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Günter Ropohl

Allgemeine Systemtheorie, page 1 - 9

Einführung in transdisziplinäres Denken

1. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8360-3586-6, ISBN online: 978-3-8452-6915-3, https://doi.org/10.5771/9783845269153-1

Bibliographic information
Systemtheorie llgemeine Einführung in transdisziplinäres Denken A Günter Ropohl edition sigma Ropohl: Allgemeine Systemtheorie Günter Ropohl Allgemeine Systemtheorie Einführung in transdisziplinäres Denken Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. ISBN 978-3-8360-3586-6 © Copyright 2012 by edition sigma, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Mikroverfilmungen, Übersetzungen und die Einspeicherung in elektronische Systeme. Umschlagillustration: edition sigma. Druck: Rosch-Buch, Scheßlitz Printed in Germany Inhalt Vorwort 9 1 Ansichten des Systemdenkens 1.1 Grundgedanken 13 1.2 System: Wort und Begriffe 21 1.3 Historische Vorläufer 25 1.4 Moderne Quellen 29 1.5 Vielfalt der Ansätze 37 1.6 Kritische Diskussion 44 2 Grundzüge der Allgemeinen Systemtheorie 2.1 Systeme als Modelle 51 2.2 System und Umgebung 59 2.3 Funktion des Systems 62 2.4 Struktur des Systems 68 2.5 Hierarchie von Systemen 73 2.6 Allgemeine Definition und Grundgesetze 76 2.7 Systemtheorie und Dialektik 82 3 Spezielle Systemansätze 3.1 Klassifikation der Systeme 89 3.2 Graphentheorie 96 3.3 Diskrete Zustandssysteme und Automaten 100 3.4 Rückgekoppelte Systeme 103 6 Inhalt 3.5 Regelungstheorie 111 3.6 Informationstheorie 117 3.7 Spieltheorie 123 3.8 Morphologische Typentheorie 127 4 Soziologische Systemmodelle 4.1 Mögliche Systemansätze 133 4.2 Systemrhetorik 136 4.3 Systemmodell der Gesellschaft 145 4.4 Typische Probleme der Gesellschaftstheorie 156 5 Ökologische Systemmodelle 5.1 Ökologie als Systemwissenschaft 167 5.2 Ökosystem und Umgebung 168 5.3 Hierarchie der Ökosysteme 171 5.4 Funktionen des Ökosystems 173 5.5 Struktur von Ökosystemen 174 6 Transdisziplinäres Wissenschaftsprogramm 6.1 Verfassung der Wissenschaften 181 6.2 Formen der Interdisziplinarität 189 6.3 Transdisziplinarität als Paradigma 195 6.4 Exkurs über transdisziplinäre Anthropologie 203 6.5 Systemtheorie als Synthetische Philosophie 208 7 Zusammenfassung und Ausblick 215 Literatur 221 Glossar 231 Verzeichnis der Bilder und Tabellen 237 Personenregister 239 Sachregister 243 Kulturfortschritte Sollte nicht von dem Fortschritte der menschlichen Kultur eben Das gelten, was wir bei jeder Erfahrung zu bemerken Gelegenheit haben? Hier aber bemerkt man drei Momente: 1) Der Gegenstand steht ganz vor uns, aber verworren und ineinander flie- ßend. 2) Wir trennen einzelne Merkmale und unterscheiden. Unsre Erkenntniß ist deutlich, aber vereinzelt und bornirt. 3) Wir verbinden das Getrennte, und das Ganze steht abermals vor uns, aber jezt nicht mehr verworren, sondern von allen Seiten beleuchtet. In der ersten Periode waren die Griechen, in der zweiten stehen wir. Die dritte ist also noch zu hoffen. Friedrich Schiller 1793* —————————— * Randnotiz zu einem Manuskript von Wilhelm von Humboldt, in: Nachträge zu Schillers sämmtlichen Werken (hg. von E. Boas), Band 2, Stuttgart 1839, S. 420.

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Zusammenfassung

Der Philosoph Günter Ropohl verfolgt mit diesem Buch zwei Ziele. Zum ersten geht es ihm um eine übersichtlich dargestellte, didaktisch aufgebaute und leicht verständliche Einführung in die Allgemeine Systemtheorie. Er erläutert im Stil eines Lehrbuchs die Grundbegriffe, stellt die historische Entwicklung dar und diskutiert Anwendungsfelder, Probleme und oft vorgebrachte Einwände; er erörtert die Brücken, aber auch Grenzen zu speziellen Systemansätzen und setzt die Allgemeine Systemtheorie kritisch von einem gesellschaftstheoretischen Systemmodell à la Luhmann ab. Zum zweiten beabsichtigt Ropohl zu zeigen, dass eine von ideologischem Ballast befreite Systemtheorie imstande ist, jene Wissenssynthesen zu erzeugen, die für theoretisches Weltverständnis wie für praktische Weltgestaltung dringend erforderlich sind. Durch Differenzierung und Spezialisierung in den Wissenschaften ist ein Informationsüberfluss entstanden, der in immer schärferen Konflikt zu den Möglichkeiten individueller Wissensaneignung geraten ist. Es ist an der Zeit – so argumentiert der Autor –, eine Modelltheorie jenseits der Disziplinen zu entwickeln, die durch synthetisches Denken aus der gewaltigen Menge zersplitterten Wissens brauchbare Sinnstrukturen hervorbringt. – Zahlreiche Abbildungen, die die Zusammenhänge veranschaulichen, sowie ein Glossar mit den zentralen Begriffen der Systemtheorie und umfassende Schlagwort- und Namenregister prädestinieren dieses Buch für den Gebrauch in der Lehre und für das Selbststudium.