Content

Dorit Bölsche, Prozessdarstellung zur Produktion katastrophenlogistischer Leistungen in:

Dorit Bölsche

Internationales Katastrophenmanagement, page 176 - 182

Logistik und Supply Chain Management

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4019-5, ISBN online: 978-3-8452-1310-1 https://doi.org/10.5771/9783845213101

Series: Weltwirtschaft und internationale Zusammenarbeit, vol. 3

Bibliographic information
176 4.3 Methoden der Produktionslogistik im internationalen Katastrophenmanagement 4.3.1 Prozessdarstellung zur Produktion katastrophenlogistischer Leistungen Zu den wesentlichen Aufgaben der Produktionslogistik zählen über Transport- und Lageraufgaben hinaus insbesondere die Fabrikplanung, die Planung und Steuerung der Produktion sowie die interne Materialbereitstellung in die Produktion und Montage. Damit widmet sich die Produktionslogistik den Managementaufgaben, die sich mit Material- und Informationsflüssen innerhalb der Produktion befassen.453 Für das Katastrophenmanagement als Dienstleistung haben Fragestellungen der Produktionslogistik insbesondere dann eine Bedeutung, wenn der Produktionsbegriff – wie in dieser Arbeit – auch die Produktion von Dienstleistungen einbezieht.454 Wird der Begriff der Produktion weiter gefasst als die rein technische Fertigung, umfasst dieser jede Art von wertschaffender Erzeugung und damit auch die Dienstleistungsproduktion. Die Besonderheit der Dienstleistungsproduktion besteht darin, dass der Dienstleistungsproduzent – in diesem Fall die Akteure des Katastrophenmanagements – keine bereits produzierten Leistungen des Katastrophenmanagements anbieten können sondern lediglich die Bereitschaft zur Leistungsproduktion.455 Dies ist darauf zurückzuführen, dass Dienstleistungen – so auch logistische Leistungen im Katastrophenmanagement – durch Immaterialität gekennzeichnet sind.456 Aufgrund dieser Besonderheiten bietet es sich für die Produktion logistischer Leistungen im Katastrophenmanagement an, aus der Vielzahl unterschiedlicher Methoden zur Prozessdarstellung457 eine Modellierungsart auszuwählen, die eine Abgrenzung zwischen der Leistungsbereitschaft, Leistungserstellung und Leistungsergebnis ermöglicht.458 Eine entsprechende Modellierung elementarer logistischer Leistungsprozesse, die sich zu Logistikketten verbinden lassen, erfolgt in Abbildung 46. Zunächst befindet sich ein externer Faktor, an dem die Dienstleistung vollzogen wird, in einem Ausgangszustand 0. Dieser soll durch die Dienstleistungsproduktion in einen ande- 453 Vgl. z. B. Ehrmann, Harald (2005), S. 399; Schulte, Christof (2005), S. 343 sowie allgemeine Erläuterungen zur Produktionslogistik in Abschnitt 3.1.5. 454 Vgl. Abschnitt 3.1.5. 455 Vgl. Bölsche, Dorit (2001), S. 55; Fortmann, Klaus-Michael / Kallweit, Angela (2007), S. 152; Maleri, Rudolf (2008); Pfohl, Hans-Christian (2004a), S. 280-281. 456 Vgl. Bölsche, Dorit (2001), S. 56; Isermann, Heinz (1999), S. 72. 457 Zu den Methoden der Prozessdarstellung zählen beispielsweise Prozesslandkarten (vgl. Wilhelm, Rudolf (2007), S. 34), Flussdiagramme (Wilhelm, Rudolf (2007), S. 44-57), Prozesspfeile (vgl. Tufinkgi, Philippe (2006), S. 74-95 und 203-276) sowie Ereignisgesteuerte Prozessketten (vgl. Wilhelm, Rudolf (2007), S. 207-228). „Es gibt viele brauchbare Modelle für die Logistik.“ Kuhn, Axel (2008), S. 224. 