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Rasmus C. Beck, Rolf G. Heinze, Josef Schmid (Ed.)

Zukunft der Wirtschaftsförderung, page 1 - 16

1. Edition 2014, ISBN print: 978-3-8487-1039-3, ISBN online: 978-3-8452-5163-9, https://doi.org/10.5771/9783845251639_1

Series: Wirtschafts- und Sozialpolitik, vol. 14

Bibliographic information
Nomos Zukunft der Wirtschaftsförderung Beck | Heinze | Schmid [Hrsg.] Wirtschafts- und Sozialpolitik | 14 Die Reihe Wirtschafts- und Sozialpolitik wird herausgegeben von Prof. Dr. Rolf G. Heinze, Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr. Werner Sesselmeier, Universität Koblenz-Landau Prof. Dr. Josef Schmid, Universität Tübingen Band 14 BUT_Beck_1039-3.indd 2 23.06.14 11:09 2.Auflage Zukunft der Wirtschaftsförderung Nomos Rasmus C. Beck | Rolf G. Heinze | Josef Schmid [Hrsg.] BUT_Beck_1039-3.indd 3 23.06.14 11:09 Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. ISBN 978-3-8487-1039-3 (Print) ISBN 978-3-8452-5163-9 (ePDF) 1. Auflage 2014 © Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2014. Printed in Germany. Alle Rechte, auch die des Nachdrucks von Auszügen, der fotomechanischen Wiedergabe und der Übersetzung, vorbehalten. Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier. BUT_Beck_1039-3.indd 4 23.06.14 11:09 5 Inhaltsverzeichnis Vorwort und Einleitung Vorwort der Herausgeber 17 Rasmus C. Beck, Rolf G. Heinze und Josef Schmid 1 Die Zukunft der Wirtschaftsförderung. Perspektiven und Herausforderungen von regionalen Clusterpolitiken 23 Rasmus C. Beck, Rolf G. Heinze und Josef Schmid 2 Vom Projekt zur Institution. Zur Genese und Verstetigung der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft hannoverimpuls in der Region Hannover. 39 Michael Meilwes, Michael Klünder und Ralf Meyer 3 Ein Jahrzehnt Clusterpolitik und -forschung: Implikationen für eine moderne, clusterorientierte Wirtschaftsförderung 45 Christian Ketels Teil A Regionale Clusterpolitik: Vom wirtschaftspolitischen Königsweg zum Sorgenkind? 4 Erfolgsgeschichte oder Modeerscheinung? Clusterpolitik im Spannungsfeld von Theorie und Praxis 67 Martina Fromhold-Eisebith 5 Wirtschaftsförderung im Strukturwandel einer Region 89 Bodo Hombach 6 6 Koordination durch regionalisierte Innovationspolitik? 111 Daniel Buhr 7 Regionale Wirtschaftscluster zwischen dem deutschen Produktionsregime und der Governance von Wirtschaftssektoren: Stand der Forschung zu den ‚Varianten des Kapitalismus’ und einige Schlussfolgerungen für die Clusterpolitik 135 Helmut Voelzkow Teil B Eine Dekade Clusterpolitik in der Umsetzung: Übersicht und Fallbeispiele 8 Regionale Clusterpolitik in Deutschland: Bestandsaufnahme und interregionaler Vergleich 169 Matthias Kiese 9 Regionale Gründungsförderung: Gründungsbezogene Rahmenbedingungen und Gründungsaktivitäten am Beispiel der Region Hannover 195 Rolf Sternberg 10 Update einer Vision: Die Rolle der Wolfsburg AG und der Allianz für die Region GmbH in der Regionalentwicklung 229 Julius von Ingelheim, Oliver Syring, Thomas Krause und Manfred Günterberg 11 Wirtschaftsförderung für die Region Dresden – die Entwicklung hin zu einer clusterorientierten Kompetenzfeldstrategie 251 Michael Anz und Heike Lutoschka 12 Die Bildung von Gesundheitsregionen als Perspektive im Strukturwandel 277 Elke Dahlbeck und Josef Hilbert 7 13 Einfluss der betrieblichen Mitbestimmung auf die regionale Wirtschaftsförderung: Das Beispiel Opel in Bochum 301 Manfred Wannöffel 14 Wirtschaftsförderung durch Clusteransätze: Eine Bestandsaufnahme aus Sicht der ländlichen Räume 317 Jörg Lennardt und Markus Wessel 15 Zwischen Ohnmacht und Allzuständigkeit –Versuch einer Zustandsbestimmung kommunaler Wirtschaftsförderung im Spiegel von Theorie und Praxis 331 Stefan Röllinghoff Teil C Clusterpolitik der Zukunft: Akteure, Aufgaben, Chancen und Restriktionen 16 Struktur- und Clusterpolitik: Zukunftsaussichten der Wirtschaftsförderung in Deutschland 371 Olaf Arndt und Holger Bornemann 17 Regionale Fachkräftesicherung: Implikationen eines Paradigmenwechsels in der modernen Wirtschaftsförderung 397 Rasmus C. Beck 18 Spitzenforscher als Impulsgeber für die regionale Wirtschafts- und Clusterentwicklung? 415 Daniel Schiller 19 Produktentwicklung in multinationalen Unternehmen – Innovation durch Wirtschaftsförderung? 