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Anna Christmann, Abbildungsverzeichnis in:

Anna Christmann

In welche politische Richtung wirkt die direkte Demokratie?, page 12 - 13

Rechte Ängste und linke Hoffnungen in Deutschland im Vergleich zur direktdemokratischen Praxis in der Schweiz

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4204-5, ISBN online: 978-3-8452-1344-6 https://doi.org/10.5771/9783845213446

Series: Studien zur Sachunmittelbaren Demokratie, vol. 6

Bibliographic information
12 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1.2.1: Systematische Darstellung direktdemokratischer Instrumente (Jung 2001, S.96) ..............................................................................................18 Abbildung 1.3.1 Überblick über Volksabstimmungen in der Schweiz (Bundesamt für Statistik Schweiz, www.statistik.admin.ch, Juni 2008)...........21 Abbildung 2.3.1: Thematische Konflikte von Links und Rechts (Hermann und Leuthold 2003, S. 14)........................................................................................24 Abbildung 2.3.2: Die politische Landschaft der Schweiz (Hermann/Leuthold 2003, S. 59) .......................................................................................................26 Tabelle 2.4.1: Links-liberale und rechts-konservative Positionen nach Themenfeldern (Eigene Darstellung nach Hermann und Leuthold 2003)......................28 Abbildung 3.2.1.: Durchschnittliche Beurteilung direkter Demokratie nach Fraktionen auf einer Skala von 0 bis 10, sowie Spearman Korrelationskoeffizient .........................................................................................................35 Abbildung 3.2.2.1: Erwartungen an die Ergebnisse direkter Demokratie.................37 Abbildung 3.2.2.2: Erwartungen an die Ergebnisse direkter Demokratie auf der Links-Rechts-Skala in Prozent..........................................................................38 Abbildung 3.2.3.1: Zustimmungsrate der Bundestagsabgeordneten zu Thesen zur direkten Demokratie in Prozent ..................................................................40 Abbildung 3.2.3.2: Die drei Thesen mit den höchsten Zustimmungsraten nach Fraktionen (Zustimmungsraten in Prozent).......................................................40 Abbildung 3.2.3.3: Die Thesen mit den höchsten Zustimmungsraten der CDU/ CSU (sowie die These „Weimarer Republik“) im Vergleich mit anderen Fraktionen (Zustimmungsraten in Prozent).......................................................41 Abbildung 3.3.1: Durchschnittliche Beurteilung direkter Demokratie nach Fraktionen auf einer Skala von -5 bis +5, sowie Spearman Korrelationskoeffizient .....................................................................................43 Abbildung 3.3.2.1: Erwartungen an die Ergebnisse direkter Demokratie.................44 Abbildung 3.3.2.2: Erwartungen an die Ergebnisse direkter Demokratie auf der Links-Rechts-Skala .....................................................................................45 Abbildung 3.3.3.1: Zustimmungsrate der Nationalräte zu Thesen zur direkten Demokratie in Prozent ......................................................................................46 Abbildung 3.3.3.2: Die vier Thesen mit den höchsten Zustimmungsraten nach Fraktionen .........................................................................................................47 Abbildung 3.3.3.3: Thesen mit großem Unterschied zwischen Zustimmungsraten der SP und den anderen Parteien, insbesondere der SVP........................48 Abbildung 4.1.1.1: Zwei Konfliktlinien bei Abstimmungen (Linder 2005) .............53 13 Abbildung 5.1.3.2: Mittelwerte der Ablehnungsquoten der Periode 1990 - 2002 nach Anzahl Gesuchen (Helbling/Kriesi 2004, S.47) ...................67 Abbildung 5.1.4.1: Ausgewählte Abstimmungen zur Außenpolitik, eigene Darstellung........................................................................................................70 Abbildung 5.2.1.1: Ergriffene Referenden 1987-2006 nach Initiatoren und Erfolgsquote (aus Vox-Analysen 1987-2006)...................................................75 Abbildung 5.2.1.2: Abgestimmte Initiativen 1987-2006 nach Initiatoren und Erfolgsquote (aus Vox-Analysen 1987-2006)...................................................76 Abbildung 5.2.2.1: Parteisympathien in der Schweiz (www.polittrends.ch 2007.) .....78 Abbildung 5.2.2.2: Abstimmungsparolen von SVP und SP nach Abstimmungsinstrument 1996-2006 (aus Vox-Analysen 1996-2006)..............79 Abbildung 5.2.3.1: Abstimmungserfolg von SP und SVP 1996-2006 (eigene Darstellung nach Vox-Analysen 1996-2006)....................................................80 Abbildung 5.2.3.2: Zusammenhänge zwischen Abstimmungsinstrument, Befolgung der Parteiparole und dem Abstimmungserfolg der SP ....................81 Abbildung 5.2.3.3: Zusammenhänge zwischen Abstimmungsinstrument, Befolgung der Parteiparole und dem Abstimmungserfolg der SVP..................81 Abbildung 5.2.3.4: Befolgung der Parteiparole in Prozent der eigenen Parteisympathisanten nach Partei und Abstimmungsinstrument (eigene Berechnungen nach Vox-Analysen 1996-2006). ..............................................82 Abbildung 5.2.3.5: Abstimmungserfolg bei oppositionellen Parolen 1996-2006: Nein bei Referenden, Ja bei Volksinitiativen (eigene Berechnungen nach Vox-Analysen 1996-2006)................................................................................83 Abbildung 5.2.3.6: Abstimmungen, bei denen die jeweiligen Parteianhänger von SVP und SP der Abstimmungsparole zu über 90% folgten. Dargestellt nach Abstimmungsinstrument. (eigene Berechnungen nach Vox-Analysen 1996- 2006). ................................................................................................................84

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Zusammenfassung

Die seit den 90er Jahren intensiver werdende Diskussion um die Einführung direktdemokratischer Instrumente in der Bundesrepublik schlägt sich auch in einer steigenden Zahl wissenschaftlicher Beiträge zu diesem Thema nieder. Unbeachtet blieb bisher jedoch die Diskrepanz zwischen der deutschen Debatte und der direktdemokratischen Praxis. Die Diskussion in der Bundesrepublik wird vor allem von den linken Parteien geschürt, die Erfahrungen mit direkter Demokratie in der Schweiz und anderen Staaten lassen hingegen eher eine rechts-konservative Wirkung vermuten.

In der vorliegenden Untersuchung werden erstmals Umfragen unter Bundestagsabgeordneten und Schweizer Nationalräten vorgelegt, die aufzeigen, dass es sich um typisch deutsche Konfliktlinien handelt. In der Schweiz stehen die politisch linken Parteien der direkten Demokratie deutlich skeptischer gegenüber als die rechten. In einer empirischen Analyse der Schweizer Volksabstimmungen der letzten 20 Jahre bestätigt sich, dass die bisherigen Erfahrungen mit direkter Demokratie eher auf eine rechts-konservative Wirkung von Volksentscheiden schließen lassen – ein Widerspruch zur Haltung der deutschen Parteien.

Neben diesem innovativen Beitrag zur wissenschaftlichen Debatte bietet das Werk einen aktuellen Überblick über den Forschungsstand zur Wirkung von Volksrechten.