METHODEN DER POLITIKWISSENSCHAFT in:

PVS Politische Vierteljahresschrift, page 179 - 183

PVS, Volume 57 (2016), Issue 1, ISSN: 0032-3470, ISSN online: 0032-3470, https://doi.org/10.5771/0032-3470-2016-1-179

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179 METHODEN DER POLITIKWISSENSCHAFT | Besprechungen Wandel 3. Ordnung (autoritäre und technokratische Durchsetzung eines radikalisierten neoliberalen Paradigmas) überzeugt nicht. Hier scheint sich weniger das ordnungspolitische Paradigma als vielmehr der Governance-Modus radikalisiert zu haben. Auch fällt der Erkenntnisgewinn aus der Verwendung des Varieties of Capitalism-Ansatzes geringer aus, als er hätte sein können, da im Wesentlichen nur die darin entwickelten Idealtypen verwendet werden und auf das zentrale Konzept der institutionellen Komplementarität eher am Rande eingegangen wird. Es stellt sich die Frage, ob hier nicht ein konsequenterer Rückgriff auf ein (erweitertes) neo-marxistisch inspiriertes regulationstheoretisches Analyseinstrumentarium – gerade auch im Sinne der angestrebten Dynamisierung – gewinnbringender gewesen wäre. Dies hätte möglicherweise allgemeine zeitdiagnostische Rückschlüsse auf aktuelle kapitalistische Entwicklungstendenzen oder die derzeitige Phase der europäischen Integration ermöglicht. Der von Bieling und Buhr herausgegebene Sammelband bietet einen lesenswerten und materialreichen Überblick über Krisenverläufe und -strategien in der EU, der – trotz der Kritik am konzeptionellen Rahmen – einige interessante Denkanstöße für die vergleichende Wohlfahrtsstaats- und Kapitalismusforschung enthält. Daniel Seikel METHODEN DER POLITIKWISSENSCHAFT Jungherr, Andreas. Analyzing Political Communication with Digital Trace Data. The Role of Twitter Messages in Social Science Research. Heidelberg. VS Verlag 2015. 106,99 €. Im Internet hinterlassen wir überall – ob gewollt oder ungewollt – digitale Spuren. Microbloggingsysteme (Twitter) oder Soziale Netzwerke wie Facebook ermöglichen zudem neue digitale politische Kommunikationsprozesse. Ihnen wird beispielsweise im Kontext von Wahlen Relevanz eingeräumt. Au- ßerdem sammeln Facebook oder Twitter die Nutzerdaten und bieten diese zur Analyse an. Damit zusammenhängend stellt sich die zentrale Frage: Wie lassen sich die entstehenden Kommunikationsdaten in den Sozialwissenschaften nutzen? Andreas Jungherr versucht in seiner überarbeiteten Dissertation diese Fragen zu beantworten. Digitale Spuren sind für ihn Produkte eines Mediatisierungsprozesses von Realität, deren Prozess – vom Wesenskern – der massenmedial vermittelten Realität ähnlich ist (viii). Er fokussiert in seiner Arbeit besonders die Rolle von Twitter-Nachrichten (Tweets) im Bundestagswahlkampf 2009. Zunächst beschreibt er allgemein die Möglichkeit der informationstechnischen Datenauslese, die Google, Facebook oder Twitter ermöglicht (4). Alle drei bieten eine Datenschnittstelle an, das so genannte API (public application programming interface). Im Grunde sollen zwei zentrale Forschungsfragen beantwortet werden. Erstens sollen mögliche Twitter-Nutzungsmuster überprüft werden, die während einer politischen 180 PVS, 57. Jg., 1/2016 PVS-Literatur Kampagne beobachtbar sind. Zweitens sollen größere politische Phänomene (z.B der Wahlausgang) mit Hilfe der Twitter-Daten erklärt werden (6). Die Fokussierung auf Twitter wird mit der besonderen Relevanz des Microbloggingdienstes für politische Kommunikationsprozesse im Kontext der massenmedialen Berichterstattung begründet, sowie dem Nutzermix, der aus politischen Eliten, Medien und „Normalos“ besteht (18f.). Um die Flut der Kommunikationsdaten bewältigen zu können, wird eine Strategie (Framework) vorgeschlagen, die sich an Colemans Schema, der Beziehung zwischen Makro-Ebenen-Phänomen versus Mikro-Ebenen-Verhalten, orientiert. So motivieren Events Einzelne zur Twitter-Nutzung, die auf der Aggregatebene Kommunikationsmuster sichtbar machen können. Entsprechend dieser Logik wurde in Twitter nach definierten Schlüsselwörtern gesucht, wie beispielsweise nach „CDU“ oder „Politik“. Datentechnisch wurden dann in Abständen die entsprechenden Nutzer und deren Netzwerkgraphen ausgelesen. Diese enthalten die Friends- und Followerbeziehungen. Diese geben an, welchen Nutzern man selbst folgt, um automatisch deren Nachrichten zu erhalten, und jenen, die einem selbst folgen (71). Außer zur „Nutzerextraktion“ werden die Netzwerkdaten nicht für tiefergehende Analysen (z.B. Soziale Netzwerkanalyse) genutzt. Es wird angenommen, dass die extrahierten Nutzer einen politischen Kommunikationsraum bilden würden (73). Die darauffolgenden Analysen stützen sich auf die Ebene der Twitter-Botschaften (Message-Centric) sowie definierter Publics. So wurden beispielsweise Nutzer, die „#spd+“ nutzen, der Gruppe der SPD-Unterstützer zugeordnet. Analysiert wurden auch definierte Politiker- Gruppen oder Prominente-Gruppen. Insgesamt zeigt sich über fast alle Gruppen hinweg eine geringe Twitter- Nutzung. Es werden nur wenige Tweets pro Nutzer verfasst. Lediglich eine kleine Gruppe von Politikern twittert sehr häufig. Die Twitter-Botschaften haben dann aber nicht den Zweck des Austausches mit Anderen, sondern dienen eher dem Campaigning (103). Zusätzlich wurde der Frage nachgegangen, welche Umweltbedingungen zur Twitternutzung im Zeitverlauf motivieren. Mit anderen Worten: Lassen sich vermehrte Tweets zur „Event-Detection“ nutzen? Dies wird zunächst für alle Tweets des definierten politischen Kommunikationsraumes untersucht, in weiteren Schritten werden verschiedene definierte Tweet-Sub- Gruppen analysiert. Ergebnis ist, dass sich nur vereinzelt zeigen lässt, dass die Tweethäufigkeit mit Events in direkte Beziehungszusammenhänge gesetzt werden können, wobei eine Verbindung zu Massenmedienevents plausibel scheint (150). Daraufhin werden konkrete Medienevents und das Tweetaufkommen betrachtet und auch die Inhaltsebene nach Verweisen zu Medien oder Journalisten untersucht. Im Ergebnis zeigt sich, dass eher nach Medienevents das Tweetaufkommen steigt (185f.). Schließlich wird ein Versuch unternommen, aus den Inhalten der Tweets einen möglichen Wahlerfolg abzuleiten. So wird beispielsweise das Tweetaufkommen oder das Erwähnen von Schlüsselnutzern als unabhängige Variable gewählt (189ff.). Es zeigt sich, dass Tweets in der Masse eher zur reinen Meinungsäußerung genutzt werden, und damit eher ungeeignet für Wahlvorhersagen zu sein scheinen (207f.). In 181 METHODEN DER POLITIKWISSENSCHAFT | Besprechungen der Gesamtschau wird bilanziert, dass Twitter-Kommunikationsdaten für fruchtbare Analysen seitens der Forschung, Kampagnenmacher oder auch für die Öffentlichkeit nützlich sind. Insgesamt bietet die Publikation eine lesenswerte Übersicht über die Möglichkeiten der Twitter-Forschung. Mathias König / Wolfgang König Buzan, Barry. An Introduction to the English School of International Relations: The Societal Approach. Cambridge. Polity Press 2014. 230 Seiten. 20,10 €. Mit Barry Buzan hat ein stärker analytisch als normativ orientierter Exponent der Englischen Schule eine Einführung in diese facettenreiche Forschungstradition vorgelegt. Im Kanon der Großtheorien der Internationalen Beziehungen fand sie bislang keinen eigenen Platz. Angesichts ihrer zahlreichen, paradigmenübergreifenden Anknüpfungen an praktisch jede dieser Großtheorien, ist dies allerdings auch nicht verwunderlich. Ideengeschichtlich zwischen Idealismus und Realismus angesiedelt, ist ihr historischer Ausgangspunkt, wie bei diesem, die anarchische Struktur des internationalen Systems. Wie jener geht sie indes davon aus, dass diese Struktur durch von Ideen und Regeln geleiteten sozialen Praktiken dauerhaft überwunden werden kann – ohne dabei den idealistischen historischen Determinismus zu übernehmen. Wie schon der Untertitel des Buches andeutet, kann die Englische Schule insofern als ein historisch-soziologischer Ansatz begriffen werden, der der Herausbildung und dem Wandel normativer Strukturen nachspürt. Das Konzept der „internationalen Gesellschaft“ bildet den Referenzpunkt: eine soziale Ordnung, innerhalb der sich eine Gruppe