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Peter Paic, Klassifizierung und Abgrenzung in:

Peter Paic

Gründungsaktivität und Gründungserfolg von Freiberuflern, page 39 - 44

Eine empirische Mikroanalyse mit dem Sozio-ökonomischen Panel

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4112-3, ISBN online: 978-3-8452-1348-4 https://doi.org/10.5771/9783845213484

Series: FFB - Schriften des Forschungsinstituts Freie Berufe der Leuphana Universität Lüneburg, vol. 17

Bibliographic information
Die Freien Berufe 39 ben dagegen die Berufsgruppen der Hochschuldozenten und Lehrer im öffentlichen Dienst, da diese Berufsgruppen keine freiberufliche Gründungsform hinsichtlich ihrer Strukturexistenz darstellen (vgl. Kap. 2.3). Als allgemeine Definition für die Freien Berufe wird im Rahmen dieser Arbeit die Begriffsbestimmung des Bundesverbands Freie Berufe übernommen, da sich in dieser Definition die Charakteristika freiberuflicher Tätigkeiten am weitestgehenden vereinigen. Dies betrifft sowohl die gesetzgeberische Praxis als auch die Berücksichtigung der berufssoziologischen Aspekte der spezifischen Tätigkeit. Einschränkend muss jedoch angemerkt werden, dass mit dieser Definition zwar die beiden Perspektiven verbunden werden, aber eine Abgrenzung freiberuflicher Tätigkeiten zu anderen selbständigen Tätigkeiten, mit einer solchen allgemein gehaltenen Definition, kaum praxistauglich ist. Daher ist es im Rahmen dieser Arbeit notwendig eine einheitliche Begriffsterminologie zu erstellen sowie auf die Anwendung bezogene Kriterien für die Unterscheidung freiberuflicher- und selbständiger Tätigkeiten vorzunehmen. Dieser Aufgabe widmet sich das folgende Kapitel. 2.2 Klassifizierung und Abgrenzung Grundsätzlich hat sich nach heutiger Auffassung in der Wissenschaft und Literatur die Erkenntnis durchgesetzt, dass der soziologisch geprägte Begriff des Freien Berufes nicht umfassend und eindeutig abgegrenzt werden kann. Ebenso ist eine abschließende enumerative Erfassung freiberuflicher Tätigkeiten mit dem Anspruch auf Exklusivität und Vollständigkeit kaum möglich (Taupitz 1991, Deneke 1969). Vor dem Hintergrund dieser Abgrenzungsproblematik bei den Freien Berufen werden in diesem Kapitel geeignete Kriterien für eine praxisorientierte Abgrenzung zu den Selbständigen entwickelt. Ihre Herleitung baut auf die zuvor behandelten spezifischen Charakteristika freiberuflicher Tätigkeiten auf. Mittels dieser Kriterien soll eine vereinfachte und praxisorientierte Zuordnung der Tätigkeiten ermöglicht werden, sofern eine Zuordnung durch die im Anhang aufgeführte Enumeration (durch die Rechtsprechung anerkannte Freie Berufe) nicht gewährleistet ist. Die Entwicklung einheitlicher Kriterien für die Zuordnung einzelner Tätigkeiten sowie die Definition und Klassifizierung selbständiger Tätigkeiten ist sehr aufwendig, aber im Hinblick auf die empirische Untersuchung des freiberuflichen Gründungsgeschehens von zentraler Bedeutung für die Evidenz der empirischen Erhebung und Befunde. Zwar existieren bereits spezielle Prüfungsschemen für die eingehende Unterscheidung zwischen freiberuflichen und selbständigen Tätigkeiten (vgl. Engel, Oberlander und Kräuter, 2000), doch ist ihre Anwendung auf den Einzelfall und einer umfassenden Informationskenntnis der betroffenen Person oder des Betriebes abgestimmt und in der Regel sehr aufwendig. Diese umfassende Informationstiefe kann kein in der Bundesrepublik verfügbarer