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Nikola Ornig, 4.3 Soziale Teilhabe für alle Generationen in:

Hendrik Jürges, Johannes Siegrist, Matthias Stiehler (Ed.)

Männer und der Übergang in die Rente, page 259 - 264

Vierter Deutscher Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8379-3023-8, ISBN online: 978-3-8379-7704-2, https://doi.org/10.30820/9783837977042-259

Series: Forschung Psychosozial

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259 4.3 Soziale Teilhabe für alle Generationen Angebote und Engagementmöglichkeiten in »Mehrgenerationenhäusern« Nikola Ornig Zusammenfassung Der Artikel stellt Konzept und Arbeitsweisen der bundesweit knapp 540  »Mehrgenerationenhäuser«, die im Rahmen eines Programms des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden, vor. Auf Basis von Ergebnissen der programmbegleitenden Evaluation wird skizziert, wie Mehrgenerationenhäuser freiwilliges Engagement und soziale Teilhabe fördern. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf Beispiele und Erfahrungen von freiwilligen Mitarbeitern im Rentenalter gelegt. Social Participation for All Generations. Offers and Possibilities of Involvement in »Multi-Generation Houses« The article introduces the concept and method of the almost 540  »Multi-Generational Centers« in Germany, funded by a program of the Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth. Based on the results of the scientific evaluation of the program, I describe how Multi-Generational Centers promote voluntary work and social participation. Special attention is drawn to examples and experiences of male volunteers over 65 years. Was sind »Mehrgenerationen häuser« und an wen richten sich ihre Angebote? Im Schnitt besuchen täglich über 60.000  Menschen in Deutschland ein Mehrgenerationenhaus. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert bundesweit knapp 540  Einrichtungen als Mehrgenerationenhäuser, die sich als »Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird«, definieren und verschiedenste Angebote für die Bevölkerung vor Ort umsetzen [1]. Die lokale Verankerung der Mehrgenerationenhäuser ist auch mit der Kofinanzierung ihrer Arbeit durch die Standortkommunen verbunden. Kern eines jeden Mehrgenerationenhauses ist ein sogenannter »Offener Treff«, d. h. Räumlichkeiten, in denen Besucherinnen und Besucher ihre Zeit verbringen, Kontakte knüpfen und verschiedene niedrigschwellige Beratungsoder Bildungsangebote wahrnehmen können. Darüber hinaus gibt es Freizeit-, Kultur- und Sportangebote, die sich an Menschen unterschiedlichen Alters sowie unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft wenden. Wie der Name der Einrichtungen deutlich macht, wird ein durchgehend generationenübergreifender Ansatz verfolgt, der den Kontakt und den Austausch der »Generationen« befördern soll. Ein eher kleinerer Teil der Mehrgenerationenhäuser setzt diesen Ansatz auch in Form von generationen- übergreifenden Wohnprojekten um. Zentral für die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser ist die Orientierung am So- 260 Nikola Ornig zialraum der jeweiligen Einrichtung: Die Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger und Gegebenheiten des Wirkungsgebietes bestimmen die inhaltliche Ausrichtung der Angebote, die unter aktiver Beteiligung der Zielgruppen selbst realisiert werden. Wesentlich getragen wird die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser durch eine große Zahl freiwillig Engagierter. Nicht nur die Besucherinnen und Besucher der Mehrgenerationenhäuser kommen aus ganz unterschiedlichen Altersgruppen und Lebenslagen, sondern auch die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Häuser. Richtet man den Blick auf Menschen im Übergang ins Rentenalter sowie Menschen in Rente, so wird in der wissenschaftlichen Evaluation des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus deutlich, dass diese Zielgruppe sowohl eine wesentliche Besuchergruppe als auch eine wesentliche Unterstützergruppe der Arbeit der Mehrgenerationenhäuser ist.1 Die Anzahl der über 65-Jährigen hat sowohl unter den Besucherinnen und Besuchern als auch unter den freiwillig Engagierten der Mehrgenerationenhäuser in den letzten Jahren zugenommen. Frauen sind, sowohl bei den Nutzenden als auch bei den Freiwilligen, in allen Altersgruppen deutlich in der Mehrheit. Die aktuellen Erhebungen machen aber deutlich, 1 Erhebungen der InterVal GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: schriftliche Befragung von freiwillig Engagierten der Mehrgenerationenhäuser 2018 (n  = 1.463) und telefonische Vertiefungsinterviews mit freiwillig Engagierten 2018 (n = 21), schriftliche Befragung von Besucherinnen und Besuchern der Mehrgenerationenhäuser 2018 (n = 4.033). Es werden im