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Peter Paic, Zwischenfazit in:

Peter Paic

Gründungsaktivität und Gründungserfolg von Freiberuflern, page 237 - 242

Eine empirische Mikroanalyse mit dem Sozio-ökonomischen Panel

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4112-3, ISBN online: 978-3-8452-1348-4 https://doi.org/10.5771/9783845213484

Series: FFB - Schriften des Forschungsinstituts Freie Berufe der Leuphana Universität Lüneburg, vol. 17

Bibliographic information
Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) 237 4.3.7 Zwischenfazit Im ersten Teil des Zwischenfazits zu den multivariaten Ergebnissen der freiberuflichen Gründungsaktivität werden die Resultate der Querschnitt- und Längsschnittsuntersuchung miteinander verglichen. Der zweite Teil widmet sich den Hypothesentests freiberuflicher Gründungsaktivitäten. Ausgewählt wurden für den Ergebnisvergleich der Quer- und Längsschnittsanalysen zur freiberuflichen Gründungsaktivität ausschließlich signifikante Einflussgrößen. In den Vergleich fließen die Ergebnisse der Querschnittsuntersuchung des Probit- und Relogit-Modells mit den berichtigten und über den Beobachtungszeitraum gepoolten SOEP-Datensatz sowie die Ergebnisse des Probit- Schätzers aus dem Random-Effects-Modell zur Längsschnittsuntersuchung ein. In der Gesamtschau kommen sowohl die Querschnittsuntersuchungen mit dem Probit- und Relogit-Modell zu ähnlichen Ergebnissen als auch die Längsschnittsuntersuchungen mit dem Logit- und Probit-Schätzer des Random- Effects-Modells. Dennoch kommen beide Untersuchungsmodelle auch zu sich widersprechenden Ergebnissen. Positiv beeinflusst wird die freiberufliche Gründungswahrscheinlichkeit in allen drei Modellen durch ein höheres Alter der Person. Ebenfalls ein positiver Einfluss geht beim allgemeinen Humankapital vom Abitur als höchsten Schulabschluss sowie von der Schule des Gesundheitswesens als höchsten Berufsabschluss in den drei Modellen aus. Das Gleiche gilt über die Quer- und Längsschnittsanalysen hinweg für einen Hochschulabschluss. Hier zeigt sich ein hoch signifikanter positiver Einfluss auf die freiberufliche Gründungsaktivität. Letztlich zeigt sich über alle Modelle hinweg ein positiver Einfluss, sofern die Probanten zuvor eine selbständige Tätigkeit ausgeübt haben. Als valide negative Einflussgrößen auf die freiberufliche Gründungswahrscheinlichkeit zeigen sich über alle Modelle hinweg das weibliche Geschlecht und eine ausländische Staatsbürgerschaft bei den demografischen Größen. Aus dem mikro-sozialen Umfeld haben ein verheirateter Familienstand und Personen aus den neuen Bundesländern einen negativen Einfluss über alle Modelle. Schließlich wirken sich vorhergehende Tätigkeiten als Arbeiter und Beamter negativ auf eine spätere freiberufliche Gründung sowohl in den Quer- als auch Längsschnittsuntersuchungen aus. Vor dem Hintergrund der Vorteile panelökonometrischer Auswertungsverfahren (vgl. Kap. 4.1), auch gegenüber den Querschnittsuntersuchungen (welche in unserem Fall aufgrund der geringen freiberuflichen Gründungsfallzahl über den Beobachtungszeitraum gepoolt wurden), werden die in den Modellen unterschiedlichen signifikanten Einflussgrößen aus der Perspektive des Probit- Schätzers aus dem Random-Effects-Modell interpretiert. Hier erwiesen sich in den Querschnittsuntersuchungen die folgenden signifikanten Einflussgrößen aus dem Random-Effects-Modell „Anzahl der Personen im Haushalt“, „Anzahl der 238 Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) Kinder im Haushalt“, jährliches Bruttohaushaltseinkommen“, „Fachschule“ und „Arbeitslos“ als nicht signifikante Einflussgrößen. Die Tabelle 47 gibt eine Übersicht der signifikanten Einflussgrößen zur freiberuflichen Gründungsaktivität aus beiden Ansätzen. Tabelle 47: Übersicht zum Vergleich signifikanter Querschnitts- und Längsschnittergebnisse. SOEP-Datensatz 1992-2002 Theorieansatz/ Modell Querschnitt Querschnitt Längsschnitt Endogene Variable: Gründer (Ja/Nein) Probit-Modell Relogit-Modell (Random-Effects Modell Probit) Personenbezogene Ansätze Alter + * + *** + *** Alter2 - *** - *** - *** Frauen - *** - ** - *** Ausländer - *** - *** - *** mikro-soziales Umfeld Familienstand (Ref: ledig) verheiratet zusammen - *** - *** - ** geschieden - *** - ** Anzahl Personen im Haushalt - *** Anzahl Kinder im Haushalt + *** Jahresbruttoeinkommen Haush. + *** Ostdeutschland - *** - *** - *** Allgemeines Humankapital Schulabschluss (Ref: Haupt) Realschule + ** + * Abitur + *** + *** + *** kein Abschluss + * Berufsausbildung (Ref: Lehre) Schule Gesundheitswesen + ** + *** + *** Fachschule + ** Hochschulabschluss + *** + *** + *** Spezifisches Humankapital Tätigkeit v. Gründung (Ref: Ang.) nicht Erwerbstätig + ** Arbeitslos + ** Arbeiter - *** - *** - *** Beamte - *** - *** - *** Selbständige + *** + ** + *** Quelle: Eigene Tabelle und Berechnungen. SOEP 1992-2002. Signifikanzen: *=10%, **=5%, ***=1%. + =positiver Einfluss, - = negativer Einfluss. Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) 239 Allerdings liegen die Determinanten des „jährlichen Bruttohaushaltseinkommens“ und der „Fachschule“ mit dem gleichen Vorzeichen des jeweiligen Koeffizienten auch in den Querschnittsuntersuchungen relativ nahe am Schwellenwert der Signifikanz, so dass letztlich auch von einem positiven Einfluss eines höheren jährlichen Bruttohaushaltseinkommens und einer Fachschulberufsausbildung auf die Wahrscheinlichkeit einer freiberuflichen Gründung auszugehen ist. Gleiches gilt für eine vorhergehende Arbeitslosigkeit der Person. Hier stimmen die Vorzeichen der Koeffizienten in allen Modellen überein, allerdings liegt der Schwellenwert zur Signifikanz in den Querschnittsuntersuchungen deutlich über der Signifikanzgrenze. Dennoch ist aufgrund der höher einzuschätzenden panelökonometrischen Ergebnisse des Probit-Schätzers auch in diesem Fall von einem positiven signifikanten Einfluss einer vorhergehenden Arbeitslosigkeit auf die freiberufliche Gründungswahrscheinlichkeit auszugehen. Die Tabelle 48 gibt einen Überblick zu den signifikanten Einflussgrößen der Quer- und Längsschnittsanalysen zur freiberuflichen Gründungswahrscheinlichkeit im Jahr vor der Gründung. Tabelle 48: Überblick der zentralen Einflussgrößen auf die freiberufliche Gründungswahrscheinlichkeit im Jahr vor der Gründung. SOEP-Datensatz 1992–2002 Einflussrichtung Signifikante Einflussgrößen auf die freiberufliche Gründungswahrscheinlichkeit Positiv ein höheres Alter ein höheres Jahresbruttoeinkommen des Haushalts das Abitur als höchster Schulabschluss die Schule des Gesundheitswesens als Berufsabschluss die Fachschule als Berufsabschluss ein Hochschulabschluss eine vorhergehende Selbständige Tätigkeit eine vorhergehende Arbeitslosigkeit Negativ Frauen eine ausländische Staatsbürgerschaft der Familienstand „verheiratet“ Ostdeutschland eine vorhergehende Tätigkeit als „Arbeiter“ eine vorhergehende Tätigkeit als „Beamter“ Quelle: Eigene Tabelle. SOEP 1992-2002. Die Ergebnisse der Quer- und Längsschnittsanalysen bestätigen die Annahmen zur ersten Hypothese. Freiberufliche Gründer verfügen aufgrund ihrer berufsspezifischen Anforderungen oftmals über das Abitur und einen Hochschulabschluss. Hinzu kommen häufig einschlägige Berufserfahrungen, welche das 240 Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) Alter der Personen, die später freiberuflich gründen, ansteigen lassen. Letztlich verfügen die Freiberufler zum Gründungszeitpunkt aufgrund ihrer schulischen und beruflichen Vita über ein höheres Alter. Nicht bestätigt wird die zweite Hypothese zur freiberuflichen Gründungsaktivität. Zunächst wurde die Annahme durch den relativ hohen Anteil von Frauen in den deskriptiven Ergebnissen gestützt. Dabei wurde in der zweiten Hypothese die gleiche freiberufliche Gründungswahrscheinlichkeit zwischen Männern und Frauen angenommen. Hier weisen sowohl die Ergebnisse der Querschnitts- als auch der Längsschnittsuntersuchungen einen hoch signifikanten negativen Einfluss der Frauen gegenüber den Männern zur freiberuflichen Gründungswahrscheinlichkeit auf. Ebenfalls nicht bestätigt wird die dritte Hypothese. Angenommen wurde ein fehlender Einfluss der Staatsbürgerschaft auf die freiberufliche Gründungswahrscheinlichkeit. Hier weisen die Ergebnisse aller Untersuchungsmodelle auf einen hoch signifikanten negativen Einfluss hin. Allerdings sind die Ergebnisse vor dem Hintergrund der SOEP-Stichprobe zu interpretieren. Wie die deskriptiven Ergebnisse zeigen, sind freiberufliche Gründungen durch Personen mit einer ausländischen Staatsbürgerschaft eher die Ausnahme. Aufgrund der geringen Fallzahlen freiberuflicher Gründungen durch Personen mit einer ausländischen Staatsbürgerschaft sind die Ergebnisse der Schätzer möglicherweise verzerrt. Bestätigt werden die hypothetischen Annahmen zur Gesundheitszufriedenheit und Arbeitszufriedenheit. Angenommen wurde ein fehlender Einfluss der subjektiven Einschätzung in beiden Bereichen auf die freiberufliche Gründungswahrscheinlichkeit. Insbesondere eine Unzufriedenheit mit dem Status quo der beruflichen Tätigkeit zeigt sich somit nicht als motivierendes Moment für eine freiberufliche Gründung. Über alle Modelle hinweg findet die sechste Hypothese zur Gründungsaktivität Bestätigung. Angenommen wurde ein negativer Einfluss auf die freiberufliche Gründungswahrscheinlichkeit durch Personen mit einem verheirateten Familienstand gegenüber den ledigen. Der negative Einfluss zeigt sich in den Querschnittsuntersuchungen als hoch signifikant und in der Längsschnittsuntersuchung als signifikant. Demnach sind ledige Personen eher dazu bereit, die Risiken einer freiberuflichen Gründung auf sich zu nehmen als verheiratete Personen. Unterschiedliche Ergebnisse zum mikro-sozialen Umfeld zeigen die Determinanten zur Anzahl der Personen und zur Anzahl der Kinder. Während beide Determinanten in den Querschnittsuntersuchungen ohne einen signifikanten Einfluss auf die Gründungswahrscheinlichkeit bleiben und damit der siebten und achten Hypothese entsprechen, zeigt sich in den Längsschnittsuntersuchungen ein anderes Bild. Hier über sowohl die Anzahl der Kinder als auch die Anzahl der Personen im Haushalt einen negativen Einfluss auf die Gründungswahrscheinlichkeit aus. In der Gesamtschau sind die Ergebnisse so stark voneinander Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) 241 abweichend, so dass kein eindeutiges Ergebnis für