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Fabian Sösemann, Ergebnis – Einfluss von Umweltverträglichkeitsaspekten auf Netze in:

Fabian Sösemann

Umweltverträgliche Energienetze, page 110 - 110

Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten der Zweckbestimmung des EnWG

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4142-0, ISBN online: 978-3-8452-1469-6 https://doi.org/10.5771/9783845214696

Series: Schriftenreihe Institut für Energie- und Wettbewerbsrecht in der Kommunalen Wirtschaft e.V. (EWeRK) an der Humboldt-Universität zu Berlin, vol. 33

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In den nächsten Jahren wird sich zeigen, wie das Gasnetz ausgebaut und anders gesteuert werden muss, um mehr Biomethan aufnehmen zu können. C. Ergebnis – Einfluss von Umweltverträglichkeitsaspekten auf Netze Zur Reduzierung von Umweltauswirkungen durch Netzstruktur und -steuerung sind besonders Anpassungen erforderlich, die die Integration von dezentralen Optionen, insbesondere der Erzeugung von Strom und Gas aus erneuerbaren Energien, in die jeweiligen Energienetze ermöglichen. Im Strombereich haben sich durch den Anstieg der Einspeisung erneuerbarer Energien bereits Probleme, aber auch Lösungsmöglichkeiten ergeben. Bei der Biomethaneinspeisung fehlt noch die Erfahrung im größeren Maßstab. 110

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Zusammenfassung

Das Werk befasst sich mit dem Gesetzesziel „Umweltverträglichkeit“ des Energiewirtschaftsgesetzes. Der Autor reduziert das Gesetzesziel auf eine Definition mit wenigen Kriterien. Ferner wird die Rechtsqualität von Ziel- und Zweckbestimmungen untersucht. Umwelteinwirkungen der Energieversorgung werden aufgezeigt – insbesondere in welchem Umfang Netztechnik, Struktur und Steuerung der Netze Auswirkungen auf die Umwelt haben. Umweltverträglicher Netzbetrieb bedeutet so beispielsweise die möglichst weitgehende Einbindung dezentraler Erzeuger und eine effiziente Abstimmung von Angebot und Nachfrage. Schließlich werden Beispiele gebildet, um zu zeigen, inwieweit „Umweltverträglichkeit“ in Abwägung mit den anderen Zielbestimmungen des EnWG Auswirkung bei der Auslegung des Energiewirtschaftsrechts haben kann. So wird unter anderem deutlich, dass „Netzausbau“ unter Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit nicht nur den Bau neuer Leitungen, sondern auch das Überwachen der Temperatur der bestehenden Leitung bedeuten kann.