441 Martin Heidenreich 8 20 Facebook, Twitter & Co.: Die Rolle von Social Media in der Wirtschaftsförderung 467 Daniel Zwicker-Schwarm und Holger Floeting 21 FuE-Förderung zur Entwicklung ländlicher Räume: Empirische Bestandsaufnahmen und Entwicklungspotenziale 497 Dirk Fornahl und Florian Umlauf 22 Technologietransfer in regionalen Innovationssystemen: Akteure und Funktionsdefizite 519 Knut Koschatzky 23 Neue Finanzierungsinstrumente im Rahmen der europäischen Strukturförderung – regionale Korridore und Ausblicke 539 Christian Brömer und Michael Meilwes Teil D Quo Vadis Clusterpolitik? Ohne konzeptionelle Revitalisierungen keine langfristige Breitenwirkung 24 Regionale Wirtschaftsförderung als Schnittstellenmanagement im globalen Wirtschaftsumbruch 553 Rolf G. Heinze 25 Clusterpolitik im Rahmen des strukturpolitischen Mehrebenensystems: Pfadabhängigkeiten, Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die kommunale Wirtschaftsförderung 591 Dieter Rehfeld 26 Wirtschaftsförderung unter den Bedingungen knapper kommunaler Haushalte 613 Dietrich Fürst 9 27 Soziale Innovationen als Impulsgeber für moderne Wirtschaftsförderung 633 Dmitri Domanski 28 Die Gewerkschaften – (keine) Akteure in der Regional- und Strukturpolitik? 657 Klaus Dörre 29 Wirtschaftsförderung 3.0: Zur Strategie der Wirtschaftsförderung in der Innovationsökonomie 683 Arno Brandt 30 Kommunale Wirtschaftsförderung im kreativen Feld kommunaler Intelligenz 715 Arne Schneider Autorenverzeichnis 735 11 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Die Wertekette der Clusterförderung 69 Abbildung 2: Akteure des deutschen Innovationssystems 112 Abbildung 3: Unterschiedliche Steuerungsinstrumente 115 Abbildung 4: Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung (BAFE) im Zeitverlauf 120 Abbildung 5: Akteure nationaler Innovationspolitik in Deutschland 125 Abbildung 6: Cluster als lokalisiertes Wertschöpfungssystem 170 Abbildung 7: Regionale Organisationskapazität 186 Abbildung 8: Konventioneller und intelligenter Ansatz der Clusterförderung 189 Abbildung 9: Allgemeine und gründungsbezogene Rahmenbedingungen der Entstehung neuer Betriebe und neuer Unternehmen auf der nationalen Ebene 199 Abbildung 10: Determinanten von Gründungsaktivität und -erfolg 200 Abbildung 11: Alternative Gründungsquoten in Deutschland im Zeitvergleich 205 Abbildung 12: TEA-Quoten deutscher Raumordnungsregionen im Mittel der Jahre 1999-2011 206 Abbildung 13: Gründungsquoten in Hannover im Zeit- und Deutschlandvergleich 208 Abbildung 14: Gründungseinstellungen in Hannover im Mittel der Jahre 1999-2011 verglichen mit Niedersachsen und Deutschland 209 Abbildung 15: Gründungseinstellungen in Hannover im Zeit- und Deutschlandvergleich 211 Abbildung 16: Veränderung der Rahmenbedingungen in Hannover seit 2007 216 Abbildung 17: Ursachen für das Scheitern von Gründungen in Hannover 2012 217 Abbildung 18: Fokus der Gründungspolitik in Hannover und in Deutschland 2012 220 Abbildung 19: Verzögerte Wirkungen von Gründungsförderpolitik 223 Abbildung 20: Public-private-Partnership als Aktiengesellschaft 230 Abbildung 21: Die ursprünglichen Bausteine der Konzeption 231 Abbildung 22: Volkswagen Konzernstrategie 2018 238 Abbildung 23: Eine neue PPP – Allianz für die Region GmbH 239 Abbildung 24: Gemeinsames Engagement für die gesamte Region 240 12 Abbildung 25: Die regionalen Handlungsfelder 241 Abbildung 26: Vernetztes Arbeiten bündelt die Kräfte 248 Abbildung 27: Arbeitslosenentwicklung seit 2000 252 Abbildung 28: Standort des Chipproduzenten GLOBALFOUNDRIES Dresden 258 Abbildung 29: Firmen der Mikroelektronik im Silicon Saxony in Dresden 259 Abbildung 30: Die Technopole 263 Abbildung 31: Entwicklung der Bruttowertschöpfung (zu Herstellungspreisen) 1991-2008, Deutschland 279 Abbildung 32: Struktur der Gesundheitswirtschaft 280 Abbildung 33: Anzahl der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft, Deutschland 2011 281 Abbildung 34: Gesamtbedarf an Beschäftigten (Vollzeitäquivalente (VZÄ)) in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen (nach SGB XI) 283 Abbildung 35: Organisationsstruktur Kuratorium Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 286 Abbildung 36: Bedeutung von Kennzahlen in der Wirtschaftsförderung nimmt zu 319 Abbildung 37: Strategiekonzepte in der