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Lukas Novotny, Die autoritative Demokratie in:

Lukas Novotny

Vergangenheitsdiskurse zwischen Deutschen und Tschechen, page 78 - 82

Untersuchung zur Perzeption der Geschichte nach 1945

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4248-9, ISBN online: 978-3-8452-1727-7 https://doi.org/10.5771/9783845217277

Series: Extremismus und Demokratie, vol. 19

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78 5. Die „Zweite“ Republik und der Reichsgau Sudetenland 5.1 Die autoritative Demokratie Mit „München“ brach in der Tschechoslowakei die bisherige, auf den Westen hin orientierte Politik zusammen. Ferdinand Seibt kann man darin zustimmen, dass mit München eigentlich der Zweite Weltkrieg begann.177 Die Existenz des verkleinerten Staates, der von 140.000 auf 99.000 qkm schrumpfte, der 3,8 Millionen Einwohner sowie die Befestigungslinie verlor und der etwa 160.000 bis 170.000 Flüchtlinge (Tschechen, Juden, sudetendeutsche Antifaschisten u.a.) aufnahm, sollte sich nun den Regierungsformen der Nachbarstaaten angleichen und mit ihnen zusammenarbeiten.178 Als tragende Idee wurde die „autoritative Demokratie“ eingeführt, die sich in Wirklichkeit Schritt für Schritt in ein undemokratisches, autoritäres Regimes verwandelte. Die fünf Monate lang existierende Zweite Republik wurde von einer gewaltigen Krise erfasst, die aufgrund des Ultimatums des Dritten Reichs, die Grenzgebiete abzutreten, und mit dem Münchner Konsens der europäischen Großmächte vom 29. September 1938 alle Bereiche des politischen und gesellschaftlichen Lebens betraf. Diese Zweite Republik kann man sozusagen als vergessene Zeit bezeichnen, über die man bis heute praktisch geschwiegen hat. Als ob es sie in den historischen Lehrbüchern gar nicht gäbe: Erwähnt wird München, dann folgt gleich das Protektorat. Dabei handelte es sich um einen außerordentlich dramatischen Abschnitt der tschechoslowakischen Geschichte, um das Vorspiel zur Besetzung im März 1939. An mehreren Beispielen aus dem politischen gesellschaftlichen Leben lässt sich das Ausmaß der Erschütterungen der innenpolitischen und gesellschaftlichen Strukturen des demokratischen Staates dokumentieren. Die Bewohner des Rumpfstaates erlebten nämlich den unerwarteten und verfrühten Zusammenbruch von Masaryks Idee einer selbständigen Tschechoslowakei wie den Verrat Frankreichs und Großbritanniens sehr intensiv. In der Gesellschaft herrschte die skeptische Überzeugung, dass man nun alles verlieren würde. Mit München zerbrachen vor allem viele Persönlichkeiten. Einige Politiker und Schriftsteller bemühten sich um die Erhaltung von demokratischen Prinzipien, ein Teil der gesellschaftlichen Eliten versagte jedoch. Auf die neue Situation reagierte man mit mentalen und politischen Veränderungen, mit der Schwächung der Staatsintegrität und -souveränität, mit unsicheren Garantien der Staatsgrenzen, mit Enttäuschung und Resignation. Die tschechoslowakischen Politiker kamen auch weiterhin den Forderungen Deutschlands entgegen. Sie verkleinerten radikal die Armee und gliederten die Wirt- 177 Vgl. Ferdinand Seibt: Deutschland und die Tschechen. Geschichte einer Nachbarschaft in der Mitte Europas. München 1998, S. 342. 178 Vgl. Monika Glettler/?ubomír Lipták/Alena Míšková (Hrsg.): Geteilt, besetzt, beherrscht. Die Tschechoslowakei 1938-1945: Reichsgau Sudetenland, Protektorat Böhmen und Mähren, Slowakei. Essen 2004. 