von Staaten gemeinsam geteilter, handlungsleitender Interessen und Werte bewusst ist. Hiervon als gemeinsames Fundament ausgehend haben sich innerhalb der Englischen Schule zwei unterschiedliche Lager ausgebildet. Sie schöpfen mit Realismus und Idealismus aus unterschiedlichen ideengeschichtlichen Quellen und zeigen analog dazu auch divergierende normative Perspektiven auf. Nicht zu Unrecht erscheinen diese Unterschiede vielen Kritikern als so disparat und widersprüchlich, dass sie die Rede von einer Englischen „Schule“ für irreführend halten. Auf diesem Hintergrund stellt das besprochene Buch nicht nur eine Einführung in diese Tradition dar, sondern kann auch als forschungsprogrammatisch motivierter Versuch begriffen werden, Zweifeln an der Kohärenz ihrer Theoriebildung entgegenzutreten. In Teil I führt zunächst ein Kapitel knapp in die Geschichte der Englischen Schule ein. In Kapitel 2 werden bündig die zentralen Konzepte vorgestellt, darunter das der Primärinstitutionen wie Souveränität oder Diplomatie. Kapitel 3 situiert den Ansatz im Kontext der gängigen Paradigmen Realismus, Liberalismus, Konstruktivismus und Kritische Theorie und stellt seinen theoretischen und methodologischen Ausgangspunkt dar. Hier offenbart sich der ausgeprägte theoretische und methodologische Eklektizismus. Speziell den behavioristisch-positivistischen Tendenzen aus den USA haben Martin Wight, Hedley Bull und ihre Kollegen einen traditionalistischen, historisch-interpretativen Zugang entgegengesetzt: „The capacity of the English School to connect, and so- 182 PVS, 57. Jg., 1/2016 PVS-Literatur metimes be confused, with most of the main branches of IR theory is a reflection of its holistic approach (…) [T]he English School is not so much part of a division of labour within IR as a way of approaching the subject as a whole.“ (37, 39). In Teil II (Kap. 4+5) wird ein Überblick über wichtige Forschungstendenzen der Englischen Schule gegeben. Kapitel 4 stellt zunächst die Arbeit von Martin Wight vor, dessen Taxonomien den Grundstein für einen vergleichenden Ansatz von Staatensystemen legten. Es folgt ein Überblick über „The Evolution of International Society“ (1992) von Adam Watson mit seinen Fallstudien zu internationalen Gesellschaften. Auf deren Grundlage entwickelt er ein theoretisches Modell, das die Varianz internationaler Gesellschaften zwischen den beiden (stets instabilen) Idealtypen „dezentralisiert“ und „zentralisiert“ verortet – mit einer Tendenz Richtung Hegemonie als stabiler Ordnung zwischen diesen Polen. Kapitel 5 illustriert – auch in kritischem Duktus – die, paradigmatisch in Hedley Bulls „Anarchical Society“ (1977) dargestellte, Herausbildung einer christlichabend ländischen internationalen Gesellschaft, mit ihrem Wandel vom Naturrecht zum positiven Recht, wie sie sich im Europa der frühen Neuzeit herauskristallisierte. In Teil III (Kap. 6-9) kontrastiert Buzan ausführlich die erwähnten Diskussionsstränge „Pluralism“ und „Solidarism“. Deren Differenz macht sich primär an der Frage fest „how states relate, and should relate, to people. The key issue has been human rights“ (83). Die systematisch angelegten Kapitel 7+9 sind nach einer Reihe von Primärinstitutionen gegliedert (sovereignty, human rights oder war). Ihren jeweiligen Internalisierungsgrad berücksichtigend erlauben sie eine Differenzierung internationaler Gesellschaften, und die beiden Lager akzentuieren sie unterschiedlich. Die staatszentrierten Pluralisten (zu denen auch Buzan zählt) stehen der Realistischen Tradition näher. Ihr Referenzpunkt ist eine status-quo orientierte internationale Ordnung, in der der staatliche Anspruch auf Souveränität über Individualrechten steht und die in ihrer Ordnungsleistung kaum über die friedliche Koexistenz von Staaten mit abweichenden Interessen und kulturabhängigen Werten hinausgeht. Die Solidaristen hingegen entwerfen eine kosmopolitische Ethik und antizipieren bzw. diagnostizieren eine Weltgesellschaft mit auch transnationalen Akteuren als Normunternehmern. Für sie sind Gerechtigkeit und der universale