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Rolf Eicke, Situation in:

Rolf Eicke

Repatriierungsstrategien für U.S.-Investoren in Deutschland, page 356 - 356

Steuerplanung mit Holdinggesellschaften

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4010-2, ISBN online: 978-3-8452-1657-7 https://doi.org/10.5771/9783845216577

Series: Steuerwissenschaftliche Schriften, vol. 14

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356 Kapitel 10: Strukturen Abbildung 40: Struktur – Betriebsstättenholding III. Vermeidung von Anrechnungsüberhängen A. Situation Ein weiteres Ziel der internationalen Steuerplanung ist die Vermeidung von Anrechnungsüberhängen. Durch die FTC-Baskets ist ein Cross-Crediting zwischen passiven (meist niedrig besteuerten Einkünften) und aktiven Einkünften nicht möglich. Daher müssen Holdingstrukturen einer U.S.amerikanischen Spitzeneinheit eine steueroptimale Dividendenausschüttung ermöglichen. Dies ist mit einer einzigen Holdinggesellschaft aber nur schwer möglich.1543 B. Lösung: »Hi-Low« Struktur Eine steueroptimale Repatriierungspolitik »dosiert« die Dividendenausschüttungen in einer Art und Weise, dass keine Anrechnungsüberhänge entstehen. Um flexibler Dividendenausschüttungen durchführen zu können, d.h. immer dann, wenn Gewinnrepatriierungen bei der Spitzeneinheit 1543 Endres/Dorfmüller, Holdingstrukturen in Europa, Praxis Internationale Steuerberatung 2001, 94, 96. Deutschland Niederlande Holding-BS USA Betriebsstättenholding U.K. Holding Frankreich Dividenden Dividenden Organschaft t ttenholding

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Zusammenfassung

Die internationale Steuerplanung mit Holdinggesellschaften ist für multinationale Konzerne häufig lohnenswert. Allerdings gilt es vielerlei Fallstricke zu beachten. Der Autor stellt nicht nur die Grundlagen dieser Art von Steuerplanung dar, sondern präsentiert Strukturen, die sowohl für Praktiker als auch für Wissenschaftler von großem Interesse sind.

Spätestens wenn ein U.S.-amerikanischer Investor einen Gewinn in Deutschland realisiert hat, muss er eine Entscheidung darüber treffen, wie er den Gewinn verwendet. Hierfür gibt es drei Alternativen: Erstens, den Gewinn in Deutschland oder Europa zu reinvestieren, um diesen von der U.S.-amerikanischen Besteuerung abzuschirmen, zweitens, den Gewinn aus Europa heraus in einen Drittstaat zu leiten, um ihn dort zu investieren und von der U.S.-amerikanischen Besteuerung abzuschirmen oder drittens, die Gewinne in die Vereinigten Staaten zu repatriieren. Für die letzte Option gibt es gute Gründe. Diesen widmet sich das Werk, indem es zwei Dutzend Holdingstandorte analysiert, die eine steueroptimale Repatriierung von U.S.-Gewinnen aus Deutschland ermöglichen.

Die Dissertation wurde mit dem Gerhard-Thoma-Ehrenpreis 2009, dem Rudolf-Haufe-Nachwuchsförderpreis 2009 und dem Esche Schümann Commichau Förderpreis 2009 ausgezeichnet.