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Denise Kühn

"Steinwürfe" auf den Straßenverkehr

Eine strafrechtlich-kriminologische Untersuchung

1. Edition 2012, ISBN print: 978-3-8329-7628-6, ISBN online: 978-3-8452-4182-1, https://doi.org/10.5771/9783845241821

Series: Kölner Schriften zur Kriminologie und Kriminalpolitik, vol. 16

Bibliographic information

Zusammenfassung

Eingriffe in den Straßenverkehr, wie der Oldenburger „Holzklotz-Fall“, bei dem 2008 eine junge Frau getötet wurde, führen in der Bevölkerung zu großer Verunsicherung und großer medialer Aufmerksamkeit. In diesem Zusammenhang stellen sich immer wieder Fragen. Wie hoch sind die Fallzahlen? Wer sind die Täter und was sind ihre Motive? Wie gehen Polizei und Justiz damit um? Gibt es Präventionsmöglichkeiten? Rechtfertigen die Fallzahlen die mediale Aufmerksamkeit?

Die Autorin nähert sich dem Phänomen der „Steinwürfe“ auf den Straßenverkehr aus strafrechtlicher sowie kriminologischer Sicht und bezieht zu den aufgeworfenen Problemen Stellung. Sie wertet bundesweit gesammelte Fälle ab 1992 mittels einer Strafaktenanalyse aus und ergänzt die Daten mit denen aus einer Umfrage bei Polizeipressestellen und Polizeidirektionen zur Häufigkeit, dem Umgang mit Medien und entsprechenden Nachahmungstaten.

References

Zusammenfassung

Eingriffe in den Straßenverkehr, wie der Oldenburger „Holzklotz-Fall“, bei dem 2008 eine junge Frau getötet wurde, führen in der Bevölkerung zu großer Verunsicherung und großer medialer Aufmerksamkeit. In diesem Zusammenhang stellen sich immer wieder Fragen. Wie hoch sind die Fallzahlen? Wer sind die Täter und was sind ihre Motive? Wie gehen Polizei und Justiz damit um? Gibt es Präventionsmöglichkeiten? Rechtfertigen die Fallzahlen die mediale Aufmerksamkeit?

Die Autorin nähert sich dem Phänomen der „Steinwürfe“ auf den Straßenverkehr aus strafrechtlicher sowie kriminologischer Sicht und bezieht zu den aufgeworfenen Problemen Stellung. Sie wertet bundesweit gesammelte Fälle ab 1992 mittels einer Strafaktenanalyse aus und ergänzt die Daten mit denen aus einer Umfrage bei Polizeipressestellen und Polizeidirektionen zur Häufigkeit, dem Umgang mit Medien und entsprechenden Nachahmungstaten.