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Rolf Eicke, Situation in:

Rolf Eicke

Repatriierungsstrategien für U.S.-Investoren in Deutschland, page 366 - 366

Steuerplanung mit Holdinggesellschaften

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4010-2, ISBN online: 978-3-8452-1657-7 https://doi.org/10.5771/9783845216577

Series: Steuerwissenschaftliche Schriften, vol. 14

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366 Kapitel 10: Strukturen IX. Check-the-Box: Vermeidung der Subpart F-Regeln Durch die Check-the-Box-Regeln werden Gestaltungen ermöglicht, durch die die Subpart F-Regeln vermieden werden können. A. Situation Der Einsatz einer ausländischen Holdinggesellschaft allein reicht nicht, um außerhalb des Anwendungsbereiches der Subpart F-Regeln zu agieren. Denn Zinsen, Lizenzgebühren und Dividenden, die von den (ausländischen) Tochtergesellschaften an die (ausländische) Holdinggesellschaft gezahlt werden, können grundsätzlich Subpart F-Einkünfte darstellen. B. Lösung Zunächst müssen die Tochtergesellschaften der Holdinggesellschaft für Zwecke der Check-the-Box-Regeln als Disregarded Entity (Betriebsstätte) eingeordnet werden. Dadurch werden Dividendeneinkünfte nicht zu Subpart F-Einkünften, sondern als einfacher Gewinntransfer von einer ausländischen Betriebsstätte behandelt. Die Einkünfte der Disregarded Entity werden direkt der Holdinggesellschaft zugeordnet [Abbildung 47].1563 Es gab Pläne der IRS diese Art der Check-the-Box-Planung zu unterbinden. Diese wurden aber zurückgezogen.1564 1563 Grube, Foreign Holding Company Structure Using Check-The-Box, Journal of Taxation 2001, January, 5, 6, 7; Sweitzer, Analyzing Subpart F in Light of Checkthe-Box, Akron Tax Journal 2005, Vol. 20, 1, 10.

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Zusammenfassung

Die internationale Steuerplanung mit Holdinggesellschaften ist für multinationale Konzerne häufig lohnenswert. Allerdings gilt es vielerlei Fallstricke zu beachten. Der Autor stellt nicht nur die Grundlagen dieser Art von Steuerplanung dar, sondern präsentiert Strukturen, die sowohl für Praktiker als auch für Wissenschaftler von großem Interesse sind.

Spätestens wenn ein U.S.-amerikanischer Investor einen Gewinn in Deutschland realisiert hat, muss er eine Entscheidung darüber treffen, wie er den Gewinn verwendet. Hierfür gibt es drei Alternativen: Erstens, den Gewinn in Deutschland oder Europa zu reinvestieren, um diesen von der U.S.-amerikanischen Besteuerung abzuschirmen, zweitens, den Gewinn aus Europa heraus in einen Drittstaat zu leiten, um ihn dort zu investieren und von der U.S.-amerikanischen Besteuerung abzuschirmen oder drittens, die Gewinne in die Vereinigten Staaten zu repatriieren. Für die letzte Option gibt es gute Gründe. Diesen widmet sich das Werk, indem es zwei Dutzend Holdingstandorte analysiert, die eine steueroptimale Repatriierung von U.S.-Gewinnen aus Deutschland ermöglichen.

Die Dissertation wurde mit dem Gerhard-Thoma-Ehrenpreis 2009, dem Rudolf-Haufe-Nachwuchsförderpreis 2009 und dem Esche Schümann Commichau Förderpreis 2009 ausgezeichnet.