458 Vgl. Bölsche, Dorit (2001), S. 55-56; Isermann, Heinz (1999), S. 72; Wilhelm, Rudolf (2007), S. 149. 177 ren Zustand – Zustand 1 – transformiert werden, der sich für die logistische Leistungserstellung durch Merkmale und ihre veränderten Ausprägungen beschreiben lässt. Zu diesen Merkmalen zählen für die logistische Dienstleistungsproduktion insbesondere räumliche und raum-zeitliche Merkmale eines Logistikgutes. Durch die Vorkombination wird zunächst die (logistische) Leistungsbereitschaft zielgerecht vorbereitet. Der Aufbau des generellen und situativ verfügbaren Leistungspotenzials durch die Kombination interner Produktionsfaktoren ist erforderlich, damit der externe Faktor dem Prozess zugeführt werden kann. Die Leistungsbereitschaft, die Einbringung des externen Faktors und weitere Produktionsfaktoren sind erforderlich, damit durch die Hauptkombination der logistische Ausgangszustand des externen Faktors in den angestrebten Endzustand transformiert werden kann.459 Im Anschluss an die Hauptkombination kann eine Nachkombination erforderlich sein, um die eingesetzten Potenzialfaktoren wieder in den Zustand der generellen Leistungsbereitschaft zu überführen (diese ist in der nachfolgenden Abbildung nicht dargestellt).460 Externer Faktor Zustand 0 Vorkombination Prozess 1 Leistungsbereitschaft Prozess 1 Hauptkombination Prozess 1 Externer Faktor Zustand 1 Abbildung 46: Modellierung eines elementaren logistischen Leistungsprozesses461 Externe Faktoren der logistischen Leistungen im Katastrophenmanagement sind in vielen Fällen Hilfsgüter, die im Rahmen der Hauptkombination Zustandsänderungen erfahren. Hauptkombinationen stellen die logistischen Leistungen wie Transport, Lager, Umschlag, Kommissionierung und Verpackung dar, durch die die Hilfsgüter zeitliche, raum-zeitliche oder sonstige logistische Transformationen erfahren. Die nachfolgende Abbildung skizziert einen solchen elementaren logistischen Leistungsprozess im Katastrophenmanagement. In Anlehnung an die Beispiele der Standort- und Tourenplanung soll ein Hilfsgut, z. B. eine Getreidelieferung, von einem Zentrallager in Nairobi (Zustand 0) in das Regionallager in Eldoret (Zustand 1) transportiert werden. Die Leistungsbereitschaft ist durch die Vorkombination erstellt, sobald LKW und Fahrer für den Transport zur Verfügung stehen, der LKW betankt ist und Informationen (z. B. über die Route und Transportbedingungen) zur Verfügung stehen. Erst wenn die Leistungsbereitschaft hergestellt ist, kann die Ge- 459 Vgl. Bölsche, Dorit (2001), S. 55-56; Isermann, Heinz (1998), S. 26-27; Isermann, Heinz (1999), S. 72-73. 460 Vgl. Isermann, Heinz (1999), S. 73. 461 In Anlehnung an Isermann, Heinz (1998), S. 28; Isermann, Heinz (1999), S. 77. 178 treidelieferung dem LKW zugeführt werden. Der hierzu erforderliche elementare Leistungsprozess des Umschlags lässt sich ebenfalls als einzelner elementarer logistischer Leistungsprozess darstellen. Im Anschluss kann der Transport durchgeführt werden, mit dem Ergebnis, dass sich die Getreidelieferung zu einem späteren Zeitpunkt an einem anderen Ort, in diesem Fall in Eldoret, befindet. Als veränderte Merkmalsausprägungen des Logistikgutes, die über Zeit- und Rauminformationen hinausgehen, lassen sich ergänzend z. B. auch Kosteninformationen sowie Serviceund Qualitätsinformationen erfassen (Welche Kosten sind mit dem Transport verbunden? Ist die Hilfslieferung ohne Beschädigung eingetroffen? Wurden vereinbarte Zeitzusagen eingehalten?).462 In der Nachkombination wird der LWK nach Nairobi gefahren und für eine nachfolgende Transportleistung vorbereitet (z. B. wird der LKW betankt). Hilfsgut Getreide im Zentrallager Nairobi Betankter LKW, Fahrer, Informationen,… Leistungsbereitschaft Transport von Nairobi nach Eldoret Hilfsgut Getreide in Eldoret Abbildung 47: Beispiel eines elementaren logistischen Leistungsprozesses463 „Eine Verknüpfung elementarer logistischer Leistungsprozesse mit dem Ziel, den logistischen Anfangszustand des Logistikgutes in den intendierten logistischen Endzustand zu transformieren, wird als Logistikkette oder logistische Prozesskette bezeichnet.“464 Abbildung 48 modelliert in allgemeiner Form, wie sich elementare logistische Leistungsprozesse zu Logistikketten verbinden lassen. 462 Ausführliche Erläuterungen zur Operationalisierung logistischer Zustände, zur produktionstheoretischen Charakterisierung logistischer Prozesse und zur Bewertung logistischer Prozesse finden sich in Isermann, Heinz (1999), S. 76-85. 463 Die Darstellung basiert auf der allgemeinen Modellierung in Abbildung 46. 464 Isermann, Heinz (1999), S. 73. Vgl. auch Gudehus, Timm (2007a), S. 29. 179 Logistikgut Zustand 0 Vorkombination Prozess 1 Leistungsbereitschaft Prozess 1 Hauptkombination Prozess 1 Logistikgut Zustand 1 Vorkombination Prozess 2 Leistungsbereitschaft Prozess 2 Hauptkombination Prozess 2 Logistikgut Zustand 2 Vorkombination Prozess n Leistungsbereitschaft Prozess n Hauptkombination Prozess n Logistikgut Zustand n Abbildung 48: Modellierung einer Logistikkette465 Die allgemeine Modellierung einer logistischen Prozesskette lässt sich ebenfalls für das Beispiel des Katastrophenmanagements umsetzen. Abbildung 49 ergänzt den elementaren logistischen Leistungsprozess der Abbildung 47 um weitere Prozesse. An die Hauptkombination des Transportes nach Eldoret schließt sich die Lagerung in Eldoret an. In der Vorkombination dieses elementaren Prozesses ist sicherzustellen, dass das Lager mit seiner Einrichtung und mit dem erforderlichen Personal zur Verfügung steht, und dass ein Lagerplatz für das Hilfsgut vorhanden ist. Informationen geben beispielsweise Auskunft über den zugewiesenen Lagerplatz und die vorgesehene Lagerdauer. Das Getreide wird so lange gelagert, bis weitere Hilfsgüter für die Auslieferung zur Verfügung stehen und die Leistungsbereitschaft für die weitere Verteilung an die Auslieferungslager (Fahrzeug, Fahrer, Tourenplan,…) aufgebaut ist. In einer weiteren Detaillierungsstufe ließen sich die elementaren Leistungsprozesse weiter untergliedern und weitere Prozesse der Einlagerung, Auslagerung, Kommissionierung und Verpackung darstellen. Der „gestrichelt“ dargestellte Pfeil deutet darauf hin, dass zwischen Prozess 2 und n weitere Prozesse ablaufen, so beispielsweise die Transporte vom Regionallager in Eldoret zu den Auslieferungslagern, die Lagerung in den Auslieferungslagern sowie die Kommissionierung der Hilfslieferungen. Die Logistikkette findet ihren Abschluss mit dem elementaren Prozess des Transportes von den Auslieferungslagern (z. B. in Kitale, Kapenguria, Busia, Kericho) zu den bedürftigen Menschen in der Region. 