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Sigrid Roßteutscher, Titelei/Inhaltsverzeichnis in:

Sigrid Roßteutscher

Religion, Zivilgesellschaft, Demokratie, page 2 - 16

Eine international vergleichende Studie zur Natur religiöser Märkte und der demokratischen Rolle religiöser Zivilgesellschaften

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4232-8, ISBN online: 978-3-8452-1590-7 https://doi.org/10.5771/9783845215907

Series: Studien zur Wahl- und Einstellungsforschung, vol. 12

Bibliographic information
Die Reihe „Studien zur Wahl- und Einstellungsforschung“ wird herausgegeben von Prof. Dr. Hans Rattinger, Universität Mannheim Prof. Dr. Oscar W. Gabriel, Universität Stuttgart Prof. Dr. Rüdiger Schmitt-Beck, Universität Mannheim Band 12 BUT_Roßteutscher_4232-8.indd 2 23.12.2008 8:16:46 Uhr 2.Auflage Eine international vergleichende Studie zur Natur religiöser Märkte und der demokratischen Rolle religiöser Zivilgesellschaften Religion, Zivilgesellschaft, Demokratie Nomos Sigrid Roßteutscher BUT_Roßteutscher_4232-8.indd 3 23.12.2008 8:16:46 Uhr 1. Auflage 2009 © Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2009. Printed in Germany. Alle Rechte, auch die des Nachdrucks von Auszügen, der fotomechanischen Wiedergabe und der Übersetzung, vorbehalten. Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar. Zugl.: Mannheim, Univ., Habil-Schr., 2006 ISBN 978-3-8329-4232-8 BUT_Roßteutscher_4232-8.indd 4 23.12.2008 8:16:46 Uhr 5 Vorwort Dieses Buchprojekt ist aus einem internationalen Projektverbund zu „Citizenship, Involvement, Democracy“ (CID) hervorgegangen. Die vorliegende Veröffentlichung ist gleichzeitig eine überarbeitete Fassung einer an der Universität Mannheim im Jahr 2006 eingereichten Habilitationsschrift. Die Anglo-German Foundation for the Study of Industrial Society (AGF) und die European Science Foundation (ESF) haben dankenswerterweise Datenerhebung und internationale Kooperation finanziert. Ganz herzlichen Dank auch an meine Kolleginnen und Kollegen im internationalen Projektverbund, die mir ihre nationalen Daten zur freien Verfügung überlassen haben. Sie taten aber noch ein wenig mehr: Da wir bei der Durchführung der Studie nicht erfasst haben, welcher Konfession eine religiöse Organisation angehört, haben sie in mühseliger Kleinarbeit, Fragebogen um Fragebogen, diese Information für mich nachrecherchiert. Ohne ihre Mitarbeit und Hilfe hätte diese Arbeit weder international vergleichend durchgeführt werden können noch wäre ich in der Lage gewesen, konfessionelle Unterschiede zu behandeln – beides ganz zentrale Aspekte der vorliegenden Untersuchung. Mein allerherzlichster Dank gilt Juan Font, Peter Geurts, Hanspeter Kriesi, William A. Maloney, Lars Torpe und Angelika Vetter. Ein ganz besonderes Dankeschön geht auch an meine ehemalige Kollegin Marina Berton, die für viele Aspekte der Durchführung des Mannheimer Vereinsprojektes verantwortlich war. Mein Dank gilt zudem mehreren Personen und Institutionen. Ganz herzlich zu danken habe ich zunächst Jan van Deth. Er hat mich jederzeit unterstützt, war immer bereit, mir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, und hat diese Arbeit mit einer Unzahl wertvoller Vorschläge und Anregungen bereichert. In diesem Zusammenhang muss das Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) ausdrücklich erwähnt werden. Ein Großteil dieser Arbeit ist am MZES entstanden und ich möchte auch meine Kollegen und Kolleginnen am MZES für die allzeit gute, unterstützende Stimmung danken. Ein letztes, aber nicht minder herzliches Dankeschön gilt der gesamten working unit van Deth. In mehreren Sitzungen haben sich Simone Abendschön, Selen Ayirtman, Marina Berton, Martin Elff, Holger Endrös, Peter Matuschek, Christine Pütz, Julia Rathke, Meike Vollmar, Sonja