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Autorinnen und Autoren in:

Bernd Maelicke, Christopher Wein (Ed.)

Resozialisierung und Systemischer Wandel, page 377 - 380

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8487-6719-9, ISBN online: 978-3-7489-0841-8, https://doi.org/10.5771/9783748908418-377

Bibliographic information
Autorinnen und Autoren Alois Birklbauer, Prof. Dr. jur., lehrt Strafrecht an der Johannes Kepler Universität Linz (Österreich). Er ist Mitglied des Netzwerks Kriminalpolitik sowie des Kuratoriums NeuSTART (Bewährungshilfe). Seine Publikationen umfassen das gesamte Strafrecht, insbesondere auch die Kriminalpolitik. Lisa Sabine Buhr, M.A. Sozialpädagogin und Kriminologin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel im Bereich Kriminologie mit den Arbeitsschwerpunkten Restorative Justice und Soziale Arbeit mit straffällig gewordenen Menschen. Viktoria Bunge, Dr. iur, seit Januar 2011 Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Kiel. Von Juli 2015 bis September 2019 abgeordnet an das Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein (Abteilung für Strafvollzug, ambulante soziale Dienste der Justiz, freie Straffälligenhilfe). Ab April 2020 abgeordnet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bundesverfassungsgericht, Dezernat BVRin Prof. Dr. König M.C.L. Claudia Christen-Schneider, Kriminologin MSc und spezialisiert auf Restaurative Justiz (SFU Canada). Sie ist Gründerin und Präsidentin des Swiss RJ Forum und engagiert sich für die Bekanntmachung, Entwicklung und Umsetzung der Restaurativen Justiz in der Schweiz. Ebenso ist sie aktiv im "Values and Standards Committee" und dem "Editorial Committee" des European Forum for Restorative Justice. Martin Erismann, M. Sc. Social Work, Dipl. Forensic Science, seit 2004 Geschäftsleiter team72 (Freie Straffälligenhilfe) in Zürich/Schweiz, seit 2015 Projektverantwortlicher Schnittstellenentwicklung und Initiator/Veranstalter der sog. resoz-Tagungen, von 1999 bis 2004 Projektmitarbeiter im Modellversuch «Zürcher Lernprogramme» des Schweiz. Bundesamt für Justiz. 377 Wolfgang Gratz, Prof., Dr. jur., Mag.rer.soc.oec, Lehrtätigkeit an der Universität Wien und an Fachhochschulen (vor allem: Organisationssoziologie und Management). Er ist Mitglied des Netzwerks Kriminalpolitik sowie des Aufsichtsrats von NeuSTART (Bewährungshilfe). Seine Publikationen befassen sich mit Fragen der Organisation des Öffentlichen und auch mit Kriminalpolitik. Wolfgang Gottschalk, Verwaltungsjurist und Trainer für Sozialmanagement war als Referent des schl.-holst. Justizministeriums für die fachliche Entwicklung und Leitung aller beschriebenen Projekte verantwortlich und ist ehrenamtlich bis heute in Archangelsk beratend tätig. Ute Ingrid Haas, Prof. Dr. jur., lehrt Kriminologie & Viktimologie an der Ostfalia Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel, promovierte zum Täter- Opfer-Ausgleich im allgemeinen Strafrecht und ist maßgeblich am Aufbau und Umsetzung des Masterstudienganges "Präventive Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kriminologie & Kriminalprävention" beteiligt. Ihre Schwerpunkte der Kriminologie, Viktimologie und Restorative Justice sind in einem weiten Theorie-Praxis-Transfer verankert. Michael Haas, Dr. phil., Germanist und Politologe; Autor und PR-Berater; von 04/2007 bis 08/2016 Leiter des Zentralbereichs Kommunikation und Pressesprecher der Neustart gemeinnützige GmbH (Bewährungshilfe, Gerichtshilfe, Täter-Opfer-Ausgleich); langjährige Tätigkeit als Journalist, Pressesprecher und PR-Berater im Non-Profit-Bereich, in Wirtschaft und Politik. Otmar Hagemann, Prof. Dr. phil. (Soziologe), lehrt an der Fachhochschule Kiel. Schwerpunkte sind Opfer- und Straffälligenhilfe, Mediation, Soziologie abweichenden Verhaltens. Die Promotion befasste sich mit Copingprozessen der Opfer von Eigentums- und Gewaltdelikten. Mitglied diverser wissenschaftlicher Vereinigungen sowie der Steuerungsgruppe Restorative Justice beim schleswig-holsteinischen Justizministerium. Lena Hügel, M.A. Sozialpädagogin und Kriminologin, Sachbearbeiterin Rechts-/Linksextremismus bei der Polizeidirektion Hannover mit dem Arbeitsschwerpunkt der Analyse rechts- und linksextremistischer Phänomenbereiche. Autorinnen und Autoren 378 Bernward Jopen, Dr. rer. oec.; Dipl.