Wirtschaftsförderung 320 Abbildung 38: Jahresetat nach Einwohnerzahl der Gebietskörperschaft 321 Abbildung 39: Zahl der Mitarbeiter nach Größe der Gebietskörperschaft 322 Abbildung 40: Breites Aufgabenspektrum der Wirtschaftsförderung 322 Abbildung 41: Die Wertschöpfungskette Agrobusiness 327 Abbildung 42: Einsatz eines Kundenbeziehungsmanagement-Systems 328 Abbildung 43: Megatrend-Map 340 Abbildung 44: Auswahlhäufigkeit potenzieller Wohn- und Arbeitsplätze 404 Abbildung 45: Regionale Verteilung von Spitzenforschern in Deutschland 422 Abbildung 46: Durch Spitzenforscher induzierte Wissensflüsse 424 Abbildung 47: Nutzung von Social-Media-Anwendungen in der kommunalen Wirtschaftsförderung (Wirtschaftsförderungen mit Social- Media-Nutzung) 479 Abbildung 48: Beispiel einer Facebook-Seite 480 Abbildung 49: Bildschirmansicht Twitter-Kanal Rostock Business 482 Abbildung 50: Einsatzfelder der Social-Media-Anwendungen in der kommunalen Wirtschaftsförderung (Wirtschaftsförderungen mit eigenen Social-Media-Angeboten) 485 13 Abbildung 51: Einschätzungen zu Social-Media-Anwendungen in der kommunalen Wirtschaftsförderung (Wirtschaftsförderungen mit Social-Media-Nutzung) 490 Abbildung 52: Einschätzungen zu Social-Media-Anwendungen in der kommunalen Wirtschaftsförderung (alle Städte) 490 Abbildung 53: Förderentwicklung im Stadt-Land-Vergleich (Förderung pro Einwohner in Euro) 500 Abbildung 54: Entwicklung der Wachstumsrate im Stadt-Land-Vergleich 501 Abbildung 55: Bundesgebiet nach Regionstyp und Fördermittel pro Einwohner in Euro 502 Abbildung 56: Relative Fördermittelanteile der Akteure im städtischen und ländlichen Raum 506 Abbildung 57: Fördermittel nach Akteuren in städtischen Regionen und in ländlichen Regionen 507 Abbildung 58: Heuristisches Modell eines Innovationssystems 524 Abbildung 59: Entwicklung der FuE-Aufwendungen der deutschen Wirtschaft 526 Abbildung 60: Taxonomie wissenschaftlich-industrieller Kooperationen 534 Abbildung 61: Strategisches Management der Kommune 723 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland, aufgeschlüsselt nach Ländern und Sektoren (in Mio. Euro) 119 Tabelle 2: Fallstudien regionaler Clusterpolitik im Überblick 176 Tabelle 3: Clusterportfolios der untersuchten Fallbeispiele 180 Tabelle 4: Methoden der Clusteridentifizierung und ihre Anwendung in den Clusterpolitiken der untersuchten Regionen 183 Tabelle 5: Bewertung der Ausprägung gründungsbezogener Rahmenbedingungen in Hannover und in Deutschland für das Gründungsgeschehen 2012 213 Tabelle 6: Bewertung der Wichtigkeit gründungsbezogener Rahmenbedingungen in Hannover und in Deutschland für das Gründungsgeschehen 2012 214 14 Tabelle 7: Statements zur Bewertung der Gründungspolitik in Hannover und in Deutschland 2012 219 Tabelle 8: Wettbewerbsverfahren in den deutschen RWB-Programmen 377 Tabelle 9: Wanderungsbilanz von Spitzenforschern in ausgewählten Ländern und Regionen 420 Tabelle 10: Räumliche Muster der Wissensflüsse von etablierten Spitzenforschern (meistzitierte Forscher und Leiter von Exzellenzclustern) 424 Tabelle 11: Räumliche Muster der Wissensflüsse von jungen Spitzenforschern (Leiter von Emmy Noether-Nachwuchsgruppen) 424 Tabelle 12: Dauer des Aufenthalts im Ausland und räumliche Reichweite der Wissensflüsse, n = 25 (ohne Leiter von Emmy Noether-Nachwuchsgruppen, Mehrfachnennungen möglich) 427 Tabelle 13: Die Organisation von Entwicklungsprozessen in drei multinationalen Unternehmen 450 Tabelle 14: Nutzung von Social-Media-Anwendungen in kommunalen Wirtschaftsförderungen (Städte über 50.000 Einwohner) (n = 132 Städte) 477 Tabelle 15: Social-Media-Anwendungen: Verbreitung und Einsatzfelder 484 Tabelle 16: Fördermittel im Stand-Land-Vergleich nach Regionstyp (Fördermittel je Einwohner in Euro) 503 Tabelle 17: Städtische und ländliche Regionen mit höchsten Fördermitteln 504 Tabelle 18: 15 Akteure mit hohen Fördermitteln nach Akteurstypen im ländlichen Raum 508 Tabelle 19: Bedeutung der Fachhochschulen im ländlichen Raum (Auswahl der fördermittelstärksten Fachhochschulen) 510 Tabelle 20: Fokussierung der Aktivitäten in technologischen Feldern (Stadt-Land) 512 Tabelle 21: Technologische Stärken (Stadt-Land) 513 Tabelle 22: Übersicht – Der Clusteransatz in der europäischen Mehrebenenpolitik (Stand: Frühjahr 2013) 594 Vorwort und Einleitung

