Content

Linda-Martina Apel, Titelei/Inhaltsverzeichnis in:

Linda-Martina Apel

Verfahren und Institutionen zum Umgang mit Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens, page 2 - 22

Rechtsvergleichende Untersuchung zwischen Deutschland, Dänemark und den USA

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4240-3, ISBN online: 978-3-8452-2087-1 https://doi.org/10.5771/9783845220871

Series: Interdisziplinäre Schriften zur Wissenschaftsforschung, vol. 7

Bibliographic information
Interdisziplinäre Schriften zur Wissenschaftsforschung Herausgegeben von Prof. Dr. Thomas Groß, Universität Gießen Prof. Dr. Dorothea Jansen, Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer Prof. Dr. Dieter Sadowski, Universität Trier Prof. Dr. Hans-Heinrich Trute, Universität Hamburg Band 7 Linda-Martina Apel Verfahren und Institutionen zum Umgang mit Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens Rechtsvergleichende Untersuchung zwischen Deutschland, Dänemark und den USA Nomos 1. Auflage 2009 © Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2009. Printed in Germany. Alle Rechte, auch die des Nachdrucks von Auszügen, der fotomechanischen Wiedergabe und der Übersetzung, vorbehalten. Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Zugl.: Hamburg, Univ., Diss., 2008 Eingereicht unter dem Originaltitel: Wissenschaftseigene Verfahren und Institutionen zur Vermittlung, Aufklärung und Sanktionierung in Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens – Rechtsvergleichende Untersuchung zwischen Deutschland, Dänemark und den USA ISBN 978-3-8329-4240-3 5 Vorwort Diese Arbeit entstand während meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Herrn Prof. Dr. Hans-Heinrich Trute im Rahmen des DFG geförderten Projekts „Bildung von Standards guter wissenschaftlicher Praxis und ihre Implementierung im Wissenschaftssystem“. Sie wurde im Wintersemester 2007/2008 von der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Hamburg als Dissertation angenommen. Ich danke herzlich meinem Doktorvater Prof. Dr. Hans-Heinrich Trute, der die Arbeit angeregt, betreut und durch seine ständige Gesprächsbereitschaft gefördert hat. Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem danke ich für die kurzfristige Erstellung des Zweitgutachtens. Besonderer Dank gilt auch meiner Familie, insbesondere meinen Eltern, die mich stets gefördert und mir meine Ausbildung ermöglicht haben, sowie meiner Schwester, die bei der Korrektur der Arbeit und der Vervollständigung des Literaturverzeichnisses wertvolle Unterstützung geleistet hat. Bei meinen lieben KollegInnen vom Lehrstuhl möchte ich mich für die nette Arbeitsatmosphäre sowie die fachliche und seelische Unterstützung bedanken. Schließlich danke ich meinem Freund, der mir bei der Erstellung der Arbeit stets zur Seite gestanden hat. Düsseldorf, Juni 2009 Linda-Martina Apel 7 Literaturverzeichnis 1. Teil: Einleitung 23" A." Sachproblem: Wissenschaftliches Fehlverhalten 23" B." Rechtliche Problemstellung 25" C." Gang der Untersuchung 27" 2. Teil: Wissenschaftseigene Verfahren zur Begegnung wissenschaftlichen Fehlverhaltens in den USA 30" A." Institutionelle Rahmenbedingungen: Strukturen der Forschung und Forschungsfinanzierung in den USA 30" I." Forschung und Entwicklung in den USA 30" 1." Forschung an öffentlichen Einrichtungen 30" a)" Bundeslaboratorien 30" b)" Bundeszentren für Vertragsforschung (Federally Funded Research and Development Centers) 32" c)" Staatliche Universitäten 33" 2." Forschung an privaten Einrichtungen 35" a)" Private Universitäten und Colleges 35" b)" Sonstige unabhängige Nonprofit-Institutionen (ohne Erwerbszweck) 36" c)" Industrie 36" II." Forschungsförderung in den USA 36" 1." Öffentliche Forschungsförderung 37" a)" Träger der Forschungsfinanzierung: Federal departments und federal agencies 37" aa)" Der Public Health Service (PHS) und die