Zmerli und natürlich Jan van Deth mit einzelnen Kapiteln dieser Arbeit auseinandergesetzt und mir sehr viele konstruktive Verbesserungsvorschläge mitgegeben. Christoph Kleeberg, wissenschaftliche Hilfskraft am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe- Universität Frankfurt am Main, war maßgeblich an Formatierung und Erstellung der Druckfassung dieses Manuskripts beteiligt. Allen Genannten ein ganz herzliches Dankeschön! Frankfurt, den 31. Oktober 2008 Sigrid Roßteutscher 7 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 17 1.1 „Zivil“gesellschaft und Religion – ein Widerspruch? 20 1.1.1 Religion, Konfession und Partizipation: eine politikwissenschaftliche Perspektive 21 1.2 Untersuchungsdesign 22 1.2.1 Lokale Zivilgesellschaften im Kontext institutioneller Rahmenbedingungen 22 1.2.2 Ähnliche Gelegenheitsstrukturen – unterschiedliche Kontexte 23 1.2.3 Kommunen, konfessionelle Komposition, Staat und Kirche: zur Fallauswahl 25 1.3 Datenerhebung 27 2. Religiöse Vereine – Rückgrat der Demokratie? 31 2.1 Religion ein Sonderfall? 32 2.1.1 Freiwilligkeit des Beitritts 33 2.1.2 Religiöse und nicht-religiöse Vereine: ein kleiner Unterschied 35 2.2 Die demokratische Rolle religiöser Organisationen – Partizipation 37 2.2.1 Die Erlernung zivilgesellschaftlicher Kompetenzen 38 2.2.2 Rekrutierung und Mobilisierung: die politische Rolle religiöser Organisationen 41 2.2.3 Religiöses Engagement als Quelle altruistischer Normen 44 2.3 Die demokratische Rolle religiöser Organisationen: Sozialkapital 46 2.3.1 Die Generierung Sozialen Vertrauens 47 2.3.2 Der Vorteil brückenbildender Assoziationen 48 2.3.3 Werte der Reziprozität 51 2.4 Henne oder Ei: Glaube oder soziales Netzwerk? 52 2.5 Die Kehrseite der Medaille 54 2.5.1 Thick Trust 56 2.5.2 Bonding und Cliquenbildung 57 2.5.3 Religion und Konservatismus: eine Verzerrung politischer Präferenzen 62 2.6 Zur Rolle religiöser Vereine in der Demokratie 64 3. Konfession und Sozialkapital oder ist der Protestantismus demokratischer als der Katholizismus? 67 3.1 „Small is beautiful“: Partizipationsvorteile des Protestantismus 67 8 3.2 Soziales Vertrauen und brückenbildendes Sozialkapital 74 3.3 Partizipative Hierarchie: Organisationsvorteile des Katholizismus 78 3.3.1 Größe, Hierarchie und die Produktion brückenbildenden Sozialkapitals 80 3.3.2 Hierarchie und Zentralismus: zur Widerstandsfähigkeit der Katholischen Kirche 81 3.3.3 Protestantischer Individualismus und katholischer Kollektivismus 83 3.4 Sekte oder Kirche: ein Missverständnis? 86 3.5 Organisationsstruktur, Konfession und Demokratie 89 4. Der Blick von oben: Engagement als Resultat freier Märkte 91 4.1 Der Unterschied zwischen Konfessionen: Marktorganisation als Kontextfaktor 92 4.2 Staat und Kirche: zur Ineffizienz religiöser Monopole 94 4.2.1 Subvention und staatliche Regulierung: zwei Hemmnisse religiöser Vielfalt 96 4.2.2 Nischenbildung und Marktbefriedigung: der religiöse Wettstreit um Seelen 99 4.2.3 Säkularisierung als Anreiz religiösen Engagements? 102 4.2.4 Minoritäten und Sekten: vom partizipativen Vorteil „strikter“ Kirchen 103 4.2.5 Mögliche Schlussfolgerungen für eine empirische Analyse 104 4.3 Fehlversorgung, Segmentierung und Abschottung – die Schattenseite freier Märkte 106 4.3.1 Über- und Unterversorgung: zur Ineffizienz freier Märkte 106 4.3.2 Religion, die nichts kostet? 107 4.3.3 Soziale Segmentierung als Ergebnis deregulierter Märkte 109 4.3.4 Religiöse Vielfalt: Anreiz zum Engagement oder Zerstörer absoluter Wahrheiten? 110 4.3.5 Freie Märkte und religiöse Vielfalt: ein historisches Missverständnis? 114 4.3.6 Zur Privatisierung von Religion: Motivationsschub oder Unsichtbarkeit der Religion? 115 4.3.7 Die katholische Anomalie oder warum sind Katholiken „überaktiv“? 