465 In Anlehnung an Bölsche, Dorit (2001), S. 57; Isermann, Heinz (1998), S. 28. 180 Hilfsgut in Nairobi Betankter LKW, Fahrer, Informationen,… Leistungsbereitschaft Prozess 1 Transport von Nairobi nach Eldoret Hilfsgut in Eldoret Lager, Lagerplatz, Lagereinrichtung, Personal, Infos. Leistungsbereitschaft Prozess 2 Lagerung Getreide in Eldoret Hilfsgut zum späteren Zeitpunkt in Eldoret Transportmittel (Fahrzeuge, Tiere), Infos,... Leistungsbereitschaft Prozess n Transport vom Auslieferungslager in die Region Hilfsgut bei bedürftigen Menschen Abbildung 49: Beispiel einer Logistikkette im Katastrophenmanagement466 Nach der Beendigung von Hilfsmaßnahmen kommt der Nachkombination eine besondere Bedeutung zu: So sind beispielsweise Lagerbestände abzubauen, Lebensmittel und Medikamente mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum zu entsorgen, Camps abzubauen und wiederverwendbare Güter aufzubereiten (z. B. Zelte, Decken). Die Transporte wieder einsetzbarer Güter zu Regional- oder Zentrallägern und die dortige Lagerung stellen zugleich die Nachkombination eines abgeschlossenen und die Vorkombination folgender Katastropheneinsätze dar. Demnach lassen sich die prozessbezogenen Begriffe der Vor-, Haupt- und Endkombination auch in den Kreislauf des Katastrophenmanagements einbinden. 466 Die Darstellung basiert auf der allgemeinen Modellierung in Abbildung 48. 181 Katastrophenvorsorge Vorbeugung ? Vorkombination Katastrophenbewältigung Monitoring / Frühwarnung ? Vorkombination Weitere humanitäre Hilfe ? Hauptkombination Wiederaufbau ? Nachkombination Risikoanalyse ? Nachkombination Sofortige Rettungsmaßnahmen ? Hauptkombination Abbildung 50: Vor-, Haupt- u. Nachkombination im Kreislauf des Katastrophenmanagements467 Die in diesem Abschnitt beschriebene Prozessdarstellung zur Produktion katastrophenlogistischer Dienstleistungen in Form von elementaren logistischen Leistungsprozessen und deren Verknüpfung zu Logistikketten ist für Akteure des Katastrophenmanagements aus mehreren Gründen geeignet: ? Durch die Berücksichtigung der Vorkombination zum Aufbau der Leistungsbereitschaft werden die besonderen Anforderungen an die Dienstleistungserstellung – insbesondere aufgrund der Immaterialität – gewürdigt und in die Modellierung der Produktionsprozesse eingebunden. ? Mit den Begriffen der Vor-, Haupt- und Nachkombination lässt sich ein direkter Bezug zum Kreislauf des Katastrophenmanagements herstellen. Die Katastrophenvorsorge erhält durch die Vor- und Nachkombination eine besondere Berücksichtigung. ? Auf der Grundlage der vorgestellten Prozessdarstellung lassen sich Standardmodelle mit einer Modellierung der generellen Leistungsbereitschaft entwickeln. Diese lassen sich jeweils auf die Katastrophenart, das Einsatzgebiet und die situative Leistungsbereitschaft anpassen. ? Die Modellierung unterstützt die zielgerichtete Abstimmung mit anderen Akteuren des Katastrophenmanagements. Wer sorgt für den Aufbau welcher Leistungsbereitschaft? Wie werden (logistische) Prozesse des Katastrophenmanagements, die in unterschiedlichem Verantwortungsbereich liegen, aufeinander abgestimmt und miteinander verkettet? ? Für das internationale Katastrophenmanagement lässt sich die geographische Verteilung des generellen Leistungspotenzials modellieren. 467 Eigene Darstellung, in Ergänzung zu Abbildung 12. 