National Institutes of Health (NIH) 38" bb)" Die National Science Foundation (NSF) 38" b)" Beratungsinstitutionen der Regierung: Office of Science and Technology Policy (OSTP), National Science and Technology Council (NSTC), President’s Committee of Advisors on Science and Technology (PCAST) 39" 2." Private Forschungsförderung 40" a)" National Academies of Science 40" b)" Private Finanzierungsquellen 41" B." Verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen für wissenschaftsspezifische Verfahren 41" 8 I." Recht auf Wissenschafts- und Forschungsfreiheit 41" 1." Academic freedom als Garantie des First Amendment 42" a)" Adressaten der Garantie 43" b)" Materieller Gehalt der Garantie 44" c)" Rechtsträger 46" 2." Beschränkungen von academic freedom und deren Rechtfertigung 46" II." Verfassungsimmanente Vorgaben für die Verfahrensgestaltung 47" 1." Procedural due process of law 47" 2." Due process in Misconduct-Verfahren 48" III." Schlussfolgerung 50" C." Geschichtliche Entwicklung des US-amerikanischen Verfahrensmodells 50" I." Kumulation von Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens in den 70er und 80er Jahren 51" II." Reaktion des Kongresses 53" 1. Öffentliche Anhörungen des Kongress 53" 2." Gesetzgeberische Aktivitäten 55" III." Die Entwicklung bundesrechtlicher exekutiver Normen mit Prinzipien und Verfahrenregeln zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten 56" 1." Public Health Service (PHS) 57" 2." National Science Foundation (NSF) 58" IV." Divergierende Verfahrensmodelle des PHS und der NSF 60" 1." Das Verfahrensmodell des wissenschaftlichen Dialoges (Scientific Dialogue Model) des PHS 61" a)" Das Office of Scientific Integrity (OSI) und das Office of Scientific Integrity Review (OSIR) 61" b)" Behandlung von Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens 63" c)" Restrukturierung des Verfahrensmodells 67" 2." Das legal-adversarial Verfahrensmodell der NSF (legal adversarial modell) 68" V." Weiterentwicklung der US-amerikanischen Fehlverhaltensverfahren durch Beratung von Advisory panels (Beratungsgremien) 70" VI." Harmonisierung der inkongruenten Maßstäbe und Verfahrensregeln der federal agencies 73" 1." Vorarbeiten des National Science and Technology Councils (NSTC) 74" 2." Erlass der Federal Policy on Research Misconduct 75" D." Struktur des heutigen US-amerikanischen Verfahrensmodells 76" I." Modell der Verantwortungsteilung zwischen government agencies und Forschungseinrichtungen im Bereich der staatlich geförderten Forschung 76" 1." Reichweite und Umfang der Zentralisation - Aufteilung der Verantwortungsbereiche 77" 9 a)" Erstverantwortung der geförderten Forschungseinrichtungen 77" b)" Aufsichtsverantwortung der federal agencies und Recht zur Durchführung eigener Untersuchungen 80" 2." Gründe und Ursachen für die Verantwortungsteilung 82" II." Normative Grundlagen des Verfahrensmodells 83" 1." Gesetzliche Grundlagen 84" 2." Die Federal Policy on Research Misconduct 87" 3." Policies and Procedures der Federal Funding Agencies und Departments: Misconduct Regulations und Statements of Policy 89" 4." Einrichtungsinterne Policies and Procedures 92" III." Akteure 95" 1." US-amerikanische Forschungseinrichtungen und ihre verfahrensverantwortlichen Einheiten 96" a)" Research Integrity Officer 96" b)" Institutional Inquiry and Investigation-Committees 97" c)" Deciding Official 98" 2." Die staatlichen funding agencies und ihre Verfahrensverantwortlichen 98" a)" Untersuchungsbehörde – Office of Inspector General (OIG) 99" b)" Revisionsbehörden 101" aa) Organisation agencyinterner Revision 102" bb) Exkurs: Das Office of Research Integrity des PHS (ORI) im DHHS 103" c)" Entscheidungsbehörde – Adjudication Official 105" d)" Appeal-Official und Administrative Law Judge 105" E." Materieller Beurteilungsmaßstab: Research Misconduct 107" I." Hintergrund und Terminologie 108" II." Die