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Simon Meisch, Stefan Hofer (ed.)

Extremwetter, page 1 - 8

Konstellationen des Klimawandels in der Literatur der frühen Neuzeit

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8487-4380-3, ISBN online: 978-3-8452-8612-9, https://doi.org/10.5771/9783845286129-1

Series: Ethik in der Nachhaltigkeitsforschung | Ethics of Sustainability Research, vol. 5

Bibliographic information
Extremwetter Konstellationen des Klimawandels in der Literatur der frühen Neuzeit Simon Meisch | Stefan Hofer [Hrsg.] Ethik in der Nachhaltigkeitsforschung Ethics of Sustainability Research l 5 Ethik in der Nachhaltigkeitsforschung Ethics of Sustainability Research herausgegeben von der Nachwuchsforschungsgruppe „Wissenschaftsethik der Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ vertreten durch Dr. Simon Meisch International Centre for Ethics in the Sciences and Humanities, University of Tübingen Band 5 BUT_Meisch_4380-3.indd 2 11.12.17 09:51 Konstellationen des Klimawandels in der Literatur der frühen Neuzeit Extremwetter Simon Meisch | Stefan Hofer [Hrsg.] BUT_Meisch_4380-3.indd 3 11.12.17 09:51 Gedruckt mit freundlicher Unterstützung des Zukunftskonzepts der Universität Tübingen (Deutsche Forschungsgemeinschaft, ZUK 63) und der Initiative Greening the University e.V., Tübingen. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. ISBN 978-3-8487-4380-3 (Print) ISBN 978-3-8452-8612-9 (ePDF) 1. Auflage 2018 © Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2018. Gedruckt in Deutschland. Alle Rechte, auch die des Nachdrucks von Auszügen, der fotomechanischen Wiedergabe und der Übersetzung, vorbehalten. Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier. BUT_Meisch_4380-3.indd 4 11.12.17 09:51 Vorwort Simon Meisch & Stefan Hofer Dieser Sammelband schließt das Forschungsprojekt ‚Klimawandel‘ in der frühen Neuzeit: Neue literatur- und kulturwissenschaftliche Zugänge zu Fragen nachhaltiger Entwicklung ab, das vom 1. Juni 2014 bis zum 31. Juli 2015 an der Universität Tübingen durchgeführt wurde. Die Projektergebnisse wurden in einem Abschlussworkshop zur Diskussion gestellt, der am 10. und 11. Juli 2015 unter dem Titel Extremwetter. Schrecken und Faszination des Außerordentlichen stattfand. Der vorliegende Band geht im Wesentlichen aus diesem Projektkontext hervor. Unser Dank gilt insbesondere den Autorinnen und Autoren, ohne deren Beiträge dieser interdisziplinäre Sammelband nicht möglich gewesen wäre. Dies trifft auch auf die finanzielle Unterstützung durch das Zukunftskonzept der Universität Tübingen (Deutsche Forschungsgemeinschaft, ZUK 63) zu. Der Dank geht hier an Dr. Andrea Schaub, Susanna Hübschmann und Remke Lohmann vom Zukunftskonzept und Prof. Dr. Thomas Potthast und Matthias Bornemann von der Plattform 4: Bildung – Gesellschaft – Normen – Ethische Reflexion, die uns über die gesamte Zeit als Ansprechpersonen hilfreich zur Verfügung standen. Der Band wurde zudem von der Initiative Greening the University e.V., Tübingen finanziell unterstützt. Auch hierfür bedanken wir uns. Schließlich gilt es, Marcus Rockoff für die organisatorische Durchführung des Abschlussworkshops, Aaron Simchen und Johannes Frieser für die redaktionelle Bearbeitung der Texte und Beate Bernstein und Sonja Schmitt vom Nomos Verlag für ihre Geduld und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zu danken. Tübingen, September 2017 5 Inhalt Extremwetter: Konstellationen des Klimawandels in der Literatur der frühen Neuzeit 9 Stefan Hofer & Simon Meisch Ein Tag von Wolken und Wetterdunkel: Gottesgegenwart in Joel 2,1-14 69 Ruth Scoralick Community at the End of the World: The Apocalyptic Ethics of Abiezer Coppe 81 Ingrid Hotz-Davies Dem Extremen Sinn und Sprache geben: Extremwetter in den geistlichen Liedern von Dach, Rist und Gerhardt 97 Simon Meisch The Dreadfulest and Most Universal Judgement: Natural Philosophy, Morals, and Politics in Daniel Defoe’s Writings on the Great Storm of 1703 123 Gero Bauer Barthold Heinrich Brockes’ Die auf ein starckes Ungewitter erfolgte Stille 139 Tanja van Hoorn Der Wanderer zwischen den Extremen. Zum poetischen Kultur- und Klimawandel bei Hölderlin 155 Elisabeth Jütten Jeremias Gotthelfs Die Wassernot im Emmental am 13. August 1837 als hybrides Extremwetternarrativ auf der Schwelle zwischen Kleiner Eiszeit und Anthropozän 169 Stefan Hofer 7 Vom Umweltbewusstsein zu Hyperobjekten. Eine kurze Geschichte des Ecocriticism 199 Tina-Karen Pusse Anhang: Die besprochenen Gedichte 217 Autorinnen und Autoren 257 Inhalt 8