Da- 40 Die Freien Berufe tensatz bereitstellen. Vielmehr müssen die zu entwickelnden Abgrenzungskriterien im Umfeld großer Datenbasen greifen. Vor diesem Anforderungsprofil ist es notwendig komplexitätsreduzierende Abgrenzungen und Definitionen vorzunehmen. Dabei stellt sich zwangsläufig die Problematik zwischen einer angemessenen Abwägung der Umsetzbarkeit, hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Ressourcen auf der einen Seite und der Informationsdichte auf der anderen Seite. Zunächst wird der Begriff „selbständige Arbeit“ mit seinen Merkmalen näher behandelt um anschließend eine Definition für die Teilgruppen der Selbständigen vorzunehmen. Diese Vorgehensweise dient dazu, eine einheitliche Struktur der terminologischen Begrifflichkeiten zur Selbständigkeit zu gewinnen. Abschließend werden Kriterien für die praxisorientierte Unterscheidung zwischen freiberuflichen und selbständigen Tätigkeiten erstellt. Der Definition des Statistischen Bundesamts folgend werden Personen als „Selbständige“ bezeichnet, „…die einen Betrieb oder eine Arbeitstätte gewerblicher oder landwirtschaftlicher Art wirtschaftlich und organisatorisch als Eigentümer oder Pächter leiten (einschließlich selbständige Handwerker) sowie alle freiberuflich Tätigen, Hausgewerbetreibenden oder Zwischenmeister“ (Statistisches Bundesamt 1998, 100). Anwendung findet der Begriff „selbständige Arbeit“ in der Rechtsprechung. Dabei definiert das Einkommensteuergesetz die „selbständige Arbeit“ nicht, sondern knüpft den Begriff an die grundsätzlich erforderlichen vier positiven Merkmale eines Gewerbebetriebes. Dies sind die Selbständigkeit, die Nachhaltigkeit, die Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr und die Gewinnerzielungsabsicht der Tätigkeit (Wacker 2003, 1527). Folgend wird die Klassifizierung der Selbständigengruppen sowie die strukturelle Existenz einer Selbständigkeit als Definition des Statistischen Bundesamts übernommen und durch die Merkmale des Einkommenssteuergesetzes spezifiziert. Nach der Klassifizierung des Statistischen Bundesamts ist die Gruppe der Freiberufler eine Teilgruppe der Selbständigengruppe. Alle anderen Selbständigen, also nicht freiberuflich Selbständigen, setzen sich u.a. aus den Gruppen der Gewerbetreibenden, Handwerker und den Landwirten zusammen. Das SOEP-Panel als empirische Datenbasis dieser Untersuchung verwendet für diese Selbständigengruppe (mit Ausnahme der Landwirte und mithelfenden Familienangehörigen) den Begriff „sonstige Selbständige“ (vgl. SOEP 1992-2002). Wie im weiteren Verlauf der Arbeit deutlich wird, führt der Terminus „sonstige Selbständige“ im SOEP hinsichtlich der Zuordnung und Abgrenzung der selbständigen Tätigkeiten zu Problemen. Diese äußern sich in einer offensichtlichen Diskrepanz zwischen der wissenschaftlich hergeleiteten Begriffsdefinition und Die Freien Berufe 41 dem allgemeinen Verständnis der befragten Personen, zur Begrifflichkeit „sonstige Selbständige“ (vgl. Kapitel 4). Um dem Problem der Begriffsverwirrung entgegenzutreten und auch die für den allgemeinen Sprachgebrauch vermeintlich missverständliche Bezeichnung „sonstige Selbständige“ zu umgehen, bietet sich als Alternative der Begriff des „Unternehmers“ für den der „sonstige Selbständige“ an. Unter Beibehaltung der Klassifikation des Statistischen Bundesamtes, gehen die Unternehmer aus der Gruppe der Selbständigen hervor, welche keine freiberuflichen Tätigkeiten ausführen. Definitorisch