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Gaby Umbach

Intent and Reality of the European Employment Strategy

Europeanisation of National Employment Policies and Policy-Making?

1. Edition 2009, ISBN print: 978-3-8329-4128-4, ISBN online: 978-3-8452-1247-0, https://doi.org/10.5771/9783845212470

Series: Studies on the European Union, vol. 1

Bibliographic information

Zusammenfassung

Mit ihren spezifischen Merkmalen als neues Politikinstrument – wie etwa ihrem rechtlich nicht bindenden Charakter, dem Ziel des gegenseitigen Politiklernens durch Austausch bester Praktiken oder gemeinsamen Evaluierungsprozessen – stellt die Europäische Beschäftigungsstrategie (EBS) und die mit ihr Anwendung findende Offene Methode der Koordinierung (OMK) beschäftigungspolitische Akteure in der EU vor die neuen Herausforderungen von Politik-Koordinierung, die die Politikgestaltung im europäischen Mehrebenensystem neu prägen.

Das vorliegende Buch beschäftigt sich intensiv mit diesen unterschiedlichen Facetten der EBS und ihrer Wirkung. Es geht dabei über bisherige Einzelstudien zur EBS hinaus und befasst sich nicht nur mit deren Entstehung, Entwicklung und Merkmalen. Es kontrastiert vielmehr den eigenen Anspruch der EBS mit ihrer politischen Realität und untersucht theoretisch hoch reflektiert deren Einfluss auf Politik-Koordinierungsstrukturen, Beschäftigungspolitiken und zugrunde liegenden Ideen sowie deren Zusammenspiel mit anderen wirtschaftspolitischen Bereichen. Neben der EU-Ebene dienen Großbritannien und Deutschland als Fallbeispiele für mitgliedstaatliche Anpassungsprozesse. Das Buch verankert seine Wirkungsanalyse sehr fundiert in der wissenschaftstheoretischen Debatte um Europäisierung und Politikkonvergenz, um deren Anwendbarkeit im Falle der EBS kritisch zu analysieren. Es komplettiert damit Europäisierungsstudien zu regulativer Politik durch die Analyse des Einflusses weicher Politik-Koordinierung im europäischen Mehrebenensystem.

References

Zusammenfassung

Mit ihren spezifischen Merkmalen als neues Politikinstrument – wie etwa ihrem rechtlich nicht bindenden Charakter, dem Ziel des gegenseitigen Politiklernens durch Austausch bester Praktiken oder gemeinsamen Evaluierungsprozessen – stellt die Europäische Beschäftigungsstrategie (EBS) und die mit ihr Anwendung findende Offene Methode der Koordinierung (OMK) beschäftigungspolitische Akteure in der EU vor die neuen Herausforderungen von Politik-Koordinierung, die die Politikgestaltung im europäischen Mehrebenensystem neu prägen.

Das vorliegende Buch beschäftigt sich intensiv mit diesen unterschiedlichen Facetten der EBS und ihrer Wirkung. Es geht dabei über bisherige Einzelstudien zur EBS hinaus und befasst sich nicht nur mit deren Entstehung, Entwicklung und Merkmalen. Es kontrastiert vielmehr den eigenen Anspruch der EBS mit ihrer politischen Realität und untersucht theoretisch hoch reflektiert deren Einfluss auf Politik-Koordinierungsstrukturen, Beschäftigungspolitiken und zugrunde liegenden Ideen sowie deren Zusammenspiel mit anderen wirtschaftspolitischen Bereichen. Neben der EU-Ebene dienen Großbritannien und Deutschland als Fallbeispiele für mitgliedstaatliche Anpassungsprozesse. Das Buch verankert seine Wirkungsanalyse sehr fundiert in der wissenschaftstheoretischen Debatte um Europäisierung und Politikkonvergenz, um deren Anwendbarkeit im Falle der EBS kritisch zu analysieren. Es komplettiert damit Europäisierungsstudien zu regulativer Politik durch die Analyse des Einflusses weicher Politik-Koordinierung im europäischen Mehrebenensystem.