-Ing.; Serienunternehmer (Telekommunikation, Maschinenwesen, 1980–1998); Lehrbeauftragter mit den Aufgaben eines Professors (Hochschule Mittweida, 2000–2001); Lehrbeauftragter, Mit-Gründer und Co-Geschäftsführer UnternehmerTUM | Zentrum für Innovation & Gründung (Technische Universität München, 2002– 2009); Gründer Steinbeis-Transfer-Institut | Innovation & Business Creation (Steinbeis-Hochschule Berlin, 2012–2018); Mitgründer und Co-Geschäftsführer Leonhard | Unternehmertum für Gefangene (seit 2010); Mitgründer Entrepreneurship Center for Youths Integrated Development – CYID zur Beseitigung von Fluchtursachen, Badagry / Nigeria (seit 2016) Jürgen Kaiser, MBA, Diplomierter Sozialarbeiter, Leiter des Zentralbereichs Sozialarbeit bei NEUSTART — Bewährungshilfe, Konfliktregelung, Soziale Arbeit. Ralf Kammerer, Dipl. Sozialarbeiter, Dipl. Forensische Wissenschaften, Bewährungs- und Gerichtshelfer bei Bewährungs- und Gerichtshilfe Baden- Württemberg, 2015 bis 2018 Abordnung an den dortigen Zentralbereich Sozialarbeit. Hier u.a. Mitglied der Entwicklergruppen Ressourcen- und Risikeninventar, RRI und Handbuch zur Betreuung von Sexualstraftätern sowie Weiterentwicklung der vernetzten Entlassungsvorbereitung. Bernd Maelicke, Ass.; Dr. iur; MDGT a.D.; Honorarprofessor an der Leuphana Universität Lüneburg, von 1978 bis 1990 Direktor des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS), Frankfurt a.M.; von 1990 bis 2005 Abteilungsleiter "Strafvollzug, Soziale Dienste der Justiz, Freie Straffälligenhilfe" im Justizministerium Schleswig-Holstein; seit 2005 Gründungsdirektor des Deutschen Instituts für Sozialwirtschaft (DISW), Kiel/ Hamburg Tobias Merckle, Sozialpädagoge, Geschäftsführender Vorstand Seehaus e.V. Merckle gründete 2003 das Seehaus Leonberg als Jugendstrafvollzug in freien Formen. 2011 folgte das Seehaus Leipzig. 2013 gründete er zudem die Hoffnungsträger Stiftung. Damit wurden Modelle für integratives Wohnen entwickelt, bei denen Deutsche und Flüchtlinge zusammenwohnen und Kinder und Familien von Gefangenen und Resozialisierungs- und Versöhnungsprojekte im Ausland unterstützt. Autorinnen und Autoren 379 Klaus Roggenthin, Dr. Phil., Soziologe und Diplom-Sozialpädagoge (FH), Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe e.V., vorher u.a. wissenschaftlicher Mitarbeiter im DJI, im Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) und Referent im BMFSFJ. Volkert Ruhe, Gründungsmitglied des „Gefangene helfen Jugendlichen e.V.“, seit 2001 Geschäftsführer des Vereins und Anti-Gewalt-Trainer. Svenja Senkans, Psychologin beim AMEOS Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie. Sie ist nebenamtliche wissenschaftliche Mitarbeiterin an ihrer Promotions-Universität, Swinburne University of Technology, Centre for Forensic Behavioural Science, Melbourne. Bernd-Rüdeger Sonnen, em. Prof. für Strafrecht an der Universität Hamburg einschließlich der Wahlschwerpunkte Kriminalität und Kriminalitätskontrolle, von 1998 bis 2010 Erster Vorsitzender der DVJJ. Susanne Vaudt Dr. rer. pol. und Dipl.-Kffr., Professorin für Sozialwirtschaft an der HAW Hamburg, Department Soziale Arbeit mit den Arbeitsschwerpunkten Sozialökonomie und Sozialmanagement. Christopher Wein, Sozialarbeiter/Sozialpädagoge M.A., Geschäftsführer des Schleswig-Holsteinischen Verbandes für soziale Strafrechtspflege; Straffälligen- und Opferhilfe e.V.; Projektmitarbeiter beim Deutschen Institut für Sozialwirtschaft e.V. Autorinnen und Autoren 380

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Zusammenfassung

In Folge der weltweiten Corona-Krise gewinnen die Vorschläge zu einem „Systemischen Wandel“ auch in der Kriminal-, Justiz- und Sozialpolitik neue Bedeutung.

Dieser Band informiert über Masterpläne und Agenden der strategischen Steuerung von Innovationen in allen Arbeitsfeldern der Resozialisierung in einem Verbund von öffentlichen und privaten Trägern. In Österreich, der Schweiz und in Deutschland gibt es dazu konkrete Vorschläge von Fach- und Führungskräften und Experten der lokalen und nationalen Ebene, dies gilt auch für die internationale und europäische Dimension. Innovative Projekte weisen gesteigerte Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Gesamtkonzepten der ambulanten und stationären Resozialisierung nach.

Maelicke und Wein fordern im Übergang in eine Zeitenwende eine „Große Transformation“ und plädieren für einen nachhaltigen und wirkungsorientierten Umgang mit Tätern und Opfern.