79 schaft der Republik in das deutsche System ein. Hitler setzte die Eröffnung des tschechoslowakischen Marktes für die Produkte aus den annektierten Gebieten durch und verbot der Regierung, keine Ersatzbetriebe für jene Industrie zu bauen, die im Sudetenland geblieben war. Man beschränkte den Ein? uss der Juden, erließ jedoch keine antijüdischen Gesetze, lieferte deutsche und österreichische Emigranten nicht an das Reich aus und räumte der deutschen Minderheit keine Sonderstellung ein. Außenpolitisch kündigte die Tschechoslowakei ihre Bündnisverträge nicht, immer noch auf die Hilfe bei einem weiteren Angriff Deutschlands hoffend.179 Bei wiederholten Nachfragen der Diplomaten, ob Deutschland zu einer Garantie der nationalen Unabhängigkeit und der neuen Grenzen der Tschechoslowakei bereit sei, erhielt man keine Antwort. Die Regierung ging auch auf die deutsche Forderung nach einer Legitimierung der Tätigkeit der NSDAP ein und wies die Presse an, die deutsche Politik nicht zu kritisieren.180 Nicht akzeptiert wurde jedoch die Forderung Berlins, einen deutschen Minister in die Regierung aufzunehmen. Detlef Brandes zufolge war Hitler darum bemüht, eine Situation heraufzubeschwören, die es ihm ermöglichte, die „Rest- Tschechei“ jederzeit zerschlagen zu können.181 In der seit Dezember 1938 von der Regierung R. Berans geführten Tschecho-Slowakei (Zweite Republik) kam es zu einer beispiellosen Einschränkung der politischen Rechte, zum Ausbruch des Nationalismus, auch zu Antisemitismus und Hass. Innenpolitisch zer? el das Koalitionssystem, wodurch eine tiefe politische und moralische Krise zu Tage trat. Viele politische Entscheidungen waren verfassungswidrig. Die um ein Drittel des Gebietes und 40 Prozent der Wirtschaft beraubte Republik geriet in eine Wirtschaftskrise. Ihre politische Haltung in Europa veränderte sich, sie verlor politische Freunde. Die Slowaken zweifelten schließlich am Tschechoslowakismus und bereiteten sich auf die Spaltung vor. Ins Land kamen Tausende von Flüchtlingen. Die Beziehung zu den aus den besetzten Grenzgebieten ge? üchteten deutschen Antifaschisten und Juden war gespannt, die Republik konnte sie mit Rücksicht auf die Forderungen des Reiches nicht aufnehmen. Mehrere Parteien wurden im Oktober 1938 verboten, darunter die Kommunisten. In den politischen Parteien gewannen die Kritiker der Ersten Republik das Übergewicht. Die Nationalversammlung verabschiedete im gleichen Monat den Mandatsverlust für insgesamt 69 Abgeordnete und 33 Senatoren, meist deutscher Abstammung. Des Weiteren hat man den „integralen Nationalismus“ vertreten, der jedoch die problematische Nachbarschaft mit dem allseitig verhassten Deutschland und die somit erzwungene Zusammenarbeit berücksichtigen musste. An die Stelle der demokratischen Prinzipien traten Disziplin und Gehorsam. Eingeschränkt wurde auch die Pressefreiheit, von der man vor allem eine erzieherische Funktion verlangte. 179 Ein Dorn im Auge war Hitler insbesondere der Bündnisvertrag mit der Sowjetunion. Er drängte auf die Kündigung des Abkommens. Daneben wollte Deutschland den tschechoslowakischen Reststaat zum Austritt aus dem Völkerbund zwingen. 180 Vgl. Detlef Brandes: Die Zerstörung der deutsch-tschechischen Kon? iktgemeinschaft 1938- 1947, in: ders. u.a. (Hrsg.): Tschechen, Slowaken und Deutsche. Nachbarn in Europa. Hannover 1995, S. 50-66. 