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Abstract

The humanities and cultural studies are repeatedly invited to participate in research on global climate change. However, this interdisciplinary task rests on epistemological preconditions that need to be made transparent. Against this background, this edited volume asks what might constitute a genuine contribution to research on global climate change by the humanities and cultural studies. The volume approaches this question by dealing with early modern research literature that examines extreme weather events during the Little Ice Age. In the same way as humans do today, humans back then experienced climate change through extreme weather events, and they tried to provide intellectual access to these experiences. This edited volume deals with German and English-speaking authors who lived between 1600 and 1850 (A. Coppe, S. Dach, J. Rist, P. Gerhard, D. Defoe, B.H. Brockes, F. Hölderlin and J. Gotthelf). They dealt with climate-induced extremes in different ways and, in doing so, made information about them available to society.

With contributions by:

Dr. Gero Bauer, Dr. Stefan Hofer, Prof. Dr. Ingrid Hotz-Davies, Junior-Doz. Dr. Elisabeth Jütten, Dr. Simon Meisch, Dr. Tina-Karen Pusse, Prof. Dr. Ruth Scoralick, Prof. Dr. Tanja van Hoorn.

Zusammenfassung

Die Geistes- und Kulturwissenschaften werden wiederholt eingeladen, sich an der Beforschung des globalen Klimawandels zu beteiligen. Diese interdisziplinäre Aufgabe beruht jedoch auf Voraussetzungen, die transparent zu machen sind. Daher fragt dieser Sammelband, worin denn ein genuiner geistes- und kulturwissenschaftlicher Beitrag zur Debatte um den globalen Klimawandel besteht. Er nähert sich dieser Frage über die Beschäftigung mit frühneuzeitlicher Literatur, die sich im Kontext der Kleinen Eiszeit mit Extremwetter-Ereignissen auseinandersetzt. Heute wie damals erfuhren Menschen Klimawandel auch über extreme Wetterlagen, und sie versuchten, diese Erfahrung intellektuell zugänglich zu machen. Der Sammelband beschäftigt sich mit deutsch- und englischsprachigen Autoren aus dem Zeitraum von 1600 bis 1850, die in ganz unterschiedlicher Weise mit klimabedingten Extremen umgehen und diese derart gesellschaftlich verfügbar machen.

Mit Beiträgen von:

Dr. Gero Bauer, Dr. Stefan Hofer, Prof. Dr. Ingrid Hotz-Davies, Junior-Doz. Dr. Elisabeth Jütten, Dr. Simon Meisch, Dr. Tina-Karen Pusse, Prof. Dr. Ruth Scoralick, Prof. Dr. Tanja van Hoorn.