oder gegen die Hypothesen abgeleitet werden kann. Die neunte Hypothese, dass ein höheres Haushalteseinkommen die Wahrscheinlichkeit einer freiberuflichen Gründung erhöht, wird hoch signifikant nur von den Längsschnittsuntersuchungen bestätigt. Die Ergebnisse der Querschnittsuntersuchungen sind ohne Einfluss, allerdings liegt hier der Wahrscheinlichkeitswert zur Signifikanz in allen drei Modellen relativ nahe am Grenzwert. Insgesamt kann daher ein positiver Einfluss von finanziell besser ausgestatteten Haushalten auf die freiberufliche Gründungsaktivität angenommen werden. Bestätigt wird die Annahme, das Gründungsvorhaben besser ausstatten und auch umsetzten zu können. Die schwächere ostdeutsche Wirtschaftskraft schlägt sich auch auf das freiberufliche Gründungsverhalten nieder. Alle Modelle zeigen einen hoch signifikanten negativen Einfluss auf die freiberufliche Gründungswahrscheinlichkeit bei ostdeutschen Personen gegenüber den westdeutschen Personen. Bestätigung findet somit die zehnte Hypothese. Beim allgemeinen Humankapital zeigen sich über die Quer- und Längsschnittanalysen hinweg drei signifikante Einflussgrößen. Das ist zum einen der Schulabschluss Abitur, die Berufsausbildung mit der Schule des Gesundheitswesens sowie ein Hochschulabschluss. Alle drei Größen üben einen positiven Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit einer freiberuflichen Gründung aus. Bestätigt wird damit die Annahme von Selektionseffekten aus der Humankapitaltheorie, welche Personen mit einer höheren Humankapitalausstattung bessere Gründungschancen einräumt. Diese Personen können ihr Gründungsvorhaben besser umsetzen, aber oftmals auch besser Ausstatten. Damit wird die elfte, zwölfte und dreizehnte Hypothese bestätigt. Darüber hinaus weisen zum allgemeinen Humankapital der untersuchten Personen im SOEP die Größen „Realschule“, „kein Abschluss“ und die „Fachschule“ in den einzelnen Modellen zum Teil signifikante Werte auf. Hier sticht insbesondere die Fachschule als Berufsausbildung hervor, da sie neben den positiv signifikanten Ergebnissen im Random-Effects-Modell auch in den beiden Querschnittsmodellen recht nahe am Schwellenwert der Signifikanz liegt. Ein deutlicher Trend über alle Untersuchungsmodelle hinweg zeigt sich bei drei Einflussgrößen des spezifischen Humankapitals. Die vierzehnte und fünfzehnte Hypothese über einen negativen Einfluss auf die freiberufliche Gründungswahrscheinlichkeit, bei einer vorherigen Tätigkeit als Arbeiter und als Beamter, werden bestätigt. Die Ergebnisse sind in allen Modellen hoch signifikant. Hier zeigt sich deutlich vor dem Hintergrund der Qualifizierung aufgrund der freiberuflichen Ausbildungscharakteristika und dem Sammeln erster Berufserfahrungen ein negativer Einfluss von Tätigkeiten, welche mit den freiberuflichen Charakteristika wenig übereinstimmen. Bestätigt wird dagegen die sechzehnte Hypothese mit der Annahme eines positiven Effekts auf die Gründungswahr- 242 Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) scheinlichkeit durch eine vorherige Tätigkeit als Selbständiger. Darüber hinaus zeigt eine vorhergehende „nicht Erwerbtätigkeit“ oder „Arbeitslosigkeit“ in den Modellen vereinzelt signifikante Werte. Allerdings liegen diese Werte in den anderen Modellen weit entfernt von der Schwelle zur Signifikanz, so dass kein entscheidender Einfluss dieser Größen auf die Wahrscheinlichkeit einer freiberuflichen Gründung angenommen wird. 4.4 Freiberuflicher Gründungserfolg