Text ausschließlich statistisch signifikante Gruppenunterschiede (zwischen Geschlechtern, Altersgruppen) berichtet. dass Mehrgenerationenhäuser auch für Männer im Rentenalter Anlaufstellen für Freizeitangebote und freiwilliges Engagement unterschiedlichster Art sind, die ihren Interessen und zeitlichen Ressourcen entsprechen. Was zeichnet die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser zur Förderung von Teilhabe und Engagement aus? Der folgende Abschnitt beleuchtet auf Basis schriftlicher Erhebungen und vertiefender Interviews, die mit freiwillig Engagierten geführt wurden, vier wesentliche Merkmale der Arbeit von Mehrgenerationenhäusern zur Förderung von Teilhabe und Engagement. Zur Konkretisierung von Einsatzmöglichkeiten und Erfahrungen von männlichen Freiwilligen im Rentenalter werden zudem für sie typische Fälle vorab beispielhaft skizziert (siehe Abbildung 1). Die Befragungen freiwillig Engagierter machten erstens die Bedeutung des sehr »niedrigschwelligen« Zugangs zu Teilhabe und Engagement deutlich, den Mehrgenerationenhäuser in der Regel bieten. Der Besuch eines Offenen Treffs im Mehrgenerationenhaus – der oftmals den ersten Kontakt herstellt – und die Teilnahme an vielen Angeboten ist kostenfrei. Weder für den Besuch noch für freiwilliges Engagement sind Mitgliedschaften erforderlich und  – abgesehen von bestimmten Einsatzbereichen wie z. B. Kinderbetreuung – ist die grundsätzliche Möglichkeit, mitzumachen oder mitzuarbeiten auch nicht an spezifische Voraussetzungen oder Kompetenzen gebunden. Für ältere Menschen relevant ist nicht zuletzt, dass es keine Altersbegrenzungen gibt, die in anderen Fällen durchaus Grund für die Be- 261 4.3 Soziale Teilhabe für alle Generationen endigung von freiwilligem Engagement sein können [2]. Der Ansatz der Mehrgenerationenhäuser ist es vielmehr, von den Bedarfen und den Ressourcen der Menschen, die ins Mehrgenerationenhaus kommen und sich ggf. engagieren möchten, auszugehen und daran orientiert Angebote zu entwickeln. Die befragten Freiwilligen sind über verschiedene Wege zu ihrem Engagement im Mehrgenerationenhaus gekommen: Am häufigsten wurden sie von Bekannten dazu bewegt. Gerade ältere Menschen wurden zudem vermehrt durch Medien, vor allem lokale Zeitungen, auf die Möglichkeit zum Engagement aufmerksam. Die erfolgreiche »Aktivierung« von Menschen für ein ehrenamtliches Engagement im Mehrg enerationenhaus durch die bereits in den Häuser Aktiven zeigt sich auch darin, dass viele freiwillig Engagierte zuvor »lediglich« Besucherinnen und Besucher des Hauses waren. Sie haben dann aus Eigenengagement oder auf direkte Anfrage von Mitarbeitenden des Hauses begonnen, sich zu engagieren. Jüngere Menschen und Frauen berichteten deutlich häufiger davon, dass sie aktiv von Mitarbeitenden der Einrichtungen angesprochen und zum Engagement bewegt wurden. Es liegt der Schluss nahe, dass mehr direkte Ansprache von (älteren) Männern zu einer höheren Beteiligung dieser Zielgruppe beitragen könnte. Förderlich für das Engagement von Menschen in Mehrgenerationenhäusern ist zweitens, dass viele Mehrgenerationenhäuser ein sehr breites Spektrum an Beteiligungsmöglichkeiten bieten. Diese Abbildung 1: Beispiele für freiwilliges Engagement in Mehrgenerationenhäusern 262 Nikola Ornig reichen von »hands-on«-Aktivitäten (z. B. Mithilfe bei Veranstaltungen, Übernahme von Fahrdiensten für Besucherinnen und Besucher), über die Umsetzung von Angeboten (z. B. Beratungen, Kurse, Projekte), bis hin zu komplexen Aufgaben in der Leitung und der Außen- bzw. Interessensvertretung der Mehrgenerationenhäuser sowie der Menschen in ihrem Einzugsgebiet (z. B. in kommunalen Gremien). Die Möglichkeiten zum Engagement decken viele klassische Engagementbereiche ab und bieten Ansatzpunkte für unterschiedliche Lebensphasen und geschlechtsspezifische Prägungen [3]. In der Praxis der Mehrgenerationenhäuser zeigt sich, dass Männer eher Kurse und Beratungen sowie die Administration und Koordination der Mehrgenerationenhäuser unterstützen, während Frauen sich häufiger durch Betreuungsangebote (von Kindern oder älteren Menschen) und im Offenen Treff engagieren. Geschlechtsspezifische Unterschiede bzgl. des Engagementbereichs, die in Deutschland gerade bei älteren Menschen bestehen, spiegeln sich hierbei wider (so sind beispielsweise im »sozialen Bereich« Engagementquoten der älteren Frauen höher, im Bereich Sport oder Kultur jene älterer Männer). Eine Stärke der Mehrgenerationenhäuser ist, dass ihr Angebot unterschiedliche Engagementbereiche verknüpft – von Bildungsarbeit über Kultur und Politik bis zu sozialer Arbeit im engeren Sinn. Dies führt dazu, dass den grundsätzlich an Engagement Interessierten auch »neue« Tätigkeitsbereiche nähergebracht werden können, zu denen diese in