staatliche Definition des OSTP in der Policy on Research Misconduct 110" 1." Inhalt und Struktur des Grundtatbestandes mit Erläuterungen 110" 2." Zusatzanforderungen und subjektiver Maßstab 111" 3." Reaktionen und kritische Würdigung 112" III." Maßstäbe dezentraler Forschungseinrichtungen 116" F." Die Ausgestaltung von Fehlverhaltensverfahren in den USA 118" I." Allgemeine Verfahrensgrundsätze und -charakteristika 118" 1." Administrative Mehrstufigkeit des Verfahrens 118" 2." Aufgabentrennung innerhalb der Agencies – Trennung von Untersuchung und Entscheidung (Separation of Functions) 120" 3." Beweisregeln und Beweislast (burden of proof) 121" 4." Vertraulichkeit 123" 5." Neutralität und Ausschluss von Befangenheit 124" 6." Dokumentation und Aufbewahrung 125" 7." Beschleunigungsmaxime 125" II." Allgemeine Verfahrensvoraussetzungen 125" 10 1." Örtliche Zuständigkeit 125" 2." Sachliche Zuständigkeit 126" 3." Zuständigkeitskonflikte 126" 4." Einleitung des Verfahrens 127" 5." Frist und Verjährung 128" III." Verfahrensrechte der Beteiligten 129" 1." Schutz von Whistleblowern 129" 2." Verfahrensrechte und Schutz des Betroffenen 133" IV." Ablauf des Untersuchungsverfahrens 135" 1." Institutsinterne Inquiry 135" a)" Vorabprüfung (preliminary assessment) 135" b)" Sicherung von Beweismaterial 136" c)" Anzeige gegenüber dem Betroffenen 136" d)" Sichtung des wesentlichen Beweismaterials 137" e)" Berichterstattung, Stellungnahme des Betroffenen und Verfahrensdauer 137" f)" Mitteilung der Ergebnisse an den Betroffenen und den Anzeigenden 137" g)" Berichterstattung an das ORI und Dokumentation 138" 2." Institutsinterne Investigation 138" a)" Anzeige gegenüber dem Betroffenen 139" b)" Befragung von Beteiligten und Zeugen 139" c)" Stellungnahme des Betroffenen und des Anzeigenden 139" d)" Untersuchungsbericht 139" e)" Verfahrensdauer 140" 3." Abschluss des Verfahrens 140 a)" Vorzeitige Beendigung der Untersuchung durch Vergleich 140" b)" Einrichtungsinterne Entscheidung 141" V." Agency Review und Adjudication 141" 1." Die Reviewpraxis des ORI 142" 2." Abschluss des Reviewprozesses - Adjudication 143" a)" Vergleich (Settlement Agreement) 143" b)" PHS-eigenes Untersuchungsverfahren 144" c)" Entscheidung (Finding of Research Misconduct) und Vorschlag von Verwaltungsmaßnahmen (Proposed Administrative Action) 144" 3." Bekanntgabe der Entscheidung (Charge Letter) 144" 4." Aufsichtsmaßnahmen gegenüber der Forschungseinrichtung bei Nichterfüllung der Verfahrensanforderungen 145" VI." Das DAB Hearing 146" 1." Allgemeines 146" 2." Die Verfahrensbeteiligten des DAB Hearing 147" a)" Die Parteien und ihre Verfahrensrechte 147" b)" Rolle des ALJ und seine Befugnisse 148" 11 3." Das Verfahren vor dem Administrative Law Judge (ALJ) 148" a)" Einleitung des Verfahrens und Einlegungsfrist 148" b)" Inhaltliche Anforderungen an den Antrag und die Antragsbegründung 149" c)" Beiziehung von Sachverständigen 149" d)" Vorbesprechung (Prehearing Conference) 150" e)" Verfahren zur ergänzenden Sachverhaltsermittlung (Discovery) 151" f)" Benennung von Zeugen und Vorlage von Zeugenaussagen 152" g)" Das Hearing 152" h)" Verfahrensabschluss 153" 4." Entscheidung des ALJ 154" 5." Exkurs: Rechtsmittel anderer Agencies 154" G." Rechtsfolgen – die Sanktionierung wissenschaftlichen Fehlverhaltens 155" I." Sanktionsmaßnahmen der Forschungsförderungsagencies 155" II." Sanktionsmaßnahmen der Forschungseinrichtungen 157" H." Rechtsbehelfe gegen Entscheidungen der Federal Agencies 158" 3. Teil: Wissenschaftseigene Verfahren zur Begegnung wissenschaftlichen Fehlverhaltens in Dänemark 160" A." Institutionelle Rahmenbedingungen: Strukturen und Akteure der Forschung und Forschungsförderung in Dänemark 160" I." Forschung und Entwicklung in Dänemark 160" 1." Forschung an öffentlichen Einrichtungen 161" a)" Universitäten 161" b)" Sektorforschungsinstitute 162" c)" Sonstige 