181 Ebd., S. 54. 80 Diese seit München andauernde und mit dem Einmarsch der Hitlertruppen am 15. März 1939 abgeschlossene Phase der Existenz der Tschechoslowakei ist gekennzeichnet von der Umstrukturierung der Staatsideologie und der außenpolitischen Orientierung sowie mit der Umwandlung der innenpolitischen Strukturen. Die Veränderungen waren so einschneidend, dass man spätestens seit der Anerkennung der autonomen Slowakei am 6. Oktober 1938 die Republik eben als „Zweite Republik“ oder als Tschecho- Slowakei zu bezeichnen begann, um die neue Etappe des nicht mehr zentralistischen sondern dualistischen Staates hervorzuheben.182 Zu den Kompromissen mit den Slowaken hatte sich die Regierung bereitgefunden, um Hitler keinen Ansatz für eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Staates zu geben. Dazu verp? ichtete man sich zum Abzug von 9.000 tschechischen Beamten aus der Slowakei. Die Tschechoslowakei veränderte sich von einem einheitlichen zu einem zusammengesetzten Staat. Präsident Beneš, der anfangs noch hoffte, die Zweite Republik bleibe bis zum Ausbruch des erwarteten Krieges bestehen, um sich dann auf die Seite der Feinde Deutschlands schlagen zu können, trat am 5. Oktober 1938 zurück, weil er dadurch dem Staat die neue politische Situation erleichtern wollte. Er verließ am 22. Oktober das Land, um eine Gastprofessur in Chicago anzunehmen, wo er mit dem organisierten Widerstand begann.183 Kurz darauf wählte die Nationalversammlung den 66jährigen Emil Hácha, den bisherigen Vorsitzenden des Obersten Verwaltungsgerichtshofes, zum Präsidenten. Die Regierung von General Jan Syrový war auf Grund der Erhaltung des Staates bereit, so weit wie unbedingt nötig auf die außenpolitischen Forderungen Hitler-Deutschlands einzugehen und offene Auseinandersetzungen zu vermeiden. Es entstand eine Partei der Nationalen Einheit, die sich als die führende Staatspartei verstand. Sie wollte „die nationalen Kräfte konzentrieren und ausrichten und diesen Willen durch eine autoritative Demokratie zum Ausdruck bringen.“184 Diesem Parteienbündnis standen freilich die Sozialdemokraten gegenüber, die eine eigene Nationale Partei der Arbeit gründeten. Die auf eine „Vereinfachung“ des politischen Systems der Tschecho-Slowakei zielenden politischen Bemühungen führten zu einer ziemlich raschen Verabschiedung von den bisherigen machtpolitischen Strukturen liberal-demokratischen Gepräges. Eine neue politische Realität, die Jan Gebhart und Jan Kuklík als autoritative Demokratie bezeichnen, gemeint sind die Einschränkung der Macht des Parlaments und politische Entscheidungen in Form von Erlässen, sollten alle politischen Strömungen zum Zweck der Durchführung der „Demokratie der Taten und nicht Worte“ vereinigen.185 182 Vgl. Václav Kural/Václav Pavlí?ek: Die so genannte Zweite Republik, in: Václav Kural/Zden?k Beneš: Geschichte verstehen. Prag 2002, S. 116-119. 183 Vgl. František Lukeš: Podivný mír [Der sonderbare Friede]. Prag 1968. 184 Ladislav Lipscher: Verfassung und politische Verwaltung in der Tschechoslowakei 1918-1939. München 1979, S. 182f. 185 Vgl. Jan Gebhart/Jan Kuklík: Druhá republika 1938-1939. Svár demokracie a totality v politickém, spole?enském a kulturním život? [Die Zweite Republik – Der Kampf der Demokratie und des Totalitarismus im politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben]. Prag 2004, S. 185. 