Geltungsanspruch der Menschenrechte zentrale Leitvorstellungen. Entsprechend dem holistischen Zugriff der Englischen Schule ist Buzan bei der Diskussion der beiden (idealtypisch zugespitzten) Stränge stets bemüht, deren Komplementarität herauszustreichen: „Rather than being separate, zero-sum positions, they are two sides of an ongoing, and permanent, tension in the subject matter of International Relations“ (86). Dennoch offenbaren sich erhebliche theoretische und normative Inkonsistenzen, etwa in der fundamentalen Kluft zwischen der pluralistischen Präferenz für eine auf „Stabilität“ ausgerichtete hegemoniale Großmachtpolitik und dem Ruf der Solidaristen nach anti-hegemonialen Strukturen, die sie als Grundvoraussetzung einer internationalen Gesellschaft erachten. Insofern sollte der heterogene Ansatz nicht als eigenständige Schule, sondern eher als Brückenkonzept zwischen unterschiedlichen Paradigmen begriffen werden. 183 POLITISCHE BILDUNG | Besprechungen Als solches hat er wichtige Forschungsstränge wie den Peacebuilding-Diskurs oder verschiedene Weltgesellschaftsansätze befruchtet. Während Buzan in „From International to World Society?“ (2004) ob ihrer Vermischung von Analyse und normativen Implikationen noch gegen die Solidaristen stänkerte, kommt seine aktuelle Einführung in durchweg versöhnlichem Duktus daher. Ohne grundlegend neue Einsichten zu vermitteln, dokumentiert sie diese intellektuelle Tradition ausgewogen und in hervorragend strukturierter wie zugleich verständlicher Art und Weise und ist für Anfänger wie Fortgeschrittene eine lohnenswerte Lektüre. Sebastian Mayer POLITISCHE BILDUNG Juchler, Ingo. Narrationen in der politischen Bildung. Band 1: Sophokles, Thukydides, Kleist und Hein. Wiesbaden. Springer VS 2015. 134 Seiten. 29,99 €. Der von Ingo Juchler vorgelegte Band versammelt – neben einer systematischen Einleitung – eine überschaubare Anzahl von politikdidaktischen Musteranalysen literarischer Texte. Dieses Buch dokumentiert und reflektiert ein vergleichsweise altes und zugleich ziemlich neues Erkenntnisinteresse der Politikwissenschaft. Es verweist ganz bewusst auf die Gründungsphase der deutschen Politikwissenschaft, in der zumindest im Umkreis von Arnold Bergstraesser das Verhältnis von Literatur und Politik in verschiedensten Dimensionen thematisiert und untersucht wurde, und nimmt Bezug auf die noch immer aktuelle narrative Wende, die seit einigen Jahren fast alle Kulturund Sozialwissenschaften zumindest in Teilen vollzogen haben. Für das Buch selbst steht allerdings die Frage nach dem Mehrwert von literarischen Texten für die politische Bildung eindeutig im Zentrum. Ingo Juchler stellt klar, dass literarische Texte Sachtexte im Politikunterricht nicht ersetzen können und sollen und weist einen narrativen Universalismus für die politische Bildung zurück. Zugleich aber macht er in seinem systematischen Einleitungskapitel in aller Deutlichkeit klar, dass fiktive Narrationen in einer kompetenzorientierten politischen Bildung wesentlich zu Förderung von elementaren demokratischen Fähigkeiten und Einstellungen beitragen können. Er diskutiert die politische Urteilskraft als zentrale Voraussetzung demokratischer Ordnung und spielt in verschiedenen Zusammenhängen durch, was Literatur für die Herausbildung von Ambiguitäts- und Kontingenztoleranz leisten kann. Außerdem verweist er auf die bedeutsame Rolle, die Literatur in einem fächerübergreifenden und vernetzenden Unterricht spielen kann, da sie mit dazu beiträgt, fachwissenschaftliche Wissenssplitter in ein Deutungswissen zu integrieren. Die dann folgenden Beispielanalysen zu Sophokles „Antigone“, dem „Melier-Dialog“ des Thukydides, „Michael Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist und Christoph Heins „In seiner frühen Kindheit ein Garten“, stellen jeweils verschiedene Leitmotive der Texte in ihrem elementaren Bezug zu politischen Lernvorgängen heraus. Juchler rekonstruiert zunächst den Kontext der Uraufführung der „Antigone“ als den Raum der vollendeten attischen Demokratie. Dann zeigt er am Stück,

