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Till Zech, Vorwort in:

Till Zech

Verrechnungspreise und Funktionsverlagerungen 2009, page 7 - 8

Die steuerliche Behandlung von Verrechnungspreisen, insbesondere bei Funktionsverlagerungen, nach der Unternehmenssteuerreform 2008

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4186-4, ISBN online: 978-3-8452-1544-0 https://doi.org/10.5771/9783845215440

Series: Wirtschafts- und Steuerrecht, vol. 5

Bibliographic information
7 Vorwort Die steuerliche Behandlung von Funktionsverlagerungen ist das aktuellste Thema des Internationalen Steuerrechts. Der deutsche Gesetzgeber hat weltweit zum ersten Mal eine gesetzliche Regelung zu diesem Thema anlässlich der Unternehmenssteuerreform 2008 erlassen. Dies hat er auch dazu genutzt, die bisher vorhandenen gesetzlichen Regelungen zur steuerlichen Behandlung von Verrechnungspreisen im Allgemeinen zu erweitern. Die vorliegende Arbeit möchte dazu beitragen, diese Neuregelungen aus rechtsdogmatischer Sicht zu analysieren, kritisch zu überprüfen und alternative Lösungsansätze zu unterbreiten. Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2008/2009 von der rechtswissenschaftlichen Fakultät der westfälischen Wilhelms-Universität Münster als Promotion angenommen. Die gesetzlichen Regelungen einschließlich der Funktionsverlagerungsverordnung, Schrifttum und Rechtsprechung sind bis August 2008 berücksichtigt. Bedanken möchte ich mich bei einer Vielzahl von Menschen, die mir in verschiedenster Art geholfen haben, diese Arbeit zu erstellen und zu einem guten Ende zu bringen. Mein erster Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Dr. Dieter Birk, der mich als externen Doktoranden angenommen und die Arbeit in einer unglaublich kurzen Zeit korrigiert hat. Ebenso habe ich Herrn Prof. Dr. Christian Jahndorf für die ebenso schnelle Erstellung des Zweitgutachtens zu danken, der mir außerdem vielfach mit Anregungen zur Seite stand. Außerdem möchte ich mich bei ihm gleichermaßen wie bei Herrn Michael Wendt und Herrn Prof. Dr. Rolf Eckhoff für die Aufnahme in diese Schriftenreihe bedanken. Sodann bedanke ich mich bei einer Anzahl von Kollegen aus der Finanzverwaltung. An erster Stelle steht mein Freund und Kollege Siegfried Timm, der mir seit dem Beginn meiner Beschäftigung mit dem Internationalen Steuerrecht mit Rat und Tat zur Seite steht und mir bei der Erstellung dieser Arbeit als Diskussionspartner laufend wichtige Anregungen gegeben hat. Noch wichtiger ist, dass er mich an einem netten Abend in einem Kölner Brauhaus motiviert hat, dieses Thema zum Gegenstand meiner Dissertation zu machen. Des Weiteren danke ich den Herren Guido Steck, Günter Morlock und Rolf Schreiber, die mir als Fachprüfer für Außensteuerrecht Fallbeispiele und Diskussionsanregungen aus der Praxis gegeben haben. Schließlich bedanke ich mich bei meinem früheren Vorgesetzten, Herrn Dr. Jörg-Dietrich Kramer, LL.M., der mir ebenfalls wichtige Hinweise gegeben hat. Weiterhin bin ich drei Kolleginnen und Kollegen der Bundesfinanzakademie für die technische Unterstützung dankbar. Frau Monika Monzel und Frau Elke Buschkowski, die die Bibliothek betreuen, haben mir bei der Literaturrecherche geholfen. Herr Michael Barg hat mir wertvolle Tipps gegeben, wie ich Schaubilder und Diagramme in PowerPoint erstellen und in Word integrieren kann. 8 Darüber hinaus bedanke ich mich zunächst bei drei Freunden, die mich durch fleißiges Korrekturlesen unterstützt haben. Dies ist Frau Melanie Hartmann, die mir die Grundlagen des Steuerrechtes beigebracht hat und immer wieder als Diskussionspartnerin zur Verfügung steht. Des Weiteren ist es Herr Dr. Jörg Flatten, LL.M., der mich besonders zum Ende der Arbeit an den Punkten, an denen ich kurz vor der Verzweiflung stand, immer