ausgeschlossen bleiben von dem Unternehmensbegriff die Gruppe der Landwirte und die Gruppe der mithelfenden Familienangehörigen. Allerdings ist die Verwendung des Begriffs „Unternehmer“ für die „sonstigen Selbständigen“ in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften nicht eindeutig geklärt. Hier gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber welche speziellen Merkmale die Funktion der Unternehmerperson ausmachen. Da die Funktion und Begrifflichkeit des Unternehmers an dieser Stelle nur in seinen zentralen Richtungen skizziert werden kann, sei zum vertiefenden Diskurs an die zahlreiche weiterführende Literatur verwiesen (Ripsas 1997; Klandt 1994; Lück und Böhmer 1994; Kirzner 1992; Casson 1982; Hebert und Link 1988; Kleinewelfers 1988; Schmölders 1973; Schumpeter 1911, 1926 und Knight 1921). Erstmals wurde der Begriff des Unternehmers von Richard Cantillion und Jean Baptiste Say im 18. Jahrhundert geprägt. Der Risikoaspekt ist das zentrale Merkmal des Unternehmers bei Cantillion. In seinem Werk von 1803 erweitert Say die Betrachtungsweise und umschreibt den Unternehmer als Person die unter Inkaufnahme von Risiken organisiert Produktionsfaktoren zusammenbringt (vgl. Ripsas 1997, 4 ff. und Rothbard 1995, 321). In der neueren Literatur wird nach Hebert und Link (1988) zwischen drei Ansätzen zur Funktion des Unternehmers unterschieden. Ripsas (1997) erweitert die Perspektive nochmals mit Casson (1982) um einen vierten Ansatz. Einfluss auf die Begriffsbestimmung des Unternehmers nahm ab den 30er Jahren des 19. Jahrhundert insbesondere Joseph Alois Schumpeter und Frank Hyneman Knight. Während Schumpeter (1911, 1926) den Unternehmer anhand der Durchsetzung von Faktorkombinationen am Absatzmarkt charakterisiert, steht bei Knight (1921) die Funktion des Unternehmers als Risikoträger und der Risikominimierung im Vordergrund. In der modernen wissenschaftlichen Literatur lassen sich zwei weitere Ansätze zur Charakterisierung der Unternehmerfunktion hinzufügen. Für Kirzner (1992) ist das Entdecken neuer unternehmerischer Chancen die zentrale Funktion des Unternehmers, während nach der Auffassung von Casson (1982), die primäre Aufgabe des Unternehmers darin besteht den Einsatz der Ressourcen zu koordinieren (vgl. Ripsas 1997, 12 ff.). Die Abbildung 4 gibt eine Übersicht der vier 42 Die Freien Berufe unterschiedlichen Ansätze zur bestimmenden Funktionen des Unternehmers in der neueren Literatur. Abbildung 4: Übersicht der Ansätze zur Funktion des Unternehmers Quelle: Eigene Abbildung in Anlehnung an Hebert und Link (1988) und Ripsas (1997). Zur Begriffsbestimmung des Unternehmers erscheint im Rahmen dieser Arbeit insbesondere der Risikoaspekt von Knight (1921) von Interesse. Über die zentrale Risikofunktion hinaus charakterisiert Knight die Rolle des Unternehmers in drei Merkmalen: „(1) Der Unternehmer ist sowohl Entscheidungsträger als auch Eigentümer des Unternehmens. (2) Der Unternehmer produziert für den Markt wodurch er gezwungen ist die Bedürfnisse anderer Menschen einzuschätzen. (3) Der Unternehmer trifft Entscheidungen über zukünftige Entwicklungen und dirigiert so die Produktionsfaktoren“ (Ripsas 1997,14). Die Funktion und Charakteristika des Unternehmers nach Knight lassen sich grundsätzlich auch auf die Funktion und Charakteristika eines Selbständigen übertragen (vgl. Pfeiffer 1994, 15). Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird daher der Begriff „sonstige Selbständige“ durch die Begrifflichkeit des „Unternehmers“ im Sinne von Knight ersetzt. Die Abbildung 5 verdeutlicht den neuen Terminus des strukturellen Aufbaus der verwendeten Begrifflichkeiten mit dem Unternehmensbegriff. Abbildung 5: Terminologie der Begrifflichkeiten Quelle: Eigene Abbildung. 1. Übernahme von Unsicherheit (Knight 1921) 2. Innovationen am Markt durchsetzen (Schumpeter 1911) 3. Entdecken von Preisarbitragen (Kirzner 1992) 4. Koordination von Ressourcen (Casson 1982) Selbständige UnternehmerFreie Berufe Die Freien Berufe 43 Insgesamt bietet die Terminologie mit dem Oberbegriff des „Selbständigen“ unterteilt in die Unterbegriffe „Freier Beruf“ und „Unternehmer“ zwei zentrale Vorteile mit sich. Zum einen wird mit dem Unterbegriff des Unternehmers nun auch sprachlich verbal klar differenziert, zum anderen können bei der Erhebung empirischen Daten missverständliche Angaben befragter Personen zu einem Großteil vermieden werden. Nach der Bestimmung der Begrifflichkeiten und ihrer Terminologie noch ungeklärt ist die Frage nach einer Abgrenzung zwischen den Tätigkeiten eines Unternehmers und Freiberuflers. Für die praxisorientierte Abgrenzung dieser beiden Selbständigengruppen werden vereinfachte Kriterien für deren Zuordnung aus einer freiberuflichen Perspektive entwickelt. Dabei stehen zunächst die spezifischen Charakteristika freiberuflicher Tätigkeiten im Mittelpunkt der Betrachtung. Büschges (1989) unterscheidet die Freien Berufe von anderen Berufen wie folgt: „Freie Berufe (vieldeutig, wertgeladen) lassen sich von anderen Berufen dadurch abgrenzen, dass ihre Angehörigen in persönlicher Verantwortung und weisungsunabhängig in einem auf freier Entscheidung von Patienten, Klienten oder Mandanten beruhenden besonderen Vertrauensverhältnis, zumeist in wirtschaftlicher Selbständigkeit, vornehmlich geistige Leistungen erbringen, die besonderen Sachverstand und hohe berufliche Qualifikation erfordern und überwiegend kooperativ durch Experten kontrollierten Leistungsstandards zu entsprechen haben“ (Büschges 1989, 66 ff.). Aus der Definition von Büschges wird deutlich, dass sich freiberufliche und unternehmerische (gewerbliche) Tätigkeiten in einigen Punkten unterscheiden, aber auch wesentliche Merkmale gemeinsam haben. Gemeinsam sind beispielsweise, die selbständige und gleichzeitig nachhaltige Betätigung, die Absicht der Gewinnerzielung sowie die Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr. Dagegen steht prinzipiell bei der freiberuflichen Tätigkeit der Einsatz persönlicher Arbeitsleistung im Mittelpunkt während bei der unternehmerischen Tätigkeit der Einsatz von Kapital im Vordergrund steht (vgl. Engel, Oberlander und Kräuter 2000, 22 ff.). Fasst man die Merkmale freiberuflicher Tätigkeiten aus der Definition von Büschges (1989) und den Abgrenzungsmerkmalen von Deneke (1969) zu den freiberuflich tätigen Individuen zusammen, lassen sich vier Merkmale für eine Abgrenzung ableiten: ‚ Besonderes Vertrauensverhältnis ‚ Erbringung persönlicher geistiger Leistungen und Ergebnisse persönlicher geistiger Leistungen ‚ Erbringung der Leistungen in einer wirtschaftlichen Selbständigkeit ‚ Besonderer Sachverstand in Verbindung mit einer hohen Qualifikation. 