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Markus Loewe, Abkürzungsverzeichnis in:

Markus Loewe

Soziale Sicherung, informeller Sektor und das Potenzial von Kleinstversicherungen, page 15 - 16

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4017-1, ISBN online: 978-3-8452-1347-7 https://doi.org/10.5771/9783845213477

Series: Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik, vol. 4

Bibliographic information
15 Abkürzungsverzeichnis ACP Africa, Caribbean and Pacific: Signatarstaaten des Cotonou-Abkommens mit der EU ACODEP Asociación de Consultores para el Desarrollo de la Pequeña Empresa (Nikaragua) ADB Asian Development Bank, Manila ADEMI Asociación para el Desarrollo de Microempresas (Dominikanische Republik) AKA Arbeitskreis Armutsbekämpfung durch Hilfe zur Selbsthilfe BIP Bruttoinlandsprodukt BMZ Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BRI Bank Rakyat of Indonesia DAC Development Assistance Committee der OECD, Paris DIE Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, Bonn EU Europäische Union EZ Entwicklungszusammenarbeit FES Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn GTZ Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Eschborn IADB Inter-American Development Bank, Washington, DC IFOCC Instituto de Fomento a la Commercialización Campesina (Peru) ILO International Labour Organization / International Labour Office, Genf IMF International Monetary Fund, Washington, DC IRAM Institut de recherches et de d'applications des méthodes de développement (Mosambik) ISSA International Social Security Association, Genf IWF Internationaler Währungsfonds, Washington, DC KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau, Frankfurt a. M. KMU Kleine und mittlere Unternehmen KV Kleinstversicherung / Kleinstversicherungssystem MFI Mikrofinanzinstitution (micro-finance institution) NBER National Bureau for Economic Research, Washington, DC NLC Network Leasing Corporation (Pakistan) NRO Nichtregierungsorganisation NZZ Neue Zürcher Zeitung, Zürich o. A. ohne Autor (Publikation, auf der kein Autorenname vermerkt ist) OECD Organisation for Economic Co-operation and Development, Paris PAHO Pan-American Health Organisation, Mexiko ROSCA Rotating Savings and Credit Association SEWA Self Employed Women’s Association (indische Frauengewerkschaft) SURCO Compania Cooperativa de Seguros (Uruguay) SZ Süddeutsche Zeitung, München TZ Technische Zusammenarbeit UMASIDA Umoja wa Matibabu kwa Seckta Isiyo Rasmi Dar es Salaam / Dar es Salaam Association for Health Care Services in the Informal Sector (Tansania) 16 UN United Nations (Vereinte Nationen) UNCTAD United Nations Conference on Trade and Development, Genf und New York UNDP United Nations Development Programme, New York UNICEF United Nations Children’s Fund, New York UNO United Nations Organisation, New York UNRISD United Nations Research Institute for Social Development, Genf UNRWA United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East, Gaza und Wien USA United States of America USAID United States Agency for International Development, Washington, DC USSSA United States Social Security Administration, Washington, DC WHO World Health Organization, Genf WTO World Trade Organization, Genf

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Zusammenfassung

Nur die Hälfte aller Menschen weltweit ist gegen Risiken wie Krankheit, Alter oder Ernteausfall abgesichert. Dies gilt v.a. für Beschäftigte im informellen Sektor. Lange wurde übersehen, dass hierin nicht nur ein soziales sondern auch ein ökonomisches Problem besteht, da Menschen ohne soziale Sicherheit besonders vorsichtig handeln und zum Beispiel Investitionen in Bildung und Produktionskapital meiden. Sie scheuen die hiermit verbundenen zusätzlichen Risiken und haben Angst, dass ihnen das investierte Geld bei Zahlungsschwierigkeiten nicht kurzfristig zur Verfügung steht.

Das vorliegende Buch gibt Einblick in die Funktionsweise moderner und traditioneller Systeme der sozialen Sicherung in Entwicklungsländern und zeigt auf, warum viele von ihnen für informell Beschäftigte ungeeignet sind. Es diskutiert, welche Strategien sich eignen, um die soziale Sicherheit im informellen Sektor zu verbessern und geht insbesondere auf das Potenzial von Kleinstversicherungen ein. Diese zeichnen sich durch niedrige Beitragssätze, flexible Zahlungsmodalitäten und begrenzte Leistungen aus und sind somit ganz an die Möglichkeiten und Bedarfe von Beziehern niedriger Einkommen angepasst, ohne auf Subventionen angewiesen zu sein.