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Levent Günes, Danksagung in:

Levent Günes

Europäischer Ausweisungsschutz, page 7 - 8

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4003-4, ISBN online: 978-3-8452-1312-5 https://doi.org/10.5771/9783845213125

Bibliographic information
7 Danksagung Die vorliegende Arbeit wurde im Juni 2007 am Institut für Volkswirtschaftslehre und Recht der Universität Stuttgart zur Erlangung der Würde eines Doktors der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Dr. rer. pol.) eingereicht. Literatur und Rechtsprechung konnten bis zum Juni 2007 berücksichtigt werden. Mein aufrichtiger Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Jan Bergmann, der die Anregung zu diesem Thema gab und die Fertigstellung der Arbeit in vielfältiger Weise gefördert hat. Mit seinem breiten fachlichen Wissen und der unermüdlichen Bereitschaft, auf meine jeweiligen Fragestellungen einzugehen, spornte er mich zu immer neuen Aktivitäten an. Bedanken möchte ich mich auch bei Herrn Prof. Dr. Siegfried F. Franke für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens. Besonders herzlicher Dank gebührt meinen Eltern, denen ich diese Arbeit widme. Insbesondere danke ich meiner Mutter für Ihre uneingeschränkte Förderung meiner Ausbildung und ihre liebevolle Unterstützung. Ich danke Dir für das Geschenk namens Leben! In Erinnerung an meinen verstorbenen Vater möchte ich ihm auf diese Weise meinen Respekt kundtun. Ich hoffe, dass Du all das sehen kannst! Allen Freunden, die mich in meiner Arbeit in unzähligen Diskussionen, mit Hinweisen und kritischen Fragen unterstützt und motiviert haben, danke ich ebenfalls. Schön, dass es Euch gibt. Abschließend möchte ich allen Interviewten für das entgegengebrachte Vertrauen danken. Bedanken möchte ich mich ebenfalls bei den Mitarbeitern der kontaktierten Ministerien, Behörden, Ämtern, Organisationen und Institutionen für die Bereitstellung von Daten und Informationen sowie der Hans-Böckler-Stiftung für die finanzielle Unterstützung bei der Drucklegung der Arbeit. Stuttgart, im Juni 2007 Levent Güne? 8

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Zusammenfassung

Für straffällige Ausländer, die in Deutschland geboren oder im Kindesalter eingereist sind, stellt sich eine Ausweisung regelmäßig als „Doppelbestrafung“ dar. Auch die Verwurzelung im Bundesgebiet schützt nach nationalen Maßstäben hiervor nur begrenzt. Betrachtet man das sozioökonomische Profil der Ausgewiesenen, so zeigt sich, dass diese fast ausnahmslos der sog. Unterschicht angehören. Bildungsarmut, Arbeits- und Perspektivlosigkeit sowie der damit einhergehende unsichere Aufenthaltsstatus bestimmen ihr Leben. Im Gegensatz zum bisherigen nationalen Ausländerrecht stellt der Europäische Ausweisungsschutz nun insbesondere für Unionsbürger und assoziationsbegünstigte türkische Staatsangehörige stärker auf faktische Bindungen in der „Heimat“ ab. Aus sozialwissenschaftlicher Perspektive ist nachweisbar, dass er hierdurch ausgesprochen effektiv wirkt und die Ausweisungszahlen in der Ausländerpraxis deutlich reduziert hat.