44 Die Freien Berufe Den Anspruch einer umfassenden und verbindlichen Zuordnungsregel können und sollen diese Kriterien nicht erfüllen. Naturgemäß liegt ihnen insbesondere in den Grauzonen eine subjektiv beeinflusste Festlegung inne (vgl. Deneke 1969, 15). In der Gesamtschau bieten die Kriterien vielmehr ein handhabbares und praxisorientiertes Instrument zur Abgrenzung freiberuflicher und unternehmerischer Tätigkeiten. Eine abschließende Kategorisierung ist insofern utopisch da sie dem Einzelfall oft nicht gerecht werden kann (vgl. Engel, Oberlander und Kräuter 2000, 6). Die Kriterien bieten sich als sinnvolle Ergänzung zu den bisher vom Gesetzgeber und den Finanzämtern bestätigten freiberuflichen Tätigkeiten an (Katalog- und Analogberufe, vgl. Kapitel 2.1). Die Abgrenzungskriterien sollen Anwendung finden, sofern innerhalb der Untersuchung weder durch die Enumeration der Katalogberufe nach dem EStG und dem PartGG, noch durch die steuerliche Aufzählung der freiberuflichen Tätigkeiten geklärt werden kann, ob es sich um eine freiberufliche oder unternehmerische Tätigkeit handelt. 2.3 Gründungsformen Die Freien Berufe unterscheiden sich von den Unternehmen in einer Reihe formaler und charakteristischer Besonderheiten. Eine einfache Übertragung der in der Gründungsforschung verwendeten Terminologie der Gründungsformen ist insofern nicht möglich und erfordert einen eigenen freiberuflichen Terminus ihrer Gründungsformen. In einem ersten Schritt werden die unternehmerischen Gründungsformen nach Szyperski und Nathusius (1977) in ihrer Strukturexistenz und Selbständigkeit dargestellt und auf ihre Anwendung im freiberuflichen Umfeld überprüft. Dem schließen sich in einem zweiten Schritt die Tatbestände der freiberuflichen Besonderheiten und ihrer Gründungen an. Aus den spezifischen freiberuflichen Tatbeständen heraus wird die Differenzierung von kammerpflichtigen und nicht kammerpflichtigen Freien Berufen als zweites zentrales Strukturmerkmal freiberuflicher Gründungsformen vorgenommen. Abschließend wird ein neuer freiberuflicher Terminus der Gründungsformen vorgestellt, welcher die freiberuflichen Gründungen hinsichtlich ihrer Strukturexistenz und dem Kammerwesen unterscheidet. Die Unternehmensgründung zeichnet sich nach Szyperski und Nathusius (1977) „durch ihre spezifische Ausprägung als ein gegenüber ihrer Umwelt qualitativ abgegrenztes System ..., das bisher in gleicher Struktur nicht existiert“ aus (Szyperski und Nathusius 1977, 26). Dieser Gründungsumstand einer spezifischen Ausprägung, qualitativen Abgrenzung zur Umwelt als auch der Strukturexistenz gilt für die Unternehmensgründung im Allgemeinen als auch für die freiberufliche Gründung im Speziellen.

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Zusammenfassung

Die Arbeit verfolgt die theoretische, methodische und empirisch fundierte Analyse des freiberuflichen Gründungsgeschehens. Um die Fragestellung “Welche Determinanten beeinflussen die Gründungsaktivität und den Gründungserfolg von Freiberuflern?“ wird das Spektrum über die Phasen vor der Gründung bis zur Etablierung der freiberuflichen Tätigkeit am Markt erfasst.

Auf Grundlage des SOEP-Panels und einer Onlineerhebung tragen die Ergebnisse zu einem Erkenntnisgewinn des freiberuflichen Gründungsgeschehens bei. Gewürdigt wird dabei insbesondere die Praxis mit vielen neuen Ergebnissen aus den empirisch neu gewonnenen Daten zum Gründungsgeschehen der Freien Berufe.

Dr. Peter Paic studierte BWL und Ökonomie in Hamburg. 2008 Promotion an der Leuphana Universität Lüneburg. Zurzeit ist er Referent im Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (LDS NRW) in Düsseldorf.