118 4.3.8 Die Subkultur als anti-pluralistische Reaktion 120 4.3.9 Mögliche Schlussfolgerungen für eine empirische Analyse 121 4.4 Rational Choice und die Erklärung religiöser Vitalität und Partizipation 121 5. Staat und Kirche: Ringen um die Macht 125 5.1 Der erste große Bruch: die Reformation 127 9 5.1.1 Die Reformation in deutschen Ländern 129 5.1.2 Die Reformation in Dänemark 132 5.1.3 Die Reformation in der Schweiz 134 5.1.4 Die Reformation in Schottland 136 5.1.5 Die Reformation in den Niederlanden 142 5.1.6 Die Gegenreformation in Spanien 144 5.2 Die Symbiose: der Konfessionsstaat 147 5.3 Der zweite große Bruch: die Französische Revolution 149 5.3.1 Französisch besetzt: Deutschland, Niederlande, Schweiz und Spanien 150 5.3.2 Ausbleibende Reaktionen: die staatskirchlichen Systeme Dänemarks und Schottlands 159 5.3.3 Das Erbe der Revolution 161 5.4 Staat gegen Kirche: der Kampf um die Macht 162 5.4.1 Die katholische Reaktion: der Ultramontanismus 165 5.4.2 Der Kulturkampf: der Staat schlägt zurück 167 5.4.3 Die Protestantische Reaktion: Bündnis mit den Liberalen und Neutralität 171 5.4.4 Die Versöhnung als Erbe des Totalitarismus 174 6. Nach der Schlacht: Die Kirchen werden Teil der Zivilgesellschaft 177 6.1 Die Subkultur als anti-modernistische Reaktion 177 6.1.1 Subkultur, Milieu und Säule – Vereinsbildung in gemischt konfessionellen und katholischen Staaten 179 6.1.2 Orthodoxie gegen Verweltlichung: Vereinsbildung in protestantischen Staaten 184 6.2 Die Re-Konfessionalisierung der Gesellschaft 186 6.2.1 Re-Konfessionalisierung in gemischt konfessionellen und katholischen Staaten 188 6.2.2 Re-Konfessionalisierung in protestantischen Staaten 192 6.3 Ein letzter Konfessionskonflikt? 193 6.4 Entkonfessionalisierung und Zivilgesellschaft 196 6.4.1 Die Niederlande: der Zusammenbruch der Säulengesellschaft 197 6.4.2 Deutschland: geteilte Kirchlichkeit 201 6.4.2.1 Westdeutschland: allmählicher Schwund kirchlicher Milieus 201 6.4.2.2 Ostdeutschland: erzwungene Entkonfessionalisierung 203 6.4.3 Schweiz: Integrationsverluste auf hohem Niveau 206 6.4.4 Spanien: beschleunigte Modernisierung 207 6.4.5 Schottland: die leere Staatskirche 208 6.4.6 Dänemark: Stagnation auf niedrigstem Niveau 209 6.5 Was ist passiert? Entkonfessionalisierung als gesamteuropäisches Phänomen 210 6.5.1 Ein neuer Konflikt entsteht: Christliche gegen Säkulare 214 10 6.5.2 Staat, Kirche, Mobilisierung – Zusammenfassung und Ausblick 215 7. Die Natur religiöser Märkte: Staat und Kirche im Vergleich 217 7.1 Der Charakter des Marktes: Privilegierung, Regulierung und Subventionierung 218 7.2 Von Reformation und Französischer Revolution zu aktuellem Staatskirchenrecht 224 7.2.1 Subventionierung und Finanzierung 226 7.2.2 Verlust der Privilegien? 231 7.2.3 Regulierung: Innere Autonomie statt Macht 240 7.3 Staat und Kirche in Europa: Messung und erste Ergebnisse 246 8. Produzieren freie Märkte religiösen Pluralismus? 257 8.1 Zur Operationalisierung religiöser Vielfalt 258 8.2 Markt und religiöse Vielfalt: zur Überprüfung der Pluralismusthese 263 9. „Small is beautiful“: Konfession und Organisationsstruktur 275 9.1 Größe, Professionalisierung, Finanzstruktur: Konfessionen im Vergleich 276 9.1.1 Organisationsgröße 277 9.1.2 Professionalisierung 280 9.1.3 Finanzierung 283 9.2 Hierarchie und Demokratie: zum organisatorischen Aufbau konfessioneller Vereine 289 9.2.1 Interne Organisationsstrukturen 290 9.2.2 Hierarchische Einbettung 294 9.3 Klein, flach, unabhängig: zum Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Organisationsmerkmalen 297 9.4 Beeinflusst das Verhältnis zwischen Staat und Kirche die Struktur konfessioneller Vereine? 302 9.5 Konfession, die Natur religiöser Märkte und Organisationsstrukturen: ein Ausblick 319 10. Zivilgesellschaftliche Vitalität, Engagement und Sozialkapital: Wer hat wie viel? 323 10.1 Partizipation – lebendige Zivilgesellschaften? 