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References

Abstract

Current Research Findings and Controversial Discussions from all areas and sub-areas of Political Science: Politische Vierteljahresschrift (PVS) has been published since 1960 by the executive and advisory board of the German Association for Political Science (DVPW). The journal provides space for recent research findings from all sub-areas of political science. It therefore contains papers on political theory and the history of ideas; on comparative governance and politics; the domains of policy analysis, international relations and foreign policy; on political sociology; and papers in the areas of empirical social research and methodology.

The PVS contains four categories of articles: The critical papers form the core category of the journal. In this section, are published theory-based and methodically reflected articles from all sub-areas of political science.

Within the forum section, contemporary scientific controversies are debated.

The commentaries contain scientifically well-grounded statements with reference to current issues of political developments or to the field of political science.

The review essays provide a broad overview of the international state of the art of political science, as well as current developments and relevant published literature regarding a particular research-field.

The PVS-Literatur publishes reviews of single publications from all sub-fields of the discipline of political sciences, as well as accumulative reviews presenting more than one new publication within an area of political sciences.

Every paper published in the PVS (within the categories critical papers and forum) is run through a double-blind expertise process prior to publication. Generally, two external referees examine the anonymous manuscripts. The referee reports are also made anonymous before being handed back to the authors. Additionally, the authors can be provided with references from the editorial board.

The editors rely on the collaboration of the colleagues in the scientific discipline as their referees and reviewers. Anyone interested in being a referee or reviewer is welcomed to complete and submit the PVS-reviewer-form or referee-form to the editor. Next to your name and address please indicate your field of investigative interest as well. This information will be added to the editorial database.

Website: www.pvs.nomos.de

Zusammenfassung

Aktuelle Forschungsergebnisse und kontroverse Diskussionen aus allen Teilbereichen der Politikwissenschaft: Die Zeitschrift bietet Raum für neueste Forschungsergebnisse aus allen Teildisziplinen der Politikwissenschaft. Sie beinhaltet somit Beiträge aus der Politischen Theorie und Ideengeschichte, aus dem Bereich Analyse und Vergleich politischer Systeme, aus der Policy-Analyse, aus dem Bereich der Internationalen Beziehungen und der Außenpolitik, aus der empirischen Sozialforschung und Methodenlehre sowie aus der Politischen Soziologie.

Die PVS umfasst vier Kategorien von Beiträgen: Die Abhandlungen stellen den Kern der Zeitschrift dar. In dieser Rubrik werden theoriegeleitete, methodisch reflektierte Forschungsbeiträge aus allen Bereichen der Politikwissenschaft veröffentlicht. Im Forum sollen wissenschaftliche Kontroversen angestoßen oder ausgetragen werden. Die Kommentare beinhalten wissenschaftlich fundierte Stellungnahmen zu Problemen der politischen Entwicklung oder des Faches „Politikwissenschaft“. Mit den Literaturberichten wird ein breiter Überblick über den internationalen Forschungsstand, über aktuelle Entwicklungen und die hierzu erschienene Literatur in einem bestimmten Forschungsfeld gegeben.

Homepage: www.pvs.nomos.de