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Levent Günes, Abbildungsverzeichnis in:

Levent Günes

Europäischer Ausweisungsschutz, page 19 - 22

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4003-4, ISBN online: 978-3-8452-1312-5 https://doi.org/10.5771/9783845213125

Bibliographic information
19 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Ausländer in Deutschland seit 1951 35 Abbildung 2: Aufenthaltsdauer der ausländischen Bevölkerung in Deutschland (2005) 40 Abbildung 3: Aufenthaltsdauer von ausgewählten Unionsbürgern in Deutschland (2005) 41 Abbildung 4: Aufenthaltsdauer von Unionsbürgern in Deutschland (2005), gesamt 42 Abbildung 5: Aufenthaltsdauer von Türken in Deutschland (2005) 43 Abbildung 6: Aufenthaltsstatus von türkischen Staatsangehörigen 2004 50 Abbildung 7: Deutsche und ausländische Schüler an allgemeinbildenden Schulen nach Schularten (2003/2004) 53 Abbildung 8: Schüler an allgemeinbildenden Schulen nach ausgewählten Staatsangehörigkeiten und ausgewählten Schularten (2003/2004) 55 Abbildung 9: Deutsche und ausländische Schüler an allgemeinbildenden Schulen nach Abschlußarten (2003) 56 Abbildung 10: Alter von ausländischen Arbeitslosen (2003) 62 Abbildung 11: Entwicklung der ausländischen Tatverdächtigen seit 1993 66 Abbildung 12: Tatverdächtigenanteil Nichtdeutscher im Bundesgebiet insgesamt (2005) 67 Abbildung 13: Verteilung nichtdeutscher Tatverdächtiger nach dem Aufenthaltsgrund (2005) 68 Abbildung 14: Türkische Tatverdächtige nach Aufenthaltsdauer / Bereich Bayern und Niedersachsen (2001) 71 20 Abbildung 15: Anteil der tatverdächtigen Unionsbürger an den Tatverdächtigen ohne deutsche Staatsbürgerschaft (1984-2005) 72 Abbildung 16: Tatverdächtige Unionsbürger nach Staatsangehörigkeiten (2005) 73 Abbildung 17: Koordinaten zur Einordnung kriminologischer Theorien 75 Abbildung 18: Einbürgerung von Ausländern nach den häufigsten Herkunftsstaaten (2005) 102 Abbildung 19: AZR Ausweisungs- und/oder Abschiebungsstatistiken 2002 210 Abbildung 20: AZR Ausweisungs- und/oder Abschiebungsstatistiken 2003 211 Abbildung 21: AZR Ausweisungs- und/oder Abschiebungsstatistiken 2005 212 Abbildung 22: AZR Ausweisungs- und/oder Abschiebungsstatistiken 2006 213 Abbildung 23: Ausweisung und/oder Abschiebung von Unionsbürgern ohne Duldungsstatus (2002-2006) 215 Abbildung 24: Ausweisung und/oder Abschiebung von polnischen Staatsangehörigen ohne Duldungsstatus (2002-2006) 216 Abbildung 25: Ausweisung und/oder Abschiebung von türkischen Staatsangehörigen ohne Duldungsstatus (2002-2006) 218 Abbildung 26: IM Baden-Württemberg: Ausweisungen von Türken, Griechen und Italienern (2002-2006) 220 Abbildung 27: IM Baden-Württemberg: Abschiebungen von Türken, Griechen und Italienern (2002-2006) 222 Abbildung 28: RP Stuttgart: Tatsächlich ausgewiesene Türken, Griechen und Italiener (2004-2006) 224 21 Abbildung 29: RP Stuttgart: Abschiebungen von Türken, Griechen und Italienern (2004-2006) 225 Abbildung 30: Ausgewiesene Türken, Griechen und Italiener durch die unteren AB beim RP Stuttgart (2004-2006) 226 Abbildung 31: Abgeschobene Türken, Griechen und Italiener durch die unteren AB beim RP Stuttgart (2004-2006) 227 Abbildung 32: AB Stadt Stuttgart: Ausweisungen insgesamt (1999-2006) 229 Abbildung 33: AB Stadt Stuttgart: Ausweisungen von Türken, Griechen und Italienern (1999-2006) 230 Abbildung 34: AB Stadt Mannheim: Ausweisungen von Türken, Griechen und Italienern (2000-2006) 232 Abbildung 35: AB Stadt Frankfurt: Ausweisungen von Türken (2000-2006) 233 Abbildung 36: AB Stadt Duisburg (Zentrale): Ausweisungen von Türken, Griechen und Italienern (2000-2006) 234 Abbildung 37: AB Stadt Berlin: Ausweisungen von Türken, Griechen und Italienern (2004-2006) 235 22

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Zusammenfassung

Für straffällige Ausländer, die in Deutschland geboren oder im Kindesalter eingereist sind, stellt sich eine Ausweisung regelmäßig als „Doppelbestrafung“ dar. Auch die Verwurzelung im Bundesgebiet schützt nach nationalen Maßstäben hiervor nur begrenzt. Betrachtet man das sozioökonomische Profil der Ausgewiesenen, so zeigt sich, dass diese fast ausnahmslos der sog. Unterschicht angehören. Bildungsarmut, Arbeits- und Perspektivlosigkeit sowie der damit einhergehende unsichere Aufenthaltsstatus bestimmen ihr Leben. Im Gegensatz zum bisherigen nationalen Ausländerrecht stellt der Europäische Ausweisungsschutz nun insbesondere für Unionsbürger und assoziationsbegünstigte türkische Staatsangehörige stärker auf faktische Bindungen in der „Heimat“ ab. Aus sozialwissenschaftlicher Perspektive ist nachweisbar, dass er hierdurch ausgesprochen effektiv wirkt und die Ausweisungszahlen in der Ausländerpraxis deutlich reduziert hat.