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Zusammenfassung

Der Band beschäftigt sich mit den Leistungen und Schwächen von Clusterpolitik und der Zukunft der Wirtschaftsförderung. Heute wissen wir, dass Clusterpolitik als Instrument moderner Wirtschaftsförderung sich immer nur dann bewährt, wenn die in der komplexen Theorie angelegten verschiedenen Koordinationsmodi auch in der Realität greifen können. Dazu muss das Umfeld in die Förderung integriert werden, weil nur so der Aufbau regionaler Innovationssysteme gelingt. Dabei gerät vor allem die Beschäftigung in wissensintensiven, zukunftsfähigen Wachstumssektoren in das Visier der Wirtschaftsförderung. Der Standortvergleich herausragender Wirtschaftsregionen hebt durchgängig die Existenz solcher Kooperationsstrukturen und Wissenskollaborationen hervor.

Daher wird in diesem Band neben wissenschaftlichen auch praxisrelevanten Fragen nachgegangen:

Welche Arten von Clusterpolitik haben sich herausgebildet, und was wissen wir über ihren Einfluss auf regionale Wirtschaftsentwicklung?

Welche Erkenntnisgewinne hat die Clusterforschung der letzten Jahre für die wirtschaftspolitische Praxis geliefert? Was sind Good Practice Beispiele?

Ist die „Clusterei“ immer noch ein wirtschaftspolitischer Königsweg oder mittlerweile eher ein Sorgenkind?

Was ergibt sich für ein zukunftsorientiertes Modell zur Zukunft der Wirtschaftsförderung angesichts neuer Herausforderungen wie beispielsweise Demografischem Wandel, Energiewende oder zukunftsfähiger Mobilitätskonzepte?