162" 2." Forschung an privaten Einrichtungen 163" II." Forschungsförderung in Dänemark 163" 1." Öffentliche Forschungsförderung 164" a)" Allgemeines 164" b)" Das dänische Beratungs- und Forschungsfinanzierungssystem 165" 2." Private Forschungsförderung 167" B." (Verfassungs-)rechtliche Rahmenbedingungen für wissenschaftsspezifische Verfahren 168" I." Recht auf Wissenschafts- und Forschungsfreiheit 168" 1." Grundrechtsschutz durch die dänische Verfassung 168" 2." Schutz und Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit durch die Legislative 170" II." Verfassungsimmanente Vorgaben für die Verfahrensgestaltung 172" III." Fazit 172" 12 C." Geschichtliche Entwicklung des Dänischen Verfahrensmodells 173" I." Das Verfahrensmodell der Arbeitsgruppe des Dänischen Medizinischen Forschungsrats 173" 1." Einsetzung der Arbeitsgruppe 173" 2." Empfehlungen der Arbeitsgruppe 175" a)" Struktur des Verfahrensmodells 175" b)" Organisation der Komitees 176" c)" Materieller Beurteilungsmaßstab: wissenschaftliche Unredlichkeit 177" d)" Behandlung von Fällen wissenschaftlicher Unredlichkeit durch die Untersuchungskomitees und Forschungseinrichtungen 178" e)" Weitere Aufgaben der Komitees 182" II." Das Danish Committee on Scientific Dishonesty von 1992 182" 1." Gründung 182" 2." Mitgliederstruktur 183" 3." Normative Grundlagen 184" 4." Status und Entscheidungen des Komitees 185" 5." Finanzierung 186" III." Gesetzliche Verankerung und Ausweitung der Zuständigkeit der DCSD auf alle Forschungsbereiche 186" IV." Neuere Entwicklungen 188" 1." Der Fall Bjørn Lomborg 188" 2." Einsatz und Bericht der Arbeitsgruppe für Regeln der Forschungsethik 193" 3." Neufassung der Verordnung über die DCSD 194" D." Struktur des heutigen dänischen Verfahrensmodells 195" I." Zentralisiertes Verfahrensmodell 195" 1." Reichweite und Umfang der Zentralisation 195" 2." Gründe und Ursachen für die Zentralisierung 197" II." Normative Grundlagen des Verfahrensmodells 198" 1." Verordnung über die DCSD (VO-DCSD) 198" 2." Gesetz über Ratgebung in der Forschung (RiFG) (n.F.) 200" 3." Geschäftsordnung der DCSD (GO-DCSD) 202" III." Akteure 203" 1." Die Danish Committees on Scientific Dishonesty (seit 1998) 203" a)" Zusammensetzung und Berufung der Komiteemitglieder 204" b)" Amtsperiode/Amtsdauer 206" c)" Status der DCSD und ihre Angliederung an das Dänische System der Forschungsratgebung 206" 2." Forschungseinrichtungen als Arbeitgeber 207" IV." Exkurs: Sonstige Institutionen und deren Rolle im Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten 208" 13 1." Die Praxiskomitees der Universitäten – neuere institutionsinterne Unredlichkeitsverfahren 208" 2." Komitee zum Schutz wissenschaftlicher Arbeit (Udvalg til Beskyttelse af Videnskabeligt Arbejde (UBVA)) 211" 3." Wissenschaftliche Fachgesellschaften und Gerichte 211" E." Materielle Beurteilungsmaßstäbe 212" I." Maßstab wissenschaftlicher Unredlichkeit 212" 1." Wissenschaftliche Unredlichkeit im weiteren Sinne 212" 2." Wissenschaftliche Unredlichkeit im engeren Sinne als entscheidungsrelevanter materiellen Maßstab 213" 3." Inhalt und Struktur der dänischen Unredlichkeitsdefinition 215" a)" Die Unredlichkeitsdefinition nach § 2 VO-DCSD 215" b)" Überarbeitete Definition nach Kritik und Definitionsvorschlag der Arbeitsgruppe für Regeln der Forschungsethik 217" 4." Aufspaltung des Unredlichkeitsbegriffes in der Entscheidungspraxis der DCSD 219" II." Maßstab: Abweichung von guter wissenschaftlicher Praxis 220" 1." Hintergrund 220" 2." Inhalt des Maßstabes guter wissenschaftlicher Praxis 223" 3." Rechtmäßigkeit der Anwendung des Maßstabes guter wissenschaftlicher Praxis 225" F." Die Ausgestaltung des Untersuchungsverfahrens vor den DCSD 228" I." Ausgestaltung durch das dänische Verwaltungsverfahrensgesetz (Forvaltningslov) sowie die speziellen Rechtsquellen des dänischen Verfahrensmodells 228" II." Allgemeine