81 Ein weiteres Problem für den radikal verkleinerten Staat stellte die deutsche Minderheit dar, die etwa 240 000 Personen zählte und sich besonders auf Prag und größere mährische Städte konzentrierte. Das politische und gesellschaftliche Leben dieser Minderheit wurde selbstverständlich von der deutschen nationalsozialistischen Bewegung beherrscht. Allgemein betrachtet überwog unter den tschechischen Deutschen nach München die Enttäuschung darüber, dass nicht auch sie Bestandteil des Reiches geworden waren. Die tschechische Mehrheit wiederum tat öffentlich und allseitig ihre Au? ehnung kund: Die Deutschen wurden oft aus Betrieben entlassen, die Gewerbetreibenden und Landwirte hatten mit Warenboykott zu tun. Das Deutsche Reich organisierte für diese Deutschen Unterstützung in Form von ? nanzieller Hilfe oder Vermittlung von Arbeitsstellen, womit der Druck auf Berans Regierung, die sich in einer ausweglosen Situation befand, noch verstärkt wurde. Theoretisch konnte man zwar ins Reich übersiedeln, bald zeigte sich jedoch, dass das nationalsozialistische Spiel mit der Tschechoslowakei weiterhin die Existenz einer deutschen Minderheit voraussetzte und ein enormes Interesse daran hatte, dass möglichst viele Deutsche auf tschechoslowakischen Gebiet blieben.186 Die Regierung kam dabei den Deutschen und der Berliner Regierung in vielen Bereichen entgegen in der Hoffnung, dass somit die Existenz des Reststaates („Resttschechei“) gewährleistet werde. Auf Befehl Hitler forderten die tschechoslowakischen Deutschen im Februar 1939 Verhandlungen mit der Prager Regierung über die Verstärkung der Rechte für deutschsprachige Bürger des Landes. Hitler verfolgte darin die weitere Zuspitzung der Situation, um sein Ziel zu erreichen. Die Regierung sollte unter anderem eine Organisation der Deutschen in Zweigstellen der NSDAP erlauben sowie das Leben auf Grund des Programms dieser Partei gestatten. Sie sollte sich außerdem für den Schutz der Arbeitnehmer vor tschechischen Flüchtlingen aus dem Sudetenland einsetzen sowie für die Entmachtung der Juden und ihren Ausschluss aus der Staatsverwaltung.187 Die meisten dieser Forderungen fanden jedoch bei den Vertretern der Tschecho-Slowakei keine Unterstützung. Die Einführung des von Kundt geforderten Vorrechts für die Deutschen hätte nämlich eine schwere Verletzung der Gleichheit aller Bürger bedeutet. Der Ministerpräsident sah eine Lösung nur in der Emigration; diese wollte wiederum Hitler nicht unterstützen. Die Existenz der Zweiten Republik beschrieb tref? ich der tschechische Schriftsteller Václav ?erný in seinen Memoiren „Kik koruny ?eské“ [Schrei der böhmischen Krone], wo er die fünf Monate Existenz der Zweiten Republik mit der „Fahrt von aufgeregten, auf zerbrochenen Booten dichtgedrängten, ohne Segel und ohne Ziel ins Wasser stürzenden Verbannten“ verglich. Der Politikwissenschaftler Václav Houžvi?ka macht bei der Beurteilung dieses unruhigen Zeitabschnittes der tschechoslowakischen Geschichte wiederum auf den europäischen Kontext aufmerksam und schreibt: „Wenn wir heute die politischer Repräsentanz der Zweiten Republik beurteilen wollen, sollten 186 Ebd., S. 142. 187 Vgl. Hubert Masaík (Fn. 166), S. 238. 82 wir uns gleichzeitig dessen bewusst sein, dass Großbritannien mit Chamberlain und Frankreich mit Daladier in diesem Zeitraum de facto Verbündete von Hitlerdeutschland waren.