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AutorInnenverzeichnis in:

Wolfgang Däubler, Reingard Zimmer (Ed.)

Arbeitsvölkerrecht, page 395 - 399

Festschrift für Klaus Lörcher

1. Edition 2013, ISBN print: 978-3-8487-0674-7, ISBN online: 978-3-8452-4921-6, https://doi.org/10.5771/9783845249216-395

Bibliographic information
AutorInnenverzeichnis Antonio Baylos Grau, Dr. (Spanien), Professor für Arbeitsrecht an der Universität Castilla la Mancha und Direktor des dortigen 2003 gegründeten Forschungszentrums. Er ist zudem Direktor des Europäischen und Lateinamerikanischen Zentrums für sozialen Dialog sowie der Zeitschrift „Derecho Social“ (Soziales Recht) und häufiger Kooperationspartner der Gewerkschaftsstiftung 1. Mai von CCOO. Manfred Bobke-von Camen, Dr., Rechtsanwalt in der Kanzlei Schwegler in Köln. Andreas Bodemer, Dr., Politikwissenschaftler im Büro für Arbeitnehmerfragen der IAO, er koordiniert das Global Union Research Network (GURN) und arbeitete in der Vergangenheit u.a. zu prekärer Beschäftigung und internationalen Arbeitsstandards. Gisbert Brinkmann, Dr., MPA (Harvard), “visiting research fellow” im Centrum voor Migratierecht der Radboud Universiteit Nijmegen/Niederlande,von 1979 bis 2011 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (zuständig für die ILO und das Recht der Europäischen Union). Von 1975 bis 1979 Dozent an der Universität Edinburgh/Schottland. Niklas Bruun, Dr., Professor für Privatrecht an der Universität Helsinki, zudem Mitglied des universitären Exzellenzzentrums in der Stiftung für Europäisches Recht und Politik. An der Universität Stockholm übt er zudem die Position des Direktors des Forschungsprogramms “Regulating Markets and Labour” (ReMarkLab) aus. Bruun ist ausgewiesener Experte im Recht der EU, ILO und UN, aktuell Mitglied im Ausschuss für Vereinigungsfreiheit der ILO und im CEDAW-Kommittee der UN. Jan Buelens, Dr., Professor für Arbeitsrecht an der Universität Antwerpen und Mitglied der Recherchegruppe zu sozialem Wettbewerb und Recht (www.ua.ac.be/ janbuelens). Er promovierte zu „collective consultation in (sub) contracting relations”, seit 2002 zugelassener Anwalt in Antwerpen und zudem Mitglied im Progress Lawyers’ Network office (www.progresslaw.net). Buelens arbeitet überwiegend zu kollektivem Arbeitsrecht. Rudolf Buschmann, langjähriger Leiter der DGB-Bundesrechtsstelle in Kassel, der DGB-Verbindungsstelle beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt und der Redaktion Arbeit und Recht; seit 2011 Zentrum für Revision und Europäisches Recht, Kassel, Lehrbeauftragter für (Europäisches) Arbeitsrecht an der Universität Kassel. Ninon Colneric, Dr., war als Richterin am Arbeitsgericht Oldenburg tätig und habilitierte an der Universität Bremen, 1989 wurde sie Präsidentin des LAG Schleswig-Holstein. Von 2000 bis 2006 war Colneric Richterin am EuGH, danach wurde sie Kodekanin der China-EU School of Law at the China University of Political Science and Law, einem Kooperationsprojekt zwischen der Volksrepublik China und der Europäischen Union. Colneric ist Honorarprofessorin an der Universität Bremen. Stefan Clauwaert, seit Oktober 1995 ETUI Senior Research Officer, von 1996-2007 war er NETLEX Koordinator des Europäischen Gewerkschaftsbundes (ETUC). Er vertritt den ETUC seit 2000 im Governmental Committee der ESC des Europarats und ist akademischer Berater der Fakultät für Sozialrecht der Universität Ghent (Belgien). Wolfgang Däubler, Dr., Professor für deutsches und europäisches Arbeitsrecht, bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Universität Bremen, Gastprofessuren in Bordeaux, Antwerpen, Paris X, Trento, Tongji Universität Shanghai sowie an der China-EU School of Law in Peking. Beratung von Betriebsräten, Gewerkschaften und Stiftungen sowie von gesetzgebenden Instanzen in Lateinamerika, Vietnam, Volksrepublik China und der Mongolei. Simon Deakin, Dr., Professor für Rechtswissenschaft an der Universität Cambridge, spezialisiert auf Arbeitsrecht, Privatrecht und ökonomische Analyse des Rechts. Seit 2009 Mitglied der transnationalen ExpertInnengruppe des gewerkschaftlichen Forschungsinstituts ETUI. Olaf Deinert, Dr., Professor für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Göttingen, ehrenamtlicher Richter am BAG und