Verfahrensgrundsätze 229" 1." Kontradiktionsprinzip (Kontradiktionsprincippet) unter freiem Zugang der Beteiligten zu allen verfahrensrelevanten Informationen 229" 2." Untersuchungsgrundsatz (Official- eller Undersøgelsesprincippet) 230" 3." Grundsatz der Vertraulichkeit und Einbezug von Öffentlichkeit 232" 4." Investigation durch Peers unter Einbezug juristischen Sachverstandes 234" a)" Verfahrensdurchführung durch wissenschaftlich besetzte Fachkomitees und Einsatz externer Sachverständiger 234" b)" Sicherung rechtlicher Expertise – die besondere Rolle des Vorsitzenden 235" III." Allgemeine Verfahrensvoraussetzungen 238" 1." Örtliche Zuständigkeit 238" 2." Sachliche Zuständigkeit 239" a)" Verfahrensrelevante wissenschaftliche Handlungen und Produkte 239" b)" Bedeutung für die dänische Forschung 243" 14 c)" Weitgehende Beschränkung der sachlichen Zuständigkeit auf öffentliche Forschung 243" d)" Ausbildung des Wissenschaftlers in der betroffenen Forschungsdisziplin 244" 3." Zuständigkeitsverteilung zwischen den Fachkomitees und gemeinsame Fallbehandlung 245" 4." Förmliche Einleitung des Verfahren vor den DCSD 246" a)" Beschwerde (Klage) 246" aa)" Beschwerdeführer 247" bb)"Beschwerdegegenstand 248" b)" Eröffnung des Verfahrens von Amts wegen 249" c)" Antrag eines in Verdacht geratenen Forschers 249" 5." Frist und Verjährung 250" IV." Verfahrensrechte der Beteiligten 251" 1." Schutz von Whistleblowers („anmeldere“)? 251" 2." Hinzuziehung von Rechtsbeiständen 253" V." Ablauf des Untersuchungsverfahrens 253" 1." Einleitung und Vorprüfung durch den Vorsitzenden und das fachlich zuständige DCSD 253" 2." Untersuchung der Fälle in den DCSD 255" a)" Anhörung der Verfahrensbeteiligten 255" b)" Einsatz und Tätigkeit von Ad-hoc-Komitees und Unterkomitees 256" c)" Sitzungen der Komitees 257" 3." Entscheidung des zuständigen DCSD 257" a)" Schriftliche Stellungnahme 257" b)" Beschlussfassung 258" c)" Verbindliche Regelungswirkung und Rechtsnatur der Entscheidung 258" G." Rechtsfolgen der Entscheidung – Sanktionierung 260" I." Erste „weiche“ Sanktionsmaßnahmen der DCSD 260" II." Nachfolgende „harte“ Sanktionsmaßnahmen anderer Einrichtungen 261" H." Rechtsbehelfe gegen die Entscheidungen der DCSD 263" I." Wiederaufnahme des Verfahrens 263" II." Verwaltungsbehördliche Überprüfung durch den Minister für Wissenschaft, Technologie und Entwicklung (administrativ Rekurs) nach alter Rechtslage 263" III." Überprüfung durch den Ombudsman des Parlaments (Folketingets Ombudsman) 265" IV." Gerichtliche Überprüfung 266" 15 4. Teil:" Wissenschaftseigene Verfahren zur Begegnung wissenschaftlichen Fehlverhaltens in Deutschland 268" A." Institutionelle Rahmenbedingungen: Strukturen und Akteure der Forschung und Forschungsförderung in Deutschland 268" I." Forschung und Entwicklung in Deutschland 268" 1." Forschung an staatlich finanzierten und (mit-)gesteuerten Forschungseinrichtungen 269" a)" Hochschulen 270" b)" Staatliche Ressortforschungseinrichtungen 271" c)" Großforschungseinrichtungen 272" d)" Fraunhofer Gesellschaft 274" e)" Einrichtungen der Leibnitz-Gemeinschaft („Blaue Liste“) 275" 2." Forschung an privaten Einrichtungen 276" a)" Max-Planck-Institute 276" b)" Forschungseinrichtungen der industriellen Privatwirtschaft 277" c)" Einrichtungen der industriellen Gemeinschaftsforschung 278" II." Forschungsförderung in Deutschland 278" 1." Öffentliche Forschungsförderung 279" a)" Forschungsministerien Bund und Länder 279" b)" Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG 280" c)" Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) 281" d)" Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) 282" 2." Private Forschungsförderung 282" B." (Verfassungs-)rechtliche Rahmenbedingungen für wissenschaftsspezifische Verfahren 282" I." Grundlegendes: Recht auf Wissenschafts- und Forschungsfreiheit 283" 1." Grundrechtsschutz