323 10.1.1 Vereinsdichte 324 10.1.2 Dynamik und Fertilität 325 11 10.1.3 Themenbreite 333 10.2 Engagement in kirchlichen Organisationen 336 10.3 Brückenbildendes und verbindendes Sozialkapital 344 10.3.1 Soziale und demografische Brücken 345 10.3.2 Inter-organisatorische Kontakte 356 10.3.3 Thematische Vernetzung 360 10.4 Vital, partizipatorisch, brückenbildend? 363 10.5 Die gesellschaftliche Integration säkularer und konfessioneller Vereinswelten im Vergleich 368 11. Religiöser Pluralismus und Organisationsstrukturen als Quellen demokratischer Zivilgesellschaften 375 11.1 Quellen zivilgesellschaftlicher Vitalität 377 11.2 Quellen sozialen Engagements 383 11.3 Quellen Sozialen Kapitals 394 11.4 Leistungen der Vereinswelt: freie Märkte, religiöser Pluralismus oder Organisationsstrukturen? 401 12. Ausblick: Braucht die Demokratie die Religion? 411 12.1 Größe, Vereinsstrukturen und religiöse Märkte: Mythen und Realitäten 411 12.1.1 Ausnahmefall USA 412 12.1.2 Der konfessionelle Unterschied: richtiges Ergebnis, falsche Begründung 415 12.2 Religion und Demokratie 417 12.2.1 Wo ist der Idealfall? 418 12.2.2 Braucht die Demokratie die Religion? 422 Literatur 427 13 Tabellenverzeichnis Tabelle 1 Fallauswahl 26 Tabelle 2 Basiszahlen der Datenerhebung 28 Tabelle 3 Privilegierung, Regulierung und Subvention in europäischen Gesellschaften 248 Tabelle 4 Zusammenhänge zwischen Merkmalen religiöser Märkte 253 Tabelle 5 Dimensionen staatlicher Einmischung 254 Tabelle 6 Die konfessionelle Zusammensetzung lokaler Zivilgesellschaften 261 Tabelle 7 Religiöse Vielfalt in europäischen Zivilgesellschaften 262 Tabelle 8 Religiöse Strukturmerkmale europäischer Zivilgesellschaften im Vergleich 264 Tabelle 9a Zusammenhänge zwischen Marktmerkmalen und religiöser Vielfalt, alle Gemeinden 266 Tabelle 9b Zusammenhänge zwischen Marktmerkmalen und religiöser Vielfalt, ohne ostdeutsche Gemeinden 267 Tabelle 10 Dimensionen religiöser Märkte 271 Tabelle 11a Marktindikatoren und religiöse Vielfalt, alle Gemeinden 272 Tabelle 11b Marktindikatoren und religiöse Vielfalt, ohne ostdeutsche Gemeinden 272 Tabelle 12 Vereinsgröße im Vergleich 277 Tabelle 13 Professionalisierung in konfessionellen Vereinen im Vergleich 281 Tabelle 14 Finanzielle Ausstattung pro Jahr 284 Tabelle 15 Finanzierung: Quellen des Einkommens (Prozentanteil) 286 Tabelle 16 Vertikal oder horizontal? Interne Organisationsstrukturen 291 Tabelle 17 Vertikal oder horizontal? Externe Organisationsstrukturen 295 Tabelle 18 Organisationsmerkmale: Korrelation 299 Tabelle 19 Dimensionen organisatorischer Verfasstheit – Konfessionen im Vergleich 300 Tabelle 20 Konfession, Marktstrukturen und Organisationsmerkmale: Vereinsgröße 305 Tabelle 21a Konfession, Marktstrukturen und Organisationsmerkmale: Aspekte der Professionalisierung - Personalausstattung (Zahl der Angestellten) 308 Tabelle 21b Konfession, Marktstrukturen und Organisationsmerkmale: Aspekte der Professionalisierung - Einkommen (Jahresbudget gesamt) 310 14 Tabelle 21c Quelle des Einkommens: privat (Spenden u. Mitgliedsbeiträge) 312 Tabelle 21d Quelle des Einkommens: Öffentlich (Kommune, Region, Bund) 313 Tabelle 22a Institutionalisierung demokratischer Prinzipien 315 Tabelle 22b Institutionalisierung professioneller Strukturen 317 Tabelle 22c Einbettung in hierarchische Strukturen (Dachorganisation) 318 Tabelle 23 Säkulare und religiöse Vereinsdichte in europäischer Zivilgesellschaften im Vergleich 326 Tabelle 24a Alter säkularer und religiöser Zivilgesellschaften im Vergleich 328 Tabelle 24b Alter konfessioneller und säkularer Vereine im Vergleich 330 Tabelle 25a Fertilitätsraten säkularer und religiöser Zivilgesellschaften im Vergleich 330 Tabelle 25b