“188 5.2 Der Mustergau Sudetenland Neuere Forschungen zeigen freilich, dass viele Sudetendeutsche angesichts der Realität im NS-Staat zutiefst erschrocken waren. Dennoch feierten die meisten von ihnen den Einmarsch der Wehrmacht mit Kundgebungen und mit Angriffen auf örtliche Tschechen, Juden und NS-Gegner. Das Münchener Abkommen war für sie die Verwirklichung ihrer Vorstellung von Freiheit. Sie schleiften tschechoslowakische Denkmäler, verbrannten Bücher demokratischer Schriftsteller und setzten Synagogen in Brand. Die etwa 850 000 auf dem annektierten Gebiet verbliebenen Tschechen hatten kein leichtes Leben zu erwarten. Sie verloren ihre Rechte, ihre Vereine, die politischen Parteien wurden aufgelöst. Der Gebrauch der tschechischen Sprache war verboten, und zwar nicht nur in den Ämtern, sondern auch in der Öffentlichkeit.189 Die politische und kulturelle Unterdrückung der tschechischen Minderheit zeigte sich bald in ihrer sozialen Degradierung. In der von den Nationalsozialisten geführten (Kriegs-) Wirtschaft wurde der nichtloyalen tschechischen Bevölkerung das Eigentum beschlagnahmt. Der wirtschaftliche Druck führte zu einer schrittweisen Liquidierung vieler tschechischer Betriebe. Bis Mitte Dezember 1938 ? ohen mehr als 200 000 Tschechen und loyale Bürger der tschechoslowakischen Republik aus dem besetzten Grenzland oder sie wurden ausgewiesen.190 Tausende lebten lange Monate in provisorischen Lagern, denn nur für einen Teil von ihnen konnte man eine Unterkunft ? nden. Die einzigartige soziologische Studie von Jaroslav Šíma aus dem Jahre 1945 zeigt, welche Motive die in den Grenzgebieten lebende tschechische Bevölkerung zu ihrem Umzug in das Landesinnere nötigten: Die meisten Befragten beschwerten sich über die aggressive Haltung vieler Deutscher und hatten deshalb Angst um ihr Leben.191 Die tschechoslowakische Regierung initiierte deshalb die Entstehung eines Instituts für die Unterstützung der Umsiedler. Noch vor der deutschen Besetzung waren aus den Grenzgebieten vor allem viele Juden abgereist, egal welcher Nationalität sie angehörten. Die Massen? ucht beschleunigte die Inbesitznahme des jüdischen Eigentums. 188 Václav Houžvi?ka (Fn. 99), S. 237. 189 Vgl. Josef Bartoš: ?eské obyvatelstvo v okupovaném pohrani?í [Die tschechische Bevölkerung im okkupierten Grenzland], in: Václav Kural/Zden?k Radvanovský (Hrsg.): „Sudety“ pod hákovým kížem [Das Sudetenland unterm Hakenkreuz]. Ústí nad Labem 2002, S. 169-179, hier 173. 190 Zur Vertreibung der tschechischen Bevölkerung aus den annektierten Gebieten gibt es viele Zeitzeugenaussagen. Vgl. Mnichov. Vzpomínková kronika [München. Eine Erinnerungschronik]. Prag 1969, S. 410f. 191 Vgl. Jaroslav Šíma: ?eskoslovenští pest?hovalci v letech 1938-1945 [Die tschechischen Umsiedler in den Jahren 1938-1945]. Prag 1945.

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References

Zusammenfassung

In den deutsch-tschechischen Beziehungen spielt die Geschichte eine wichtige Rolle. Sie wird zum einen als Argument für die Gestaltung der gemeinsamen Zukunft benutzt, zum anderen aber auch als Waffe, um die andere Seite möglichst negativ darzustellen.

Die Arbeit untersucht an Hand eines qualitativen Datenmaterials die Funktion der Vergangenheitsdiskurse in der deutsch-tschechischen Nachbarschaft.