durch Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG 283" a)" Grundrechtstatbestand 283" aa) Sachlicher Schutzbereich 283 (1) Normstruktur 283 (2) Begriffsbestimmung und Definitionsverantwortung 284 (3) Wissenschafts- und Forschungsbegriff - geschütztes Verhalten 285 (4) Der Schutz von verfahrensrelevanten Handlungen 288 (a) Fehlverhalten in der Wissenschaft - Schutzbereichsdefinition durch Standards guter wissenschaftlicher Praxis und Fehlverhaltenstatbestände 288 (b) Offenbarung eines Fehlverhaltensverdachts („Whistleblowing“) 291 (c) Verfahrenshandeln der verantwortlichen Akteure 292 bb)"Persönlicher Schutzbereich 292 16 (1) Wissenschaftler 292 (2) Hochschulen 293 (3) Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 296 (4) Untergliederung von Forschungseinrichtungen 297 (5) Forschungsförderungseinrichtungen 298 b)" Gewährleistungsdimensionen 299" aa)" Individuelles Abwehrrecht 299" bb)"Objektiv-rechtliche Gehalte 300" cc)" Das Spannungsverhältnis von individuellem Abwehrrecht und objektiv-rechtlicher Grundrechtsdimension 302" c)" Schranken der Wissenschafts- und Forschungsfreiheit 303" 2." Landesverfassungsrechtliche und sonstige Gewährleistungen 304" II." Verfassungsimmanente Vorgaben für die Verfahrensgestaltung 305" 1." Der Rahmen des Art. 5 Abs. 3 GG 306" a)" Prämissen der Rechtsprechung - die Lohmann-Entscheidung des BVerwG 306" b)" Zur grundrechtsdogmatischen Kritik 309" c)" Die verfassungsrechtliche Bedeutung unterschiedlicher Verfahrenskonzepte 310" d)" Implikationen der Rechtsstellungsvielfalt von Wissenschaftseinrichtungen 311" 2." Prägung der Verfahren durch weitere elementare Verfassungsanforderungen 312" C." Geschichtliche Entwicklung des Deutschen Verfahrensmodell 313" I." Auftreten wissenschaftlichen Fehlverhaltens 313" II." Die Initiative der DFG 314" 1." Einsetzung, Mitglieder und Arbeitsauftrag der Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ der DFG 315" 2." Empfehlungen der Arbeitsgruppe 315" 3." Errichtung des Ombudsmans der DFG 316" 4." Anknüpfung der Fördermittelvergabe an die Standardumsetzung 317" III." Standard- und Verfahrensimplementation durch MPG, Hochschulrektorenkonferenz und weiteren Forschungs- und Forschungsförderungseinrichtungen 317" 1." Max-Planck-Gesellschaft 318" 2." Hochschulrektorenkonferenz 319" 3." Hochschulen und sonstige außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 319" D." Struktur des deutschen Verfahrensmodells 320" I." Dezentralisiertes Verfahrensmodell 321" 1." Reichweite und Umfang der Dezentralisation 321" 2." Gründe und Ursachen für die Dezentralisierung 323" II." Normative Grundlagen des Verfahrensmodells 323" 1." Hochschulgesetze 323" 17 2." DFG-Empfehlungen 324" 3." Verfahrensregeln und Regeln guter wissenschaftlicher Praxis der einzelnen Forschungs- und Forschungsförderungseinrichtungen 326" a)" Inhalt 326" b)" Rechtsqualität der Verfahrensregeln 328" aa) Verfahrensordnung des Hauptausschusses der DFG 328" bb) Verfahrensgrundsätze des Ombudsman der DFG 333" cc) Verfahrensordnungen staatlicher Hochschulen 334" dd) Verfahrensregeln staatlicher Ressortforschungseinrichtungen 339" ee)" Verfahrensordnungen privatrechtlich organisierter außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 341 (1) MPG 342 (2) Großforschungs-GmbHs der HGF 342 (3) Mitgliedsvereine der WGL 348 ff)" Wissenschaftsfördernde Dachgesellschaften 351" III." Akteure 352" 1." Die deutschen Forschungseinrichtungen und ihre spezifischen Verfahrensgremien 353" a)" Der Ombudsman 353" aa) Funktion des Ombudsmans in der Forschung 354" bb)"Ombudsmänner der deutschen Forschungseinrichtungen: Berufung, Zusammensetzung, Amtsperiode und Status von Gremien 356 (1) Hochschulen 356 (2) Staatliche Ressortforschungseinrichtunegn 360 (3) Privatrechtlich organisierte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 361 (a) MPG und Mitgliedsvereine der WGL 362 (b) Ifo-Insitut für