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Christoph Hermann, Roland Atzmüller (Ed.)

Die Dynamik des "österreichischen Modells"

Brüche und Kontinuitäten im Beschäftigungs- und Sozialsystem

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8360-6704-1, ISBN online: 978-3-8452-6796-8, https://doi.org/10.5771/9783845267968

Series: FORBA Forschung, vol. 4

Bibliographic information

Zusammenfassung

Dieses Buch befasst sich mit der Dynamik des österreichischen Beschäftigungs- und Sozialsystems und arbeitet die Brüche und Kontinuitäten seit den 1970er Jahren heraus. Es bietet nicht nur eine Analyse zentraler Aspekte des österreichischen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells, sondern zeigt auch, dass in diesem kleinen, konsensorientierten und wirtschaftlich erfolgreichen Land in den letzten drei Dekaden unter der Oberfläche zum Teil dramatische Veränderungen stattgefunden haben. Dazu zählen die weit reichende Privatisierung staatlicher Betriebe, die Internationalisierung und die verstärkte Hinwendung zur aktionärsorientierten Unternehmensführung; die Sparpolitik, die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und die Reform des Wohlfahrtsstaates. Auf der anderen Seite gibt es auch bemerkenswerte Kontinuitäten wie ein stabiles Kollektivvertragssystem, die Benachteiligung von Frauen und die großen Unterschiede zwischen den Branchen im Hinblick auf Löhne und Beschäftigungsbedingungen. Mit seinen Analysen verschiedener Facetten des »österreichischen Modells« liefert das Buch auch einen Beitrag zu einer kritischen Reflexion der Theorien zu Kapitalismus- und Wohlfahrtstaatsmodellen.

References

Zusammenfassung

Dieses Buch befasst sich mit der Dynamik des österreichischen Beschäftigungs- und Sozialsystems und arbeitet die Brüche und Kontinuitäten seit den 1970er Jahren heraus. Es bietet nicht nur eine Analyse zentraler Aspekte des österreichischen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells, sondern zeigt auch, dass in diesem kleinen, konsensorientierten und wirtschaftlich erfolgreichen Land in den letzten drei Dekaden unter der Oberfläche zum Teil dramatische Veränderungen stattgefunden haben. Dazu zählen die weit reichende Privatisierung staatlicher Betriebe, die Internationalisierung und die verstärkte Hinwendung zur aktionärsorientierten Unternehmensführung; die Sparpolitik, die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und die Reform des Wohlfahrtsstaates. Auf der anderen Seite gibt es auch bemerkenswerte Kontinuitäten wie ein stabiles Kollektivvertragssystem, die Benachteiligung von Frauen und die großen Unterschiede zwischen den Branchen im Hinblick auf Löhne und Beschäftigungsbedingungen. Mit seinen Analysen verschiedener Facetten des »österreichischen Modells« liefert das Buch auch einen Beitrag zu einer kritischen Reflexion der Theorien zu Kapitalismus- und Wohlfahrtstaatsmodellen.