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Anja Seibert-Fohr, Mark E. Villiger (Ed.)

Judgments of the European Court of Human Rights - Effects and Implementation

1. Edition 2014, ISBN print: 978-3-8487-1869-6, ISBN online: 978-3-8452-5934-5, https://doi.org/10.5771/9783845259345

Series: Studies of the Max Planck Institute Luxembourg for International, European and Regulatory Procedural Law, vol. 2

Bibliographic information

Abstract

This volume deals with the domestic effects of judgments of the European Court of Human Rights as a challenge to the various levels of legal orders in Europe. The starting point is the divergent impact of the ECtHR’s jurisdiction within the Convention States. The volume seeks new methods of orientation at the various legal levels, given the fact that the Strasbourg case law is increasingly important for most areas of society. Topical tendencies in the case law of the Court are highlighted and discussed against the background of the principle of subsidiarity. The book includes a detailed analysis of the scope, reach, consequences and implementation of the Court’s judgments and of the issue of concomitant damages. At the same time the volume deals with the role of domestic jurisdictions in implementing the ECtHR’s judgments. Distinguished Judges, legal academics and practitioners from various Council of Europe States are among the contributors to this volume, which succeeds in bringing divergent points of view into the discussion and in developing strategies for conflict resolution.

Zusammenfassung

Dieser von Anja Seibert-Fohr und Richter Mark E. Villiger konzipierte Band beschäftigt sich mit der innerstaatlichen Wirkung von Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte als Herausforderung des europäischen Mehrebenensystems. Ausgehend von aktuellen Divergenzen im Verhältnis zu den EMRK-Vertragstaaten wird nach Möglichkeiten der Neuorientierung in einer ebenenübergreifenden Ordnung gefragt, in der die Straßburger Rechtsprechung zunehmende Bedeutung für die verschiedensten Lebensbereiche entfaltet. Dabei werden aktuelle Tendenzen in der Rechtsprechung des EGMR aufgezeigt und vor dem Hintergrund des Subsidiaritätsprinzips erörtert. Eingehend werden die Geltungsweite und Rechtsfolgen von EGMR-Urteilen, Gegenstand und Umfang von Abhilfe- und Schadensersatzpflichten sowie die Funktion der nationalen Gerichtsbarkeit bei der Umsetzung der Urteile in den Blick genommen.

Durch die Beteiligung wesentlicher Akteure des europäischen Mehrebenenschutzes, darunter namhafte Richter, Vertreter der Rechtswissenschaftlern und Praktiker aus verschiedenen Europaratsstaaten, gelingt es, divergierende Gesichtspunkt in die Diskussion einzubeziehen und Strategien der dialektischen Konfliktlösung weiterzuentwickeln. Unter den Autoren finden sich auf Seiten der europäischen und nationalen Richterschaft der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Dean Spielmann, die Richterinnen Angelika Nußberger und Julia Laffranque sowie die Richter Linos-Alexander Sicilianos, Sabino Cassese, Jacek Chlebny, Péter Kovács, Lord Justice Laws und Andreas Paulus.

In englischer Sprache.

References

Abstract

This volume deals with the domestic effects of judgments of the European Court of Human Rights as a challenge to the various levels of legal orders in Europe. The starting point is the divergent impact of the ECtHR’s jurisdiction within the Convention States. The volume seeks new methods of orientation at the various legal levels, given the fact that the Strasbourg case law is increasingly important for most areas of society. Topical tendencies in the case law of the Court are highlighted and discussed against the background of the principle of subsidiarity. The book includes a detailed analysis of the scope, reach, consequences and implementation of the Court’s judgments and of the issue of concomitant damages. At the same time the volume deals with the role of domestic jurisdictions in implementing the ECtHR’s judgments. Distinguished Judges, legal academics and practitioners from various Council of Europe States are among the contributors to this volume, which succeeds in bringing divergent points of view into the discussion and in developing strategies for conflict resolution.

Zusammenfassung

Dieser von Anja Seibert-Fohr und Richter Mark E. Villiger konzipierte Band beschäftigt sich mit der innerstaatlichen Wirkung von Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte als Herausforderung des europäischen Mehrebenensystems. Ausgehend von aktuellen Divergenzen im Verhältnis zu den EMRK-Vertragstaaten wird nach Möglichkeiten der Neuorientierung in einer ebenenübergreifenden Ordnung gefragt, in der die Straßburger Rechtsprechung zunehmende Bedeutung für die verschiedensten Lebensbereiche entfaltet. Dabei werden aktuelle Tendenzen in der Rechtsprechung des EGMR aufgezeigt und vor dem Hintergrund des Subsidiaritätsprinzips erörtert. Eingehend werden die Geltungsweite und Rechtsfolgen von EGMR-Urteilen, Gegenstand und Umfang von Abhilfe- und Schadensersatzpflichten sowie die Funktion der nationalen Gerichtsbarkeit bei der Umsetzung der Urteile in den Blick genommen.

Durch die Beteiligung wesentlicher Akteure des europäischen Mehrebenenschutzes, darunter namhafte Richter, Vertreter der Rechtswissenschaftlern und Praktiker aus verschiedenen Europaratsstaaten, gelingt es, divergierende Gesichtspunkt in die Diskussion einzubeziehen und Strategien der dialektischen Konfliktlösung weiterzuentwickeln. Unter den Autoren finden sich auf Seiten der europäischen und nationalen Richterschaft der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Dean Spielmann, die Richterinnen Angelika Nußberger und Julia Laffranque sowie die Richter Linos-Alexander Sicilianos, Sabino Cassese, Jacek Chlebny, Péter Kovács, Lord Justice Laws und Andreas Paulus.

In englischer Sprache.