Wirtschaftsförderung e.V. 363 (c) Großforschungs-GmbHs der HGF 363 b)" Untersuchungskommissionen 366" aa)" Funktion der Untersuchungskommission 366" bb)"Untersuchungskommissionen deutscher Forschungseinrichtungen: Zusammensetzung, Berufung der Kommissionsmitglieder, Amtsdauer sowie Status der Gremien 366 (1) Hochschulen 367 (2) Privatrechtlich organisierte Forschungseinrichtungen 374 (a) MPG 374 (b) Mitgliedseinrichtungen der WGL und des Forschungsverbunds Berlin (FVB) 375 (c) Großforschungs-GmbH der HGF 377 c)" Leitende Angestellte und Leitungsorgane der Einrichtungen 378" 18 2." Die Verfahrensgremien der DFG 379" a)" Ombudsman der DFG 379" aa)" Zusammensetzung und Berufung der Gremiumsmitglieder 379" bb)"Amtsperiode 380" cc)" Status des Ombudsman der DFG 380" b)" Untersuchungsausschuss der DFG 381" aa)" Zusammensetzung und Amtsperiode 382" bb)"Status des Untersuchungsausschusses der DFG 382" E." Materieller Beurteilungsmaßstab: Wissenschaftliches Fehlverhalten 383" I." Begriffe der wissenschaftlichen Unredlichkeit und des wissenschaftlichen Fehlverhaltens 383" II." Der Tatbestand wissenschaftlichen Fehlverhaltens 384" 1." Inhalt und Struktur des objektiven Tatbestands 384" a)" Tatbestände deutscher Forschungseinrichtungen 384" b)" Spezialtatbestand der DFG 386" 2." Subjektiver Maßstab: bewusst oder grob fahrlässig 387" 3." Mitverantwortung für Fehlverhalten und Mittäterschaft 388" F." Die Ausgestaltung der Fehlverhaltensverfahren vor den Gremien der Forschungseinrichtungen 388" I." Anwendbares Verfahrensrecht 389" II." Allgemeine Verfahrensgrundsätze und Charakteristika 390" 1." Mehrstufigkeit des Verfahrens 390" 2." Rechtliches Gehör und Mündlichkeit 391" 3." Untersuchungsgrundsatz 391" 4." Grundsatz der Vertraulichkeit und Einbezug von Öffentlichkeit 392" 5." Neutralität und Ausschluss von Befangenheit 394" 6." Dokumentationspflicht 395" III." Allgemeine Verfahrensvoraussetzungen 395" 1." Örtliche Zuständigkeit 395" 2." Sachliche Zuständigkeit 396" 3." Kompetenzkonflikte 396" 4." Einleitung des Verfahrens 397" 5." Frist und Verjährung 398" IV." Besondere Verfahrensrechte der Beteiligten 399" 1." Schutz von Informanten 399" 2." Hinzuziehung von Personen des Vertrauens und Rechtsbeiständen 400" 3." Akteneinsichtsrecht 400" V." Ablauf des Verfahrens 400" 1." Vorprüfung durch institutionseigene Instanz 401" a)" Interne Zuständigkeit 401" b)" Erste Anhörung des Betroffenen 403" c)" Entscheidung über den weiteren Verfahrensverlauf 403" 19 d)" Bericht an die Einrichtungsleitung 404" e)" Mitteilung an die Beteiligten 404" f)" Remonstrationsrecht des Informanten 405" 2." Untersuchungsverfahren 405" a)" Interne Zuständigkeit 405" b)" Anhörung der Verfahrensbeteiligten und sonstiger Personen 406" c)" Sitzungen der Kommission 406" d)" Einsatz von Fachgutachtern und Experten 406" f)" Zeitrahmen 407" g)" Abschluss der förmlichen Untersuchung 407" aa)" Beschlussfassung 407" bb)"Berichterstattung an die Einrichtungsleitung oder Einstellung 408" cc)" Information des Betroffenen und des Informanten 409" 3." Weiteres Verfahren 409" VI." Rechtsnatur der Entscheidungen 410" G." Exkurs: Das Verfahren vor dem Ombudsman der DFG 413" I." Verfahrensgrundsätze 413" II." Allgemeine Verfahrensvoraussetzungen 414" 1." Örtliche Zuständigkeit 414" 2." Sachliche Zuständigkeit 415" 3." Einleitung des Verfahrens - Anrufung 415" III." Ausgestaltung und Ablauf des Verfahrens 416" 1." Erstberatung der Kommission 416" 2." Stellungnahme des Beschuldigten und Anhörung 416" 3." Verfahrensabschluss und Handhabung durch das Ombudsgremium 416" H." Rechtsfolgen wissenschaftlichen Fehlverhaltens - Sanktionierung 417" I." Wissenschaftsspezifische Sanktionsmaßnahmen 418" 1." „Weiche Sanktionen“ der Verfahrensgremien 418" 2." Wissenschaftsspezifische Sanktionen der Forschungseinrichtungen 418" 3." Förderungsspezifische Sanktionsmaßnahmen der DFG 419" II." Nachfolgende