wieder motiviert hat, die Arbeit abzuschließen. Schließlich Herrn Jörg Graf, der mir ebenfalls immer wieder als Diskussionspartner für steuerliche Fragen zur Verfügung steht. In diesem Zusammenhang bedanke ich mich auch bei meinen weiteren Freunden, die ebenfalls Juristen sind und die die Freuden und Leiden dieser Materie seit unserem gemeinsamen Studium mit mir teilen, die Herren Michael Renner, Andreas Wucherpfennig und Christian Himstedt sowie mein Cousin Peter Baumhaus, für den gemeinsamen Weg. Des Weiteren möchte ich mich bei meinen zahlreichen Freunden für ihre Unterstützung bedanken, die ich in den letzten fünfzehn Jahren erfahren habe. Dies sind zunächst meine Coaches, Frau Carola Holtmeier und Herr Claas Bahr, ohne die ich die Mühen der Erstellung einer solchen Arbeit neben Beruf und Familie körperlich nicht durchgestanden hätte. Dies sind außerdem meine Amerika- und Nepalfreunde, mit denen ich gemeinsam unterwegs bin und denen ich aufgrund der ausführlichen Unterstützung, auf gemeinsamen Reisen, gemeinsamen Wochenenden und gemeinsamen Abenden, sehr viel zu verdanken habe. Ohne sie hätte ich diese Arbeit nie zu Ende gebracht. Dies sind auch meine Freunde des Hamburger Stammtisches, die ertragen haben, dass ich während eines gemeinsamen Urlaubs die meiste Zeit arbeitend verbracht habe. Ganz besonders möchte ich mich hier bei meinen Freunden, den Herren Johannes Stücker, Bernd Evers und Christoph Gilsbach, bedanken, die die ganz wenige Freizeit während der Erstellung der Arbeit bei dem einen oder anderen Abend mit Steak und Rotwein mit mir gelebt und mich kurzzeitig auf andere Gedanken gebracht haben. Zudem bedanke ich mich ganz herzlich bei meinen Eltern, Frau Prof. Sabine Zech und Herrn Notar Harald Zech. Sie haben mir nicht nur das Studium in Deutschland, den Niederlanden und den USA ermöglicht, sondern vor allem während dieser Arbeit als Diskussionspartner wichtige Hinweise gegeben und äußerst fleißig Korrektur gelesen. Außerdem bedanke ich mich bei meinem Vater für all die Kopierarbeit. Mein größter Dank gilt den mir wichtigsten Personen, meiner Frau Monika und meinen Töchtern Elena und Laura. Bei meiner Frau bedanke ich mich insbesondere dafür, dass sie während dieser Zeit mir den Rücken frei- und die Familie zusammenund einen oft angespannten und nur mit der Dissertation beschäftigten Gatten ausgehalten hat. Meinen Töchtern danke ich dafür, dass sie während dieser Zeit oft auf den Papa als Spielkameraden verzichtet haben und dafür trotz ihres jungen Alters von neun und sieben Jahren Verständnis aufbrachten. Das Spielen wird jetzt nach der Fertigstellung dieser Arbeit endlich nachgeholt – versprochen! Münster, im Dezember 2008 Till Zech, LL.M.

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Zusammenfassung

Das Thema Funktionsverlagerung ist das Thema des Jahres im Internationalen Steuerrecht. Der deutsche Gesetzgeber hat als erstes Gesetzgebungsorgan weltweit ausdrückliche Regelungen in § 1 Abs. 3 AStG zu diesem umstrittenen Thema erlassen. Die deutsche Finanzverwaltung hat mit Zustimmung des Bundesrats außerdem das Gesetz durch die Funktionsverlagerungsverordnung (FVerlVO) ergänzt. Damit stehen umfassende legislative Regelungen zur Besteuerung dieses umstrittenen Themenbereichs zur Verfügung.

Das Werk analysiert die neuen Regelungen und bezieht zu den einzelnen Themenbereichen ausführlich Stellung. Im ersten Teil werden zunächst die Neuregelungen zur steuerlichen Behandlung von Verrechnungspreisen durch die Unternehmensteuerreform 2008 dargestellt. Dabei wird auch die Vereinbarkeit des § 1 AStG mit dem Europarecht untersucht. Darauf aufbauend werden die Regelungen zur Funktionsverlagerung im zweiten Teil kritisch untersucht und ebenfalls auf ihre Europarechtstauglichkeit analysiert.