Peter Lang.
Foitzik, Andreas (2016): Rassismuskritische Impulse für die Kinder- und Jugendarbeit. In: Blätter der Wohlfahrtspflege 3, S. 101–103.
Foitzik, Andreas & Pohl, Axel (2011): Das Lob der Haare in der Suppe. Selbstreflexivität Interkultureller Öffnung. In: W. Scharathow & R. Leiprecht (Hrsg.), Rassismuskritik. Band 2: Rassismuskritische Bildungsarbeit (S. 61–78). Schwalbach am Taunus: Wochenschau Verlag.
Foroutan, Naika (2015): Die Einheit der Verschiedenen: Integration in der postmigrantischen Gesellschaft. focus Migration, Kurzdossier Nr. 28 vom April 2015. Herausgegeben vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/kurzdossiers/205183/integration-in-der-postmigrantischen-gesellschaft (24.7.2018).
Foroutan, Naika / Canan, Coşkun / Schwarze, Benjamin / Beigang, Steffen / Kalkum, Dorine (2015): Deutschland postmigrantisch II. Einstellungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Gesellschaft, Religion und Identität. Berlin: Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). https://www.projekte.hu-berlin.de/de/junited/deutschland-postmigrantisch-2-pdf (21.1.2018).
Foroutan, Naika & Schäfer, Isabel (2009). Hybride Identitäten – muslimische Migrantinnen und Migranten in Deutschland und Europa. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Heft 5: Lebenswelten von Migrantinnen und Migranten. http://www.bpb.de/apuz/32223/hybride-identitaeten-muslimische-migrantinnen-und-migranten-in-deutschland-und-europa?p=all (24.7.2018).
Graefe, Anna & Kalogeropoulos, Elena (2017): DeutschPlus. In: Migration und Soziale Arbeit 1, S. 50–53.
Hamburger, Franz (1999): Abschied von der Interkulturellen Pädagogik. Plädoyer für einen Wandel sozialpädagogischer Konzepte. Weinheim: Juventa.
Hormel, Ulrike & Scherr, Albert (2005): Bildung für die Einwanderungsgesellschaft. Perspektiven der Auseinandersetzung mit struktureller, institutioneller und interaktioneller Diskriminierung. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
Icken, Angela (2010). Die Entwicklung von Sinus-Migranten-Milieus. Ein neuer Diskussions- und Forschungsansatz zum Thema Integration. In: H. Prömper, M. M. Jansen, A. Ruffing & H. Nagel (Hrsg.), Was macht Migration mit Männlichkeit? Kontexte und Erfahrungen zur Bildung und zur Sozialen Arbeit mit Migranten (S. 37–50). Opladen: Barbara Budrich.
Kourabas, Veronika & Mecheril, Paul (2015): Von differenzaffirmativer zu diversitätsreflexiver Sozialer Arbeit. In: Sozialmagazin 9/10, S. 22–29.
Kunz, Thomas (2011): Geschichten von »uns« und »ihnen«. Die Reflexion gesellschaftlicher Fremdheitsbilder als Bestandteil Interkultureller Kompetenz. In: T. Kunz & R. Puhl (Hrsg.), Arbeitsfeld Interkulturalität. Grundlagen, Methoden und Praxisansätze der Sozialen Arbeit in der Zuwanderungsgesellschaft (S. 90–106). Weinheim: Juventa.
MiGAZIN (2014): SVR Jahresgutachten. Integrationspolitik mit Licht und Schatten. Veröffentlicht am 30.4.2014. http://www.migazin.de/2014/04/30/svr-jahresgutachten-integrationspolitik-licht-schatten (8.11.2018).
Ottersbach, Markus (2013): Zivilgesellschaftliche Partizipation Jugendlicher – Eine Herausforderung für die Soziale Arbeit. In: W.-D. Bukow, M. Ottersbach, S. Preissing & B. Lösch, Partizipation in der Einwanderungsgesellschaft (S. 133–158). Wiesbaden: Springer VS.
Rat für Migration (2017). Einwanderung gestalten, Flüchtlinge schützen. Manifest für eine zukunftsfähige Migrations-, Flüchtlings- und Integrationspolitik. September 2017. https://ratfuermigration.files.wordpress.com/2017/09/rfm_manifest_migrationspolitik_20172.pdf (2.11.2018).