Sanktionsmaßnahmen der allgemeinen Rechtsordnung 419" 1." Arbeits- und dienstrechtliche Sanktionen 420" 2." Akademische Sanktionen 421" 3. Zivilrechtliche Sanktionen 422" 4." Strafrechtliche Sanktionen 422" 5." Standesrechtliche Sanktionen 423" III." Weiterführende Konsequenzen 424" I." Rechtsschutz gegen die Entscheidungen der Untersuchungsgremien 425" I." Hochschulen 425" II." Privatrechtlich verfasste außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 426" 20 5. Teil:" Vergleichende Betrachtung und Bewertung der Verfahrensmodelle 428" A." Regelungsstrukturen wissenschaftlicher Fehlverhaltensverfahren und wissenschaftlicher Standardbildung 429" I." Vergleichende Gesichtspunkte: Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Verfahrensmodelle 429" II." Grundstrukturen des Zusammenwirkens von Staat und Gesellschaft in Fehlverhaltensverfahren 432" 1." Governance als erkenntnisleitendes Analyse- und Berwertungskonzept 433" a)" Entwicklung und Ausrichtung des Governance-Konzepts 433" b)" Der Begriff der Regelungsstruktur 435" c)" Governance-Modi im Wissenschaftssystem 437" aa)" Governance-Modi im Wissenschaftssystem 437" bb)"Anschlussfähigkeit für die Charakterisierung der Verfahrensmodelle 440" 2." Governancestrukturen der untersuchten Vergleichsländer 441" a)" Das US-amerikanische Governance-Regime: Dominanz der State regulation 442" b)" Das dänische Governance-Regime: Dominanz der stakeholder guidance 446" c)" Das deutsche Governance-Regime: Dominanz der scientific self governance 450" 3." Fazit 454" B." Bildung, Implementierung und Rezeption von Standards wissenschaftlicher Praxis unter Legitimationsgesichtspunkten 455" I." Grundbedingungen der Bildung und Implementation von Standards wissenschaftlicher Praxis im Wissenschaftssystem 456" 1." Selbstdefinitorischer Prozess der Standardgenerierung 456" 2." Grundrechtliche Fundierung der Standardbildung 457" 3." Offenheit der Maßstäbe und Prozeduralisierungskonsequenz 458" 4." Autonomisierte internationale Standardisierung 459" II." Inkorporations- und Rezeptionsstrukturen wissenschaftlicher Standards 460" III." Relevante Bindungswirkungen 461" IV." Sicherung demokratischer Legitimation bei der Inkorporation und Rezeption von Standards aus privaten und intermediären Bildungszusammenhängen 462" 1." Gemeinwohlverträglichkeit wissenschaftlicher Standardisierungsprozesse 462" 2." Die Bedeutung staatlicher Letztverantwortung 464" 3." Realisierung von Legitimationsverantwortung 465" 4." Mindestanforderungen staatlicher Gemeinwohlsicherung 466" 21 V." Gemeinwohlsichernde Verfassung der wissenschaftlichen Standardgenerierung unter Berücksichtigung ihrer Besonderheiten 467" VI." Tatsächliche Umsetzung staatlicher Verantwortung in legitimationsbildenden Mustern in Standardbildungsverfahren 470" 1." Sachverständige Entscheidung, gleichmäßige Interessenberücksichtigung und Neutralität bei der Formulierung von abstrakt generellen Verhaltenstandards 471" a)" Gremienvorarbeit 471" b)" Generierung abstrakter Standards in den Institutionen 472" 2." Sachgerechtigkeit, Interessenberücksichtigung und Neutralität bei der Generierung von Verhaltensstandards in Fehlverhaltensverfahren 474" a)" Institutionalisierung in den Verfahrensgremien 474" b)" Einschaltung unabhängiger Sachverständiger 475" c)" Einhaltung bestimmter Verfahrensschutzrechte 476" 3." Fazit 476" C. Abschließende Bewertung und Ausblick 477 Literaturverzeichnis 479""

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Wissenschaftliches Fehlverhalten ist kein neuartiges, aber ein in Deutschland lange unbeachtetes Phänomen. Die Autorin vergleicht verschiedene nationale Standards und Verfahrensmodelle des Umgangs mit wissenschaftlichem Fehlverhalten und erkennt Tendenzen einer allgegenwärtigen zunehmenden Verkomplizierung und zugleich Internationalisierung von Regulierungssystemen in diesem Bereich.