ihrer bisherigen Biografie ggf. wenige Schnittstellen hatten und deshalb nicht daran gedacht hätten, sich in diesem Bereich zu engagieren. Dies trägt dazu bei, dass auch so manche geschlechtsspezifische Prägung überwunden wird. Der konzeptionelle Anspruch der Mehrgenerationenhäuser besteht drittens, darin, dass Freiwillige sich nicht selbst überlassen werden. Auch wenn die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser oft von einer (sehr) kleinen Zahl an hauptamtlich Mitarbeitenden und einer großen Zahl an freiwillig Mitarbeitenden getragen wird, bieten Mehrgenerationenhäuser Abbildung 2: Einbindung von freiwillig Engagierten in Mehrgenerationenhäusern 263 4.3 Soziale Teilhabe für alle Generationen in der Regel ein hohes Maß an Begleitung und Unterstützung des Engagements Freiwilliger. Wie Abbildung 2 zeigt, werden Freiwillige häufig über verschiedene Maßnahmen in ihrer Tätigkeit begleitet. Dies beginnt mit informellem Austausch mit der Leitung oder den Mitarbeitenden des Mehrgenerationenhauses »zwischen Tür und Angel« und reicht bis hin zu formalen Qualifizierungsangeboten, die vom Mehrgenerationenhaus angeboten oder vermittelt werden. Einen deutlichen Hinweis darauf, dass die konzeptionelle Offenheit der Mehrgenerationenhäuser in der Praxis erfolgreich umgesetzt wird, gibt der relativ hohe Anteil jener Freiwilligen, die bereits an der Entwicklung neuer Angebote und Projekte mitgewirkt haben. Weibliche Befragte berichteten deutlich häufiger davon, über die genannten Aspekte intensiv in ihr Mehrgenerationenhaus eingebunden zu sein. Ältere Befragte nutzen hingegen deutlich häufiger Treffen für Freiwillige. Die Bewertung der Einbindung und Unterstützung fällt jedoch bei Männern und Frauen, Jüngeren und Älteren gleichermaßen sehr positiv aus. Gerade die Vertiefungsinterviews machten deutlich, dass der – generationenübergreifende  – Austausch mit Hauptamtlichen und anderen Engagierten zum freiwilligen Engagement sowie die unmittelbare Wertschätzung und Anerkennung des Engagements durch die Mitarbeitenden der Mehrgenerationenhäusern ein stark motivierender Faktor ist. Nicht zuletzt wird, viertens, freiwilliges Engagement in Mehrgenerationenhäusern oftmals als sehr sinnstiftend erlebt, weil Mehrgenerationenhäuser sichtbare Effekte vor Ort haben. Durch eine hohe Zahl an Engagierten und gute Vernetzung der Mehrgenerationenhäuser mit Kooperationspartnern aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft vor Ort können die Mehrgenerationenhäuser große Wirkkraft für Individuen und Gemeinwohl entwickeln. Daran teilzuhaben ist für viele Befragte eine sehr positive und motivierende Erfahrung. Insgesamt tragen die vier skizzierten Merkmale der Arbeit von Mehrgenerationenhäusern zur Förderung von Teilhabe und Engagement, sowohl von Männern als auch Frauen, jüngeren wie älteren Menschen, sowie Menschen unterschiedlicher Herkunft, bei. Eine ggf. noch aktivere Ansprache der Zielgruppe sowie Transparenz über die Vielfalt an Engagementmöglichkeiten und positive Erfahrungen von bereits Engagierten sollten perspektivisch dazu führen, dass die Beteiligung der bislang noch eher unterrepräsentierten Zielgruppe von Männern im Rentenalter zukünftig gestärkt wird. Wo gibt es weitere Informationen zu Mehrgenerationenhäusern? Die Webseite https://www.mehrgenerationenhaeuser.de/ liefert umfangreiche Informationen zum Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus und zu Aktivitäten der Mehrgenerationenhäuser bundesweit. Außerdem können unter Eingabe von Ort oder Postleitzahl gezielt Einrichtungen »in der Nähe« gesucht werden. Die Webseiten einzelner Mehrgenerationenhäuser informieren dann über Angebote und Engagementmöglichkeiten vor Ort. 264 Nikola Ornig Literatur 1 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Webseite des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus 2017– 2020. https://www.mehrgenerationenhaeu ser.de (22.05.2020). 2 Müller D, Tesch-Römer C. Früheres Engagement und Engagementbereitschaft. In: Simonson J, Vogel C, Tesch-Römer C (Hrsg.), Freiwilliges Engagement in Deutschland. Der Deutsche Freiwilligensurvey 2014. Berlin: Springer VS; 2017:153–178:159ff. 3 Vogel C, Hagen C, Simonson J, Tesch-Römer C. Freiwilliges Engagement und öffentliche gemeinschaftliche Aktivität. In: Simonson J, Vogel C, Tesch-Römer C (Hrsg.), Freiwilliges Engagement in Deutschland. Der Deutsche Freiwilligensurvey 2014. Berlin: Springer VS; 2017:91–151:120f. Dr. Nikola Ornig Ausgeübte Tätigkeit: Leiterin des Forschungsbereichs 2 bei InterVal Berlin Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Demografischer Wandel, Integration und Partizipation, Familien- und Generationenpolitik Adresse: InterVal GmbH, Habersaathstr. 58, 10115 Berlin E-Mail: n.ornig@interval-berlin.de