In diesem Kapitel werden die Ergebnisse zum Erfolg freiberuflicher Gründungen vorgestellt. Zu Beginn wird die Konstruktion der Erfolgsvariablen anhand des ausgewählten Messkriteriums im SOEP-Datensatz berichtet (Kap. 4.4.1). Dem schließt sich die Präsentation der deskriptiven Ergebnisse zum Gründungserfolg an (Kap. 4.4.2). Das Kapitel 4.4.3 behandelt das Untersuchungsmodell zum freiberuflichen Gründungserfolg mit der abhängigen und den unabhängigen Variablen sowie ihrer Kodierungen. Die Ergebnisse aus den multivariaten Schätzverfahren werden für das Logit-, Probit und Relogitmodell vorgestellt. Ein Zwischenfazit mit den Hypothesentests (Kap. 4.4.5) schließt den Abschnitt zur Untersuchung des freiberuflichen Gründungserfolges ab. Datenbasis der Querschnittsuntersuchungen zum freiberuflichen Gründungserfolg ist der berichtigte SOEP-Datensatz mit seinem Untersuchungshorizont von 1992 bis 2002. Die deskriptiven Ergebnisse zum freiberuflichen Gründungserfolg werden am Beispiel einer dreijährigen Überlebensperiode der freiberuflichen Gründungen berichtet. Vor dem Hintergrund der relativ geringen freiberuflichen Gründungsfallzahlen im SOEP wird für die Auswertungen zwischen 1992 und 2002 ein gepooltes Datenmodell verwendet. Zunächst war auch ein fünfjähriges Überlebensmodell geplant. Allerdings verringerten sich mit dem verlängerten Beobachtungshorizont auch die Fallzahlen erheblich. So sank die Fallzahl freiberuflicher Gründer im fünfjährigen Überlebensmodell trotz eines gepoolten Datensatzes auf insgesamt 90 Fälle, so dass von der Anwendung eines fünfjährigen Untersuchungsmodells abstand genommen wurde. Darüber hinaus waren auch die Ergebnisse des drei- und fünfjährigen Überlebensmodells nicht direkt miteinander vergleichbar, da sie aufgrund ihrer verschiedenen Beobachtungshorizonte nicht auf einen identischen Personenkreis zugreifen konnten. Die deskriptiven Ergebnisse werden, wie auch zur Gründungsaktivität, aufsteigend von den qualitativen zu den quantitativen Ergebnissen der Untersuchung dargestellt. Die Struktur der deskriptiven Ergebnisdarstellung richtet sich nach den unterschiedlichen Theorieansätzen und den daraus abgeleiteten Hypothesen zum freiberuflichen Gründungserfolg (vgl. Kap. 3.6). Die empirische Relevanz der aufgestellten Hypothesen wird zum Abschluss mit der Präsentation der multivariaten Ergebnisse vorgenommen. Wie zur Gründungsaktivität werden auch zum Gründungserfolg die einzelnen Variablen mit Hilfe des vom DIW bereitgestellten SOEP Info-Programms gene-

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Zusammenfassung

Die Arbeit verfolgt die theoretische, methodische und empirisch fundierte Analyse des freiberuflichen Gründungsgeschehens. Um die Fragestellung “Welche Determinanten beeinflussen die Gründungsaktivität und den Gründungserfolg von Freiberuflern?“ wird das Spektrum über die Phasen vor der Gründung bis zur Etablierung der freiberuflichen Tätigkeit am Markt erfasst.

Auf Grundlage des SOEP-Panels und einer Onlineerhebung tragen die Ergebnisse zu einem Erkenntnisgewinn des freiberuflichen Gründungsgeschehens bei. Gewürdigt wird dabei insbesondere die Praxis mit vielen neuen Ergebnissen aus den empirisch neu gewonnenen Daten zum Gründungsgeschehen der Freien Berufe.

Dr. Peter Paic studierte BWL und Ökonomie in Hamburg. 2008 Promotion an der Leuphana Universität Lüneburg. Zurzeit ist er Referent im Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (LDS NRW) in Düsseldorf.