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Rolf Eicke, Situation in:

Rolf Eicke

Repatriierungsstrategien für U.S.-Investoren in Deutschland, page 364 - 364

Steuerplanung mit Holdinggesellschaften

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4010-2, ISBN online: 978-3-8452-1657-7 https://doi.org/10.5771/9783845216577

Series: Steuerwissenschaftliche Schriften, vol. 14

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364 Kapitel 10: Strukturen Abbildung 45: Struktur – Debt Push Down II VIII. Schweizer Finanzierungsbetriebsstätte A. Situation Schweizer Holdinggesellschaften werden häufig zur Konzernfinanzierung eingesetzt. Um dieser Aufgabe möglichst steueroptimal nachzukommen, ist der Einsatz einer Schweizer Finanzierungsbetriebsstätte zusammen mit einer Luxemburger Holdinggesellschaft ein klassisches Gestaltungsinstrument.1558 B. Lösung In dieser Struktur besitzt die Schweizer Holdinggesellschaft eine mit Eigenkapital finanzierte Luxemburger Finanzierungs- bzw. Holdinggesellschaft sowie weitere Tochtergesellschaften (u.a. in Deutschland). Die Luxemburger Finanzierungs- bzw. Holdinggesellschaft unterhält eine Betriebsstätte in der Schweiz [Abbildung 46]. Diese Betriebsstätte führt Dienstleistungen für operative Tochtergesellschaften der Schweizer Holdinggesellschaft aus. Solche Finanzdienstleistungen können beispielsweise die Darlehensvergabe, Cash Management, Factoring und Leasing sein.1559 1558 Vgl. Diamond/Diamond, Tax Havens of the World – Switzerland, 2006, S. 32-34. 1559 Kubaile/Suter/Jakob, Der Steuer- und Investitionsstandort Schweiz, 2006, S. 187- 189. Bank GmbH GmbHNL- BV U.K.-Ltd. NL-BV U.K.-Ltd. Debt Push Down 400 300 300 Abbildung 45: Struktur Debt Push Down II

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Zusammenfassung

Die internationale Steuerplanung mit Holdinggesellschaften ist für multinationale Konzerne häufig lohnenswert. Allerdings gilt es vielerlei Fallstricke zu beachten. Der Autor stellt nicht nur die Grundlagen dieser Art von Steuerplanung dar, sondern präsentiert Strukturen, die sowohl für Praktiker als auch für Wissenschaftler von großem Interesse sind.

Spätestens wenn ein U.S.-amerikanischer Investor einen Gewinn in Deutschland realisiert hat, muss er eine Entscheidung darüber treffen, wie er den Gewinn verwendet. Hierfür gibt es drei Alternativen: Erstens, den Gewinn in Deutschland oder Europa zu reinvestieren, um diesen von der U.S.-amerikanischen Besteuerung abzuschirmen, zweitens, den Gewinn aus Europa heraus in einen Drittstaat zu leiten, um ihn dort zu investieren und von der U.S.-amerikanischen Besteuerung abzuschirmen oder drittens, die Gewinne in die Vereinigten Staaten zu repatriieren. Für die letzte Option gibt es gute Gründe. Diesen widmet sich das Werk, indem es zwei Dutzend Holdingstandorte analysiert, die eine steueroptimale Repatriierung von U.S.-Gewinnen aus Deutschland ermöglichen.

Die Dissertation wurde mit dem Gerhard-Thoma-Ehrenpreis 2009, dem Rudolf-Haufe-Nachwuchsförderpreis 2009 und dem Esche Schümann Commichau Förderpreis 2009 ausgezeichnet.