182 ? Steht die Gestaltung der Hauptkombination im Vordergrund, so lässt sich die Prozessdarstellung zur Produktion katastrophenlogistischer Dienstleistungen auch verkürzt darstellen. Eine Logistikkette lässt sich vereinfacht durch eine Aneinanderreihung der Hauptkombinationen skizzieren, indem die Informationen über die Vor- und ggf. Nachkombination ausgeblendet werden: Transport von Nairobi nach Eldoret Lagerung Getreide in Eldoret Transport von Eldoret zu Auslieferungslagern … Transport vom Auslieferungslager in die Region Abbildung 51: Vereinfachte Modellierung einer Logistikkette im Katastrophenmanagement468 ? Weitere Methoden lassen sich auf der Grundlage einer solchen Prozessdarstellung einsetzen. Hierzu zählen unter anderem prozessorientierte Ansätze der Kostenrechnung, Kennzahlensysteme, durch die sich Soll- und Ist-Merkmalsausprägungen der Hilfsgüter dokumentieren und analysieren lassen, sowie die Gestaltung von Netzplänen. Die Netzplantechnik wird im folgenden Abschnitt als Methode, die im Rahmen der Produktion und Produktionslogistik häufig Anwendung findet, vorgestellt. Die praktische Anwendung bezieht sich wiederum auf die Produktion logistischer Dienstleistungen im Katastrophenmanagement. 4.3.2 Einsatz der Netzplantechnik im Katastrophenmanagement 4.3.2.1 Grundlagen und Methodenvielfalt der Netzplantechnik Auf der Grundlage einer Prozessdarstellung lassen sich Managementaufgaben der Planung, Steuerung und Kontrolle (logistischer) Prozesse im Katastrophenmanagement durch den Einsatz betriebswirtschaftlicher und logistischer Methoden unterstützen. Exemplarisch wird im Folgenden die Netzplantechnik vorgestellt, die unter anderem für das Management komplexer Projekte eingesetzt wird.469 Da es sich bei den Aufgaben der Katastrophenvorsorge und -bewältigung vielfach um komplexe Projekte handelt, kann der Einsatz der Netzplantechnik für das Katastrophenmanagement geeignet sein. 468 Eine ähnliche Darstellungsweise verwendet Tufinkgi, Philippe (2006) zur Entwicklung eines logistischen Referenzmodells für Katastrophenfälle, z. B. S. 77 und 204. 469 Vgl. Domschke, Wolfgang / Drexl, Andreas (2002), S. 87; Ehrmann, Harald (2005), S. 161; Gudehus, Timm (2007a), S. 251. Zum Begriff des Projektes vgl. ausführliche Erläuterungen in Deutsches Institut für Normung (2007).

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Im internationalen Katastrophenmanagement werden täglich Entscheidungen mit Logistikbezug getroffen. Die Autorin skizziert die Vielfalt der Entscheidungen durch die folgende Fragestellung: Welche Beschaffungskonzepte, Standorte, Touren, Informationssysteme und Konzepte der Zusammenarbeit sollen im Rahmen der Katastrophenvorsorge und -bewältigung realisiert werden?

Da die Entscheidungen in hohem Maße Qualität und Kosten der Versorgung betroffener Menschen beeinflussen, sollten diese nicht alleine aus dem Erfahrungswissen heraus getroffen, sondern durch logistische Planungsmethoden unterstützt werden.

Anwendungsbezogen und verständlich wird in dem Buch der Einsatz geeigneter Methoden (z. B. Standortplanung, Netzplantechnik) am Beispiel realer Katastrophen vermittelt. Konzepte des SCM und aktuelle Informationssysteme werden mit ihren Potenzialen und Grenzen für das internationale Katastrophenmanagement vorgestellt und unter Einsatz geeigneter Entscheidungskriterien exemplarisch bewertet.