Fertilitätsraten katholischer und protestantischer Zivilgesellschaften im Vergleich 331 Tabelle 25c Fertilitätsraten konfessioneller und säkularer Vereine im Vergleich 332 Tabelle 26a Themenspektrum konfessioneller Vereine im Vergleich 334 Tabelle 26b Themenspektrum konfessioneller und säkularer Vereine im Vergleich 335 Tabelle 27 Mitgliedschaft und Engagement: Konfessionen im Vergleich 340 Tabelle 28 Mobilisierungspotential konfessioneller Organisationen im Vergleich 343 Tabelle 29 Prozentanteil Frauen in konfessionellen Vereinen im Vergleich 346 Tabelle 30 Prozentanteil Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in konfessionellen Vereinen im Vergleich 349 Tabelle 31 Prozentanteil ausländischer MitbürgerInnen/ethnischer Minderheiten in konfessionellen Vereinen im Vergleich 351 Tabelle 32 Brückenbildung in säkularen und konfessionellen Zivilgesellschaften (in Prozent) 353 Tabelle 33 Ausmaß Brückenbildung in konfessionellen Vereinen im Vergleich 354 Tabelle 34 Ausmaß organisatorischer Vernetzung in konfessionellen Vereinen im Vergleich 359 Tabelle 35 Ausmaß thematischer Vernetzung in konfessionellen Vereinen im Vergleich 361 Tabelle 36 Zum Zusammenhang zwischen verschiedenen Aspekten zivilgesellschaftlicher und demokratischer Leistungen (Pearsons’ r) 364 Tabelle 37a Partizipation und Engagement im säkularen Sektor - Merkmale im Zusammengang (Pearson’s r) 366 15 Tabelle 37b Partizipation und Engagement im religiösen Sektor - Merkmale im Zusammengang (Pearson’s r) 367 Tabelle 38 Die Integration säkularer und konfessioneller Organisationen in lokalen Zivilgesellschaften 369 Tabelle 39a Zur Erklärung zivilgesellschaftlicher Vitalität - Religiöse Vereinsdichte 378 Tabelle 39b Zur Erklärung zivilgesellschaftlicher Vitalität - Fertilität des religiösen Sektors 379 Tabelle 39c Zur Erklärung zivilgesellschaftlicher Vitalität - Themenbreite im religiösen Sektor 380 Tabelle 40 Zur Erklärung von aktiver Partizipation 386 Tabelle 41 Zur Erklärung ehrenamtlichen Engagements 388 Tabelle 42 Zur Erklärung von Mobilisierungskapazitäten: Aktive 391 Tabelle 43 Zur Erklärung von Mobilisierungskapazitäten: Ehrenamtliche 393 Tabelle 44a Zur Generierung von Sozialkapital – Soziale Brücken 396 Tabelle 44b Zur Generierung von Sozialkapital – Organisatorische Brücken 398 Tabelle 44c Zur Generierung von Sozialkapital – Thematische Brücken 400 Tabelle 45 Der Einfluss von Vereinsgröße: monoton oder nicht? 405 Tabelle 46 Kleine und große Vereine im Vergleich 407

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Zusammenfassung

Sind protestantische Vereine und Netzwerke ein besserer Nährboden für die Demokratie als katholische Organisationen? Brauchen auch Religionen den Wettbewerb des freien Marktes ohne staatliche Einmischung, um sich kraftvoll und lebendig zu entfalten? Das Buch untersucht die demokratische und sozial integrative Wirkung katholischer, lutherischer, calvinistischer und säkularer Organisationsformen in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Spanien und Schottland. Dargestellt wird die gesellschaftliche und demokratische Rolle von Religion und Kirche seit den Zeiten der Reformation bis heute. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die demokratieförderliche oder aber hemmende Wirkung von Religion und Konfession als Bestandteil europäischer Zivilgesellschaften am Beginn des 21. Jahrhunderts. Auf der Basis einer international vergleichenden Organisationsstudie kontrastiert das Buch ökonomische Theorien der Religion mit dem klassischen Säkularisierungsparadigma, sowie Sozialkapitalansätze mit Organisationstheorien, die behaupten dass die kleine, dezentral organisierte Organisationsform des Protestantismus der großen, zentralistischen und hierarchischen Organisationsstruktur des Katholizismus überlegen sei.