Scherr, Albert (2016): Diskriminierung/Antidiskriminierung – Begriffe und Grundlagen. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung »Das Parlament«, 9, S. 3–10.
Sozialpädagogisches Institut des SOS-Kinderdorf e.V. (Hrsg.) (2019): Das neue Wir in der Migrationsgesellschaft. Vielfalt gestalten in der Kinder- und Jugendhilfe. München: Eigenverlag.
Schmitz, Lilo (2016): Beheimatung als Arbeitsprinzip in der Migrationsgesellschaft. In: Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit 1, S. 19–29.
Sinus Sociovision (2007): Die Milieus der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Eine qualitative Untersuchung von Sinus Sociovision. Auszug aus dem Forschungsbericht. Heidelberg: Eigenverlag.
Sökefeld, Martin (2004): Das Paradigma kultureller Differenz: Zur Forschung und Diskussion über Migranten aus der Türkei in Deutschland. In: M. Sökefeld (Hrsg.), Jenseits des Paradigmas kultureller Differenz. Neue Perspektiven auf Einwanderer aus der Türkei (S. 9–34). Bielefeld: Transcript.
Statistisches Bundesamt (2017): Bevölkerung mit Migrationshintergrund um 8,5 % gestiegen. Pressemitteilung Nr. 261 vom 1.8.2017. https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/08/PD17_261_12511.html;jsessionid=369F115AF098126DFE628979629D3DC6.cae2 (21.1.2018).
Treibel, Annette (2015): Integriert Euch! Plädoyer für ein selbstbewusstes Einwanderungsland. Frankfurt am Main: Campus.
Uslucan, Haci-Halil (2012): Psychologische Bedingungen gelingender Integrationsprozesse. In: C. Griese & H. Marburger (Hrsg.), Interkulturelle Öffnung. Ein Lehrbuch (S. 25–40). München: Oldenbourg.
Wagner, Petra & Sulzer, Annika (2011): Kleine Rassisten? Konturen rassismuskritischer Pädagogik in Kindertagesstätten. In: W. Scharathow & R. Leiprecht (Hrsg.), Rassismuskritik. Band 2: Rassismuskritische Bildungsarbeit (S. 211–225). Schwalbach am Taunus: Wochenschau Verlag.
Yildiz, Erol (2015): Vom Segregationsdiskurs zur urbanen Alltagspraxis. In: A. El-Mafaalani, S. Kurtenbach & K. P. Strohmeier (Hrsg.), Auf die Adresse kommt es an ... Segregierte Stadtteile als Problem- und Möglichkeitsräume begreifen (S. 294–305). Weinheim: Beltz.
Yildiz, Miriam (2017). Hybride Alltagswelten und Zugehörigkeitsverhältnisse in einem marginalisierten Stadtteil. In: Migration und Soziale Arbeit 1, S. 37–43.

Abstract

Blätter der Wohlfahrtspflege informs about vital social and legal developments as well as standards in health and social services. It contains essential articles, model descriptions, and provides useful aids. It offers extensive information on orientation in all fields of social work as well as social services and facilities.

The journal addresses all professionals in the social services – social workers, social education workers, educators, scholars, head officials, executives, and chairmen of organizations.

Website: www.bdw.nomos.de

Zusammenfassung

Die Blätter der Wohlfahrtspflege berichten knapp und dennoch umfassend über wichtige gesellschaftliche, soziale und rechtliche Entwicklungen sowie über fachliche Standards im Sozial- und Gesundheitswesen. Neben grundlegenden Beiträgen stehen Modellbeschreibungen und Arbeitshilfen. Die umfangreichen Fachinformationen bieten Orientierung in allen Tätigkeitsfeldern Sozialer Arbeit sowie in sozialen Diensten und Einrichtungen.

Die Zeitschrift "Blätter der Wohlfahrtspflege" wendet sich an Fachkräfte im Sozialwesen – Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Erzieher, Wissenschaftler, Sozialpolitiker, Amtsleiter, Geschäftsführer, Vereinsvorstände.

Homepage: www.bdw.nomos.de