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Schlagworte

Rente, Pension, Männergesundheitsbericht, Männergesundheit, Männer, Lebensqualität, Gesundheit, Gesellschaft, Geschlechterforschung, Alter

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Zusammenfassung

Bis zum Jahr 2050 wird es etwa 23 Millionen über 65-Jährige in Deutschland geben. Dadurch wird es gesellschaftlich wie individuell zunehmend notwendig, gute Voraussetzungen für das Rentenalter als Lebensphase zu schaffen. Um es bei guter Gesundheit und Lebensqualität zu verbringen, sollte bereits die Zeit vor dem Übergang zur Vorbereitung genutzt werden. Insbesondere Männer, die sich oft stark mit ihrer Berufstätigkeit identifizieren, sind gefordert, ein hohes Gesundheitspotenzial und gute soziale Bedingungen verantwortungsbewusst aufzubauen.

Der Vierte Deutsche Männergesundheitsbericht setzt bei einer fundierten Bestandsaufnahme der Situation der Männer zwischen 55 und 74 Jahren an. Aus ihr ergeben sich wichtige Themen für die Politik, für die Soziale Arbeit und für den gesellschaftlichen Diskurs insgesamt: die Situation der Erwerbsarbeit zehn Jahre vor der Berentung, die Übergangsphase sowie gesundheitsfördernde Projekte für Männer vor und nach dem Renteneintritt.

Mit Beiträgen von Doris Bardehle, Eric Bonsang, Daniela Borchart, Martina Brandt, Jennifer Burchardi, Christian Deindl, Dina Frommert, Freya Geishecker, Siegfried Geyer, Stefan Gruber, Felizia Hanemann, Hans Martin Hasselhorn, Moritz Hess, Jens Hoebel, Hanno Hoven, Rainer Jordan, Hendrik Jürges, Theo Klotz, Adèle Lemoine, Michal Levinsky, Howard Litwin, Peggy Looks, Thorsten Lunau, Ingrid Mayer-Dörfler, Anne Maria Möller-Leimkühler, Niels Michalski, Bernhard Mühlbrecht, Laura Naegele, Nikola Ornig, Kathleen Pöge, Jean-Baptist du Prel, Gregor Sand, Alina Schmitz, Johannes Siegrist, Stefanie Sperlich, Anne Starker, Matthias Stiehler und Morten Wahrendorf

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Rente, Pension, Männergesundheitsbericht, Männergesundheit, Männer, Lebensqualität, Gesundheit, Gesellschaft, Geschlechterforschung, Alter