Mitherausgeber der Zeitschrift „Soziales Recht“. Filip Dorssemont, Dr., Professor für Arbeitsrecht an der Université catholique de Louvain (Zentrum für interdisziplinäres Recht, Unternehmen und Gesellschaft). Er promovierte zum Rechtsstatus von Gewerkschaften und hat zudem einen Master in Philosophie. Bevor er durch ein Ulysses-Stipendium (FNRS) nach Belgien zurückkehrte, war er Dozent an der Universität Utrecht (2002-2008); Gastprofessuren in Strasbourg, Cassino und Mailand. Franz Christian Ebert, LLM, seit Juni 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut der Internationalen Arbeitsorganisation in Genf sowie als Gastmitarbeiter am Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte in Costa Rica tätig. Forschungsinteressen: Beziehungen zwischen dem internationalen Arbeits- und Wirtschafts- 396 AutorInnenverzeichnis recht, dem internationalen Menschenrechtsschutz und dem Recht der Europäischen Union. Eberhard Eichenhofer, Dr., Dr. h.c (Universität Göteborg), Professor für Sozialrecht und Bürgerliches Recht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Bücher und Kommentierungen zum Sozialrecht, Arbeits- und Bürgerlichen Recht; jüngste Publikationen zum Recht des aktivierenden Wohlfahrtsstaates und zu den sozialen Menschenrechten im Völker-, europäischen und deutschen Recht, Tübingen, 2012. Stein Evju, Professor für Arbeitsrecht an der Universität Oslo und Honorarprofessor an der Universität Aarhus in Dänemark. Von 1984−2000 Präsident des höchsten norwegischen Arbeitsgerichts,1999-2003 “Ad-hoc Richter” für Norwegen beim EGMR. Von 1996−2008 verschiedene Funktionen im Europäischen Ausschuss für Soziale Rechte (Aufsichtsgremium zur Umsetzung der ESC), u.a. als Präsident. Keith Ewing, Dr., seit 1989 Professor für öffentliches Recht am King's College der Universität London. Präsident des Instituts für Arbeitsrechte und Vizepräsident des Internationalen Zentrums für Gewerkschaftsrechte sowie Vizepräsident der kürzlich gestarteten gewerkschaftlichen Kampagne für Gewerkschaftsfreiheit. Ewing kooperiert eng mit Gewerkschaften in Großbritannien und anderswo. Johannes Heuschmid, Dr., stellvertretender Leiter des Hugo Sinzheimer Institutes für Arbeitsrecht, Frankfurt am Main. Frank Hoffer, Dr., Wirtschaftswissenschaftler im Bureau für Arbeitnehmerfragen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Arbeitsschwerpunkte: Soziale Sicherung und Lohnpolitik. Antoine T.J.M. Jacobs, Dr., em. Professor für Arbeitsrecht, Recht der sozialen Sicherung und Sozialpolitik der Universität Tilburg in den Niederlanden, lehrt zudem an der staatlichen Universität von Mailand. Gastprofessuren in Montpellier (1993), Bari (1995), Nantes (1996) und Leuven (1998), Mitglied der transnationalen ExpertInnengruppe des gewerkschaftlichen Forschungsinstituts ETUI. Teun Jaspers, Dr., em. Professor für Arbeitsrecht an der Universität Utrecht, vormals Mitglied im Europäischen Ausschuss für Soziale Rechte (Aufsichtsgremium zur Umsetzung der ESC), stellvertretender Richter am Gerichtshof ‘s Hertogenbosch. Publikationen im nationalen und europäischen Arbeitsrecht. Michael Kittner, Dr., em. Professor für Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Kassel, langjähriger Justiziar der IG Metall und Geschäftsführer der Otto-Brenner-Stiftung. AutorInnenverzeichnis 397 Thomas Klebe, Dr., Justiziar der IG-Metall und Leiter des Hugo Sinzheimer Institutes für Arbeitsrecht, Frankfurt am Main, sowie ehrenamtlicher Richter am Bundesarbeitsgericht. Csilla Kollonay-Lehoczky, Dr., Professorin für Arbeitsrecht an der Eötvös Loránd Universität und an der Central European University in Budapest. Gastprofessuren: Stanford Law School, Universität von Illionois, Chicago und Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt/Main. Bis Ende 2012 Mitglied im Europäischen Ausschuss für Soziale Rechte (ESCR). Marita Körner, Dr., Professorin für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Hamburg und spezialisiert auf internationales und europäisches Arbeits- und Datenschutzrecht. Wolfhard Kohte, Dr. Nach Studium und weiterer Tätigkeit in Bochum sowie Lehrtätigkeiten u.a. in Düsseldorf und Berlin, von 1992 bis 2012 Professor für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Arbeits-, Unternehmens- und Sozialrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Mitherausgeber des Online-Forums www.reha-recht.de. Katja Nebe, Dr., Professorin für Zivilrecht mit Schwerpunkt deutsches, europäisches und internationales Arbeitsrecht an der Universität Bremen. Neben dem Arbeitsrecht widmet sie sich zudem zahlreichen sozialrechtlichen Fragestellungen. Lenia Samuel war Staatssekretärin des Arbeits- und Sozialministeriums in Zypern, nach dem Beitritt Zyperns zur EU 2004 wurde sie stellvertretende Generaldirektorin der Europäischen Kommission (DG-Beschäftigung, Soziales und Integration), zuständig für den Europäischen Sozialfonds. Vorsitzende des Regierungsausschusses zur ESC sowie des Ad-Hoc-Ausschusses, der mit der Verbesserung der Effektivität der ESC befasst war. Während dieser Zeit erarbeitete der Ausschuss das Zusatzprotokoll über Kollektivbeschwerden sowie die Revision der ESC. Autorin von “Fundamental social rights: case law of the European Social Charter”, herausgegeben vom Europarat. Monika Schlachter, Dr., Professorin für Internationales und Europäisches Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht an der Universität Trier, Direktorin des Instituts für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der EU (IAAEU) in Trier sowie Mitglied des European Committee of Social Rights des Europarats. Sie ist Mitautorin des „Erfurter Kommentars“ zum Arbeitsrecht, des Laux/Schlachter zum TzBfG, des Schlachter/Ohler zur Europäischen Dienstleistungsrichtlinie und Verfasserin zahlreicher Beiträge zum Europäischen und deutschen Arbeitsrecht. Isabelle Schömann, Senior Researcher am ETUI (Forschungsinstitut des Europäischen Gewerkschaftsbundes) und seit 2002 NETLEX-Koordinatorin des Euro- 398 AutorInnenverzeichnis päischen Gewerkschaftsbundes (ETUC). Sie koordiniert zudem das transnationale gewerkschaftliche Fachnetzwerk von ETUI. Christoph Schumacher, Dr., baute nach Studium und Promotion ein Beratungszentrum für griechische Remigranten der Orthodoxen Kirche in Thessaloniki auf. Im Anschluss Tätigkeit bei der Deutschen Rentenversicherung, Verbindungsstelle Griechenland. Von 1990 – 2012 verschiedene Aufgaben im BMAS, zuletzt für den Bereich der EU und Fragen der internationalen sozialen Sicherheit. Von 2010 – 2012 im Regionalbüro der ILO für Afrika (Migration und soziale Sicherheit in Afrika), derzeit unterstützt er den Beauftragten der Bundesregierung für die deutsch-griechische Versammlung. Achim Seifert, Dr., Professor für Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Arbeitsrecht und Rechtsvergleichung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Manfred Weiss, Dr., Dr. h.c. mult., em. Professor für Arbeits- und Zivilrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ehemaliger Präsident der International Industrial Relations Association (IIRA, jetzt ILERA) sowie ehemaliger Vizepräsident des Deutschen Juristentags. Reingard Zimmer, Dr., Vertretungsprofessorin für Arbeitsrecht an der Universität Hamburg, zuvor Leitung des Forschungsreferats Arbeits- und Sozialrecht am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. Zimmer promovierte zu sozialen Mindeststandards und ihren Durchsetzungsmechanismen. Arbeitsgebiete: Deutsches, Europäisches und Internationales Arbeitsrecht, industrielle Beziehungen. AutorInnenverzeichnis 399

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Zusammenfassung

Die wachsende Bedeutung des internationalen Arbeitsrechts schlägt sich in vielen Bereichen nieder: Tarifautonomie und Streikrecht werden durch die Rechtsprechung des EGMR mitbestimmt, die ILO-Übereinkommen stellen einen Mindeststandard dar, der auch in einer Wirtschaftskrise nicht unterschritten werden darf. Nicht jeder nationale Gesetzgeber und nicht jedes Gericht hat dies aber bisher erkannt. Von daher ergeben sich viele Kontroversen, in Deutschland u. a. bei der Kündigung kirchlicher Mitarbeiter und bei der überlangen Dauer gerichtlicher Verfahren deutlich werden.

Die insgesamt 35 Autoren sind in der Wissenschaft, aber auch in internationalen Organisationen, in Ministerien und als Richter tätig. Der Band verbindet Theorie und Praxis; als Leser bekommt man nicht nur Stoff zum Nachdenken, sondern nicht selten auch ganz konkrete Handlungsanleitungen. Bislang